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RUBENS 108

1. Juli 2006

Editorial

Familie


Zurzeit kursieren in den Medien verschiedene Meinungen darüber, ob und warum Akademikerinnen zu wenige Kinder in die Welt setzen. Ob das wirklich der Fall ist oder ob doch nur eine Verlagerung auf später stattfindet – wie dieser Streit ausgeht, das kann der Ruhr-Universität Bochum mehr oder weniger egal sein. Denn sie hat sich auf die Fahne geschrieben, eine familienfreundliche Universität zu sein und noch familienfreundlicher zu werden. Dafür haben am 14. Juni in Berlin Prorektorin Notburga Ott und Andrea Kaus vom Dezernat Personal- und Organisationsentwicklung das Grundzertifikat des „Audit Familiengerechte Hochschule“ aus den Händen von Familienministerin Ursula von der Leyen und Wirtschaftsminister Michael Glos in Empfang genommen (Seite 4).

Viel hat sich die Ruhr-Uni auf diesem Feld vorgenommen – und das ist gut so! Noch immer gilt: Wer, insbesondere als Frau, eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, hat erhebliche Probleme, den Berufswunsch mit der Gründung einer Familie zu vereinbaren. Und wer sogar einen Partner hat, der ebenfalls auf dieser Karriereleiter nach oben steigt, muss viel zu häufig eine „Ehe auf Distanz“ führen.

Wenn sich nun die Ruhr-Uni nicht nur vorgenommen hat, hier Abhilfe zu schaffen, indem sie „Dual-Carreer“ fördern will, indem sie weitere familiengerechte Strukturen auf dem Campus schaffen will, indem sie auch Studierenden mit Kindern eine „familiengerechte Studienorganisation“ ermöglichen will, dann ist nicht allein das Vorhaben an sich löblich – die Ruhr-Uni tut damit auch einiges für ihr Image.

Wie essentiell notwendig solche Maßnahmen auch für die Forschung sind, zeigt sich aus den Informationen, die nach dem Ende der ersten Runde im Exzellenzwettbewerb aus der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu hören waren: Die ausländischen Gutachter haben sehr genau darauf geachtet, ob die eingereichten Anträge auch Maßnahmen zur Frauenförderung enthielten – und sie haben beklagt, dass Deutschland auf diesem Gebiet noch weit hinterherhinkt.

Vorerst kann sich die Ruhr-Uni mit dem Grundzertifikat „Familiengerechte Hochschule“ schmücken. Sie hat nun drei Jahre Zeit zu beweisen, dass es ihr wirklich ernst damit ist. Es wird sicher auf viele Helferinnen und Helfer ankommen, dass die wichtigen, mit der berufundfamilie gGmbH der Hertiestiftung vereinbarten, familienorientierten Ziele mit Leben erfüllt werden. Aber am Ende, wenn die Ruhr-Uni sich mit dem endgültigen Zertifikat schmücken darf, könnte es sich lohnen, weil dann ins allgemeine Bewusstsein gedrungen sein könnte: An einer familienfreundlichen Universität macht das Studieren und Arbeiten mehr Freude und bedeutet mehr Erfolg. jk ad
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Letzte Änderung: 30.6.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik