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vom Campus
Erster Absolvent
Er ist der erste Absolvent des Managementprogramms der
Universitäten Bochum und Oviedo: Luis Manuel Vidal
Argüelles (34) hat seine Diplomprüfung in
Arbeitswissenschaft an der Ruhr-Uni bestanden und kehrt
nun nach etwas mehr als einem Jahr nach Spanien zurück,
um dort Führungsaufgaben zu übernehmen –
entsprechende Angebote liegen bereits vor. Seine Diplomarbeit
schrieb er über das betriebliche Anreizsystem in
einem Schweizer Unternehmen. Basierend auf einer Mitarbeiterbefragung
konnte er konkrete Verbesserungsvorschläge machen
und „Kommunikationsdefizite“ im Unternehmen
aufzeigen.
„Das deutsch-spanische Doppeldiplom ist besonders
empfehlenswert“, so Vidal Argüelles über
seine Erfahrungen in Deutschland: „Sowohl fachlich
als auch persönlich habe ich in hohem Maße
von meinem Studium an der Ruhr-Uni profitiert.“
Der Absolvent lobt die praxisnahe Ausbildung am Institut
für Arbeitswissenschaft (IAW), die Offenheit der
Menschen im Ruhrgebiet und freut sich über Einblicke
in die deutsche Kultur. Zurück in Spanien wird
er entweder eine Filiale einer Handelskette in der Schmuckindustrie
leiten oder sich in diesem Bereich selbstständig
machen. Mit dem Abschluss Diplom-Arbeitswissenschaftler
/ Licenciado en Ciencias del Trabajo verspricht er sich
nun wesentliche Vorteile für seine Karriere.
Das Bochumer IAW und die „Facultad de Ciencias
Económicas“ der Universität Oviedo
wollen ihre Kooperation weiter ausbauen. Inzwischen
haben sich zahlreiche weitere Studierende für das
Managementprogramm beworben.
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Umfrage
Kennen Sie das Gesundheitsportal der Ruhr-Uni? Diese
Frage haben wir uns auch gestellt. Wir, das ist der
Steuerkreis Gesundheit, der sich mit allen Themen rund
um die Gesundheit am Arbeitsplatz bzw. bei der Arbeit
beschäftigt. Um den Bekanntheitsgrad und das Interesse
am Gesundheitsportal der Ruhr-Uni zu erhöhen, startet
im Juni ein „online-Befragung“.
Das Gesundheitsportal (s. u.) bietet Infos und Anregungen
zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes,
der Arbeitsprozesse und des Arbeitsumfeldes. Zusätzlich
werden die verschiedenen Organisationen, die sich mit
Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
befassen, vorgestellt. Bei konkreten Problemen finden
Sie dort kompetente Ansprechpartner/innen sowie Infos
über aktuelle Projekte z. B zum Gesundheitsschutz
und zu aktuellen Gesundheitskursen – kurzum, alles
was mit besserer Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und
günstigeren Arbeitsbedingungen zu tun hat.
Damit das Gesundheitsportal auch die Themen behandelt,
die für Sie als Mitarbeiter/in wichtig sind, bitten
wir Sie, uns Ihre Anregungen, Vorschläge und Kritik
in der Onlinebefragung mitzuteilen. Nutzen Sie die Chance,
„uns die Meinung zu sagen“. Das Onlineformular
finden Sie unter http://www.rub.de/gesundheit.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit sagt der Steuerkreis
Gesundheit. Infos: Dezernat 8, Tel. -25556
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Spende
Vertreter des Fachschaftsrates Medizin der Ruhr-Uni
haben am 28.4. und am 5.5. Spenden in Höhe von
jeweils 1500 Euro an die Kinderhospizinitiative Witten
e.V. sowie an das Kinderhospiz „Arche Noah“
in Gelsenkirchen. Die Spenden stammen aus Einnahmen
der von den Medizinstudierenden jedes Semester veranstalteten
Medi-Fete. Weitere Spenden der Fachschaft Medizin erhielten
die Bochumer Aids-Hilfe und die Hilfsorganisation „Ärzte
ohne Grenzen“.
