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RUBENS 107

1. Juni 2006

Nachrichten

Meldungen vom Campus


Erster Absolvent
Er ist der erste Absolvent des Managementprogramms der Universitäten Bochum und Oviedo: Luis Manuel Vidal Argüelles (34) hat seine Diplomprüfung in Arbeitswissenschaft an der Ruhr-Uni bestanden und kehrt nun nach etwas mehr als einem Jahr nach Spanien zurück, um dort Führungsaufgaben zu übernehmen – entsprechende Angebote liegen bereits vor. Seine Diplomarbeit schrieb er über das betriebliche Anreizsystem in einem Schweizer Unternehmen. Basierend auf einer Mitarbeiterbefragung konnte er konkrete Verbesserungsvorschläge machen und „Kommunikationsdefizite“ im Unternehmen aufzeigen.
„Das deutsch-spanische Doppeldiplom ist besonders empfehlenswert“, so Vidal Argüelles über seine Erfahrungen in Deutschland: „Sowohl fachlich als auch persönlich habe ich in hohem Maße von meinem Studium an der Ruhr-Uni profitiert.“ Der Absolvent lobt die praxisnahe Ausbildung am Institut für Arbeitswissenschaft (IAW), die Offenheit der Menschen im Ruhrgebiet und freut sich über Einblicke in die deutsche Kultur. Zurück in Spanien wird er entweder eine Filiale einer Handelskette in der Schmuckindustrie leiten oder sich in diesem Bereich selbstständig machen. Mit dem Abschluss Diplom-Arbeitswissenschaftler / Licenciado en Ciencias del Trabajo verspricht er sich nun wesentliche Vorteile für seine Karriere.
Das Bochumer IAW und die „Facultad de Ciencias Económicas“ der Universität Oviedo wollen ihre Kooperation weiter ausbauen. Inzwischen haben sich zahlreiche weitere Studierende für das Managementprogramm beworben.

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Umfrage
Kennen Sie das Gesundheitsportal der Ruhr-Uni? Diese Frage haben wir uns auch gestellt. Wir, das ist der Steuerkreis Gesundheit, der sich mit allen Themen rund um die Gesundheit am Arbeitsplatz bzw. bei der Arbeit beschäftigt. Um den Bekanntheitsgrad und das Interesse am Gesundheitsportal der Ruhr-Uni zu erhöhen, startet im Juni ein „online-Befragung“.
Das Gesundheitsportal (s. u.) bietet Infos und Anregungen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes, der Arbeitsprozesse und des Arbeitsumfeldes. Zusätzlich werden die verschiedenen Organisationen, die sich mit Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin befassen, vorgestellt. Bei konkreten Problemen finden Sie dort kompetente Ansprechpartner/innen sowie Infos über aktuelle Projekte z. B zum Gesundheitsschutz und zu aktuellen Gesundheitskursen – kurzum, alles was mit besserer Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und günstigeren Arbeitsbedingungen zu tun hat.
Damit das Gesundheitsportal auch die Themen behandelt, die für Sie als Mitarbeiter/in wichtig sind, bitten wir Sie, uns Ihre Anregungen, Vorschläge und Kritik in der Onlinebefragung mitzuteilen. Nutzen Sie die Chance, „uns die Meinung zu sagen“. Das Onlineformular finden Sie unter http://www.rub.de/gesundheit. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit sagt der Steuerkreis Gesundheit. Infos: Dezernat 8, Tel. -25556

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Spende
Vertreter des Fachschaftsrates Medizin der Ruhr-Uni haben am 28.4. und am 5.5. Spenden in Höhe von jeweils 1500 Euro an die Kinderhospizinitiative Witten e.V. sowie an das Kinderhospiz „Arche Noah“ in Gelsenkirchen. Die Spenden stammen aus Einnahmen der von den Medizinstudierenden jedes Semester veranstalteten Medi-Fete. Weitere Spenden der Fachschaft Medizin erhielten die Bochumer Aids-Hilfe und die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