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Wahlen
Für die Vertreter/innen der vier Mitgliedergruppen
(Studierende, Professor/innen, wissenschaftlich Beschäftigte,
nichtwissenschaftlich Beschäftigte) läuft
die ein- bzw. zweijährige Amtszeit in den Gremien
Senat, Erweiterter Senat und Fakultätsrat am 30.
September 2006 ab. Deshalb werden die Mitglieder dieser
Gremien am 20. Juni (9-15 h) neu bestimmt. Gewählt
wird in den Dekanaten der Fakultäten bzw. im Zentralen
Wahlbüro (Verwaltungsgebäude, 3. Stock, Raum
369). Infos: Karola Berger, Dezernat 1, Tel.: 23104.
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Mathe-Service
In vielen Studiengängen der Ruhr-Uni gehört
Mathematik zum Alltagsgeschäft in der Ausbildung.
Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure,
Naturwissenschaftler oder Sozialwissenschaftler müssen
Algebra, Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und
vieles mehr beherrschen. Zum Teil fehlen den Studierenden
diese Grundlagen oder sie müssen aufgefrischt werden.
Schon länger leistet die Fakultät für
Mathematik die mathematische Grundlagenausbildung für
alle Natur- und Ingenieurwissenschaften und bietet maßgeschneiderte
Kurse für Maschinenbauer, Physiker etc. an. Jetzt
bekommt diese Ausbildung ein organisatorisches Dach.
Am 16. Mai hat das Rektorat der Ruhr-Uni die Einrichtung
eines „Servicezentrums Mathematische Anwendungen
(SZMA)“ als Betriebseinheit der Fakultät
für Mathematik beschlossen. Damit werden die institutionellen
Voraussetzungen geschaffen, um die umfangreichen Lehrleistungen
der Mathematik für Studiengänge anderer Disziplinen
nachfrageorientiert auszugestalten und campusweit zu
bündeln.
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IT-Sicherheit
Thema des 4. Workshops des Instituts für Sicherheit
im E-Business (ISEB) ist „IT-Security & Consulting“.
Die Unterstützung durch Berater, die mit spezifischem
Branchen- und/oder Methodenwissen individuelle Lösungen
erarbeiten, kann für die Unternehmen eine Möglichkeit
darstellen, um auf die wachsenden Anforderungen der
IT-Sicherheit zu reagieren. Auf dem Workshop des ISEB
werden renommierte Vertreter aus Beratungshäusern
konkrete Einblicke geben. Infos: Workshop „IT-Security
& Consulting”, 21.6., 14 h, Haus für
IT-Sicherheit, http://www.iseb.rub.de
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Krakau-Reise
Die Kultur- und Universitätsstadt Krakau lädt
Bochumer Studierende zum interkulturellen Austausch
ein. Veranstalter ist das Kulturbüro Boskop. Neun
Studierende können an der Reise vom 27. September
bis 4. Oktober teilnehmen (250 Euro). Neben Sehenswürdigkeiten
wie der malerischen Altstadt mit Tuchhallen und Bürgerhäusern
werden die Studierenden auch die junge Unistadt Krakau
kennen lernen: durch die Unterkunft in einem Studentenwohnheim
und den direkten Kontakt mit polnischen Studierenden
der Jagiellonen-Universität. Studentenclubs stehen
genauso auf dem Programm wie eine Fahrt zum ehemaligen
KZ Auschwitz. Anmeldeschluss ist der 30. Juni. Infos
bei Boskop unter -11521
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Gründungsmanagement
Bis zum 15. Juli können sich Interessierte zur
Summer School „Gründungsmanagement“
(Technologiezentrum Ruhr) anmelden, die die rubitec
GmbH zusammen mit dem Weiterbildungszentrum und dem
Gründerbüro Ruhr veranstaltet. Vom 31.7. bis
11.8.06 vermittelt die Sommerschule potenziellen Existenzgründern
aus der Hochschule Basiswissen und praxisbezogene Informationen.
Darüber hinaus werden sie mit einem Gründungsplanspiel
auf ihren Sprung in die Selbständigkeit vorbereitet.
Viele Existenzgründer sind unzureichend auf rechtliche
und organisatorische Fragen der Unternehmensgründung
vorbereitet, jungen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern
fehlen zudem die erforderlichen Grundkenntnisse in der
Betriebswirtschaftslehre. Die Summer School soll solche
Defizite abbauen. Auf dem Programm stehen Themen wie
Unternehmerpersönlichkeit, Geschäftsidee,
Patente und Marktstruktur, Rechtsform und Besteuerung,
Personalwesen und Arbeitsrecht, Buchführung und
Kostenrechnung, Unternehmenskonzept, Marketing, Finanzierungs-
und Fördermittel sowie spezielle Beratungsangebote.
Für die Teilnahme zahlen Studierende und Arbeitslose
175 Euro; Hochschulmitarbeiter/innen 250 Euro, sonstige
Teilnehmer 300 Euro. Bei einer Anmeldung bis zum 30.
Juni gibt es eine zehnprozentige Ermäßigung.
Infos & Anmeldung: rubitec GmbH, Dr. Gordon Heinemann,
Tel. -11951
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Ausstellung
„Die Spur der Wildziege – vom Ornament zum
Leitmotiv“, so lautet der Titel der neuen Ausstellung,
die am 31. Mai 2006 im Antikenmuseum der Kunstsammlungen
eröffnet wird. Sie zeigt Beispiele der ostgriechischen
Keramik des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr. im „Wildziegenstil“.
Die Wildziege (oder: der Steinbock) ist zwar nicht das
einzige, aber mit Abstand das beliebteste und wohl auch
grazilste und eleganteste Motiv dieser Vasengattung.
Hergestellt an der türkischen Westküste und
den vorgelagerten Inseln, wurde sie von dort in den
gesamten Mittelmeerraum bis an das Ende der damals bekannten
Welt, zu den „Säulen des Herkules“,
exportiert. Dadurch wurden Keramik und Motiv –
ähnlich unseren heutigen „Warenzeichen“
– zu einem wichtigen Indikator für Produktionsstätten,
Handel und kulturellen Austausch in der Antike.
Die Ruhr-Universität gilt heute als das führende
Zentrum zur Erforschung dieser Keramik; denn die von
Bochum aus koordinierten Grabungen in Milet haben durch
neue Funde, genaue Stratigraphien, Tonanalysen und Stiluntersuchungen
in den vergangenen Jahren zu entscheidenden Korrekturen
der bisherigen Annahmen geführt. Die Ausstellung
entstand im Rahmen eines EU-Projektes des Museo Archeologico
Gela/Sizilien und des Antikenmuseums der Ruhr-Uni unter
Mitwirkung mehrerer in- und ausländischer Museen,
die Leihgaben zur Verfügung gestellt haben. Sie
bietet genau wie die 2001-2003 in den Kunstsammlungen
gezeigte Ausstellung über die schwarze Keramik
der Etrusker („Bucchero“) erstmals einen
Überblick der antiken Vasen einer bestimmten Region,
ihre Verbreitung, den aktuellen Forschungsstand und
den spezifisch Bochumer Beitrag dazu. Infos: Die Ausstellung
ist bis Mitte Juli zu sehen, Öffnungszeiten der
Kunstsammlungen: Di-Fr 10-17, Sa/So 10-18 h
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Rudersieg
Zum 6. Mal in Folge haben Ruderer der Ruhr-Uni am 14.
Mai den Uni-Cup Ruhr auf der Regattastrecke in Duisburg-Wedau
gewonnen – vor Dortmund, Duisburg-Essen und Witten-Herdecke.
Anschließend schlug der Ruhr-Achter, je vier aus
Bochum bzw. Dortmund, das Team aus Cambridge in einem
„Wimpernschlag-Finish“ mit nur 37/100 Sekunden
Vorsprung.
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Zweiter beim Basketball
Den erneuten Titel knapp verpasst haben hingegen am
gleichen Maiwochenende die Frauen des RTB Uni Bochum:
Sie erkämpften aber immerhin den zweiten Platz
bei der Deutschen Meisterschaft im Rollstuhlbasketball.
Im Finale in der Bochumer Rundsporthalle unterlagen
die Bochumerinnen der Mannschaft von SG Niedersachsen
mit 46:69.
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