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Wahlen
Für die Vertreter/innen der vier Mitgliedergruppen (Studierende, Professor/innen, wissenschaftlich Beschäftigte, nichtwissenschaftlich Beschäftigte) läuft die ein- bzw. zweijährige Amtszeit in den Gremien Senat, Erweiterter Senat und Fakultätsrat am 30. September 2006 ab. Deshalb werden die Mitglieder dieser Gremien am 20. Juni (9-15 h) neu bestimmt. Gewählt wird in den Dekanaten der Fakultäten bzw. im Zentralen Wahlbüro (Verwaltungsgebäude, 3. Stock, Raum 369). Infos: Karola Berger, Dezernat 1, Tel.: 23104.

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Mathe-Service
In vielen Studiengängen der Ruhr-Uni gehört Mathematik zum Alltagsgeschäft in der Ausbildung. Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Sozialwissenschaftler müssen Algebra, Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und vieles mehr beherrschen. Zum Teil fehlen den Studierenden diese Grundlagen oder sie müssen aufgefrischt werden.
Schon länger leistet die Fakultät für Mathematik die mathematische Grundlagenausbildung für alle Natur- und Ingenieurwissenschaften und bietet maßgeschneiderte Kurse für Maschinenbauer, Physiker etc. an. Jetzt bekommt diese Ausbildung ein organisatorisches Dach. Am 16. Mai hat das Rektorat der Ruhr-Uni die Einrichtung eines „Servicezentrums Mathematische Anwendungen (SZMA)“ als Betriebseinheit der Fakultät für Mathematik beschlossen. Damit werden die institutionellen Voraussetzungen geschaffen, um die umfangreichen Lehrleistungen der Mathematik für Studiengänge anderer Disziplinen nachfrageorientiert auszugestalten und campusweit zu bündeln.

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IT-Sicherheit
Thema des 4. Workshops des Instituts für Sicherheit im E-Business (ISEB) ist „IT-Security & Consulting“. Die Unterstützung durch Berater, die mit spezifischem Branchen- und/oder Methodenwissen individuelle Lösungen erarbeiten, kann für die Unternehmen eine Möglichkeit darstellen, um auf die wachsenden Anforderungen der IT-Sicherheit zu reagieren. Auf dem Workshop des ISEB werden renommierte Vertreter aus Beratungshäusern konkrete Einblicke geben. Infos: Workshop „IT-Security & Consulting”, 21.6., 14 h, Haus für IT-Sicherheit, http://www.iseb.rub.de

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Krakau-Reise
Die Kultur- und Universitätsstadt Krakau lädt Bochumer Studierende zum interkulturellen Austausch ein. Veranstalter ist das Kulturbüro Boskop. Neun Studierende können an der Reise vom 27. September bis 4. Oktober teilnehmen (250 Euro). Neben Sehenswürdigkeiten wie der malerischen Altstadt mit Tuchhallen und Bürgerhäusern werden die Studierenden auch die junge Unistadt Krakau kennen lernen: durch die Unterkunft in einem Studentenwohnheim und den direkten Kontakt mit polnischen Studierenden der Jagiellonen-Universität. Studentenclubs stehen genauso auf dem Programm wie eine Fahrt zum ehemaligen KZ Auschwitz. Anmeldeschluss ist der 30. Juni. Infos bei Boskop unter -11521

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Gründungsmanagement
Bis zum 15. Juli können sich Interessierte zur Summer School „Gründungsmanagement“ (Technologiezentrum Ruhr) anmelden, die die rubitec GmbH zusammen mit dem Weiterbildungszentrum und dem Gründerbüro Ruhr veranstaltet. Vom 31.7. bis 11.8.06 vermittelt die Sommerschule potenziellen Existenzgründern aus der Hochschule Basiswissen und praxisbezogene Informationen. Darüber hinaus werden sie mit einem Gründungsplanspiel auf ihren Sprung in die Selbständigkeit vorbereitet.
Viele Existenzgründer sind unzureichend auf rechtliche und organisatorische Fragen der Unternehmensgründung vorbereitet, jungen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern fehlen zudem die erforderlichen Grundkenntnisse in der Betriebswirtschaftslehre. Die Summer School soll solche Defizite abbauen. Auf dem Programm stehen Themen wie Unternehmerpersönlichkeit, Geschäftsidee, Patente und Marktstruktur, Rechtsform und Besteuerung, Personalwesen und Arbeitsrecht, Buchführung und Kostenrechnung, Unternehmenskonzept, Marketing, Finanzierungs- und Fördermittel sowie spezielle Beratungsangebote.
Für die Teilnahme zahlen Studierende und Arbeitslose 175 Euro; Hochschulmitarbeiter/innen 250 Euro, sonstige Teilnehmer 300 Euro. Bei einer Anmeldung bis zum 30. Juni gibt es eine zehnprozentige Ermäßigung. Infos & Anmeldung: rubitec GmbH, Dr. Gordon Heinemann, Tel. -11951

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Ausstellung
„Die Spur der Wildziege – vom Ornament zum Leitmotiv“, so lautet der Titel der neuen Ausstellung, die am 31. Mai 2006 im Antikenmuseum der Kunstsammlungen eröffnet wird. Sie zeigt Beispiele der ostgriechischen Keramik des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr. im „Wildziegenstil“. Die Wildziege (oder: der Steinbock) ist zwar nicht das einzige, aber mit Abstand das beliebteste und wohl auch grazilste und eleganteste Motiv dieser Vasengattung. Hergestellt an der türkischen Westküste und den vorgelagerten Inseln, wurde sie von dort in den gesamten Mittelmeerraum bis an das Ende der damals bekannten Welt, zu den „Säulen des Herkules“, exportiert. Dadurch wurden Keramik und Motiv – ähnlich unseren heutigen „Warenzeichen“ – zu einem wichtigen Indikator für Produktionsstätten, Handel und kulturellen Austausch in der Antike.
Die Ruhr-Universität gilt heute als das führende Zentrum zur Erforschung dieser Keramik; denn die von Bochum aus koordinierten Grabungen in Milet haben durch neue Funde, genaue Stratigraphien, Tonanalysen und Stiluntersuchungen in den vergangenen Jahren zu entscheidenden Korrekturen der bisherigen Annahmen geführt. Die Ausstellung entstand im Rahmen eines EU-Projektes des Museo Archeologico Gela/Sizilien und des Antikenmuseums der Ruhr-Uni unter Mitwirkung mehrerer in- und ausländischer Museen, die Leihgaben zur Verfügung gestellt haben. Sie bietet genau wie die 2001-2003 in den Kunstsammlungen gezeigte Ausstellung über die schwarze Keramik der Etrusker („Bucchero“) erstmals einen Überblick der antiken Vasen einer bestimmten Region, ihre Verbreitung, den aktuellen Forschungsstand und den spezifisch Bochumer Beitrag dazu. Infos: Die Ausstellung ist bis Mitte Juli zu sehen, Öffnungszeiten der Kunstsammlungen: Di-Fr 10-17, Sa/So 10-18 h

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Rudersieg
Zum 6. Mal in Folge haben Ruderer der Ruhr-Uni am 14. Mai den Uni-Cup Ruhr auf der Regattastrecke in Duisburg-Wedau gewonnen – vor Dortmund, Duisburg-Essen und Witten-Herdecke. Anschließend schlug der Ruhr-Achter, je vier aus Bochum bzw. Dortmund, das Team aus Cambridge in einem „Wimpernschlag-Finish“ mit nur 37/100 Sekunden Vorsprung.


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Zweiter beim Basketball
Den erneuten Titel knapp verpasst haben hingegen am gleichen Maiwochenende die Frauen des RTB Uni Bochum: Sie erkämpften aber immerhin den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Rollstuhlbasketball. Im Finale in der Bochumer Rundsporthalle unterlagen die Bochumerinnen der Mannschaft von SG Niedersachsen mit 46:69.


 



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Letzte Änderung: 31.5.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik