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RUBENS 107

1. Juni 2006



Leute an der Ruhr-Uni


Personalmeldungen


Ehre
Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Klaus Gerwert (Lehrstuhl für Biophysik) wurde Ende April mit einem Anerkennungspreis des Innovationspreises Ruhr ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wurde unter 145 Bewerbern vergeben. Der Gruppe war ein Durchbruch bei der Erforschung der Bausteine des Lebens gelungen: Sie konnte das präzise aufeinander abgestimmte Zusammenspiel einzelner Wassermoleküle in der Nanowelt eines Proteins auflösen – mithilfe einer von ihnen selbst entwickelten Spektroskopie. Damit muss die Rolle des biologischen Wassers für die Proteinfunktion neu bewertet werden.

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Für ihre herausragenden Diplomarbeiten erhielten Marc-André Beyer (26) und Tobias Fieback (26) den Adam Opel Preis 2006, der mit jeweils 1.250 Euro dotiert ist. Der Preis wurde auf der Studienabschlussfeier der Fakultät für Maschinenbau am 19. Mai verliehen. Marc-André Beyer hat in seiner Diplomarbeit Beiträge zu neuen Diagnosemethoden moderner PKW-Kühlsysteme geleistet. Tobias Fieback hat ein neues Gasdosier- und Druckregelgerät entwickelt: Damit lassen sich bis zu vier verschiedene Gase exakt mischen und dosieren.

Neu ernannt
Seit Februar 2006 besetzt Prof. Dr. Thomas Stöllner den Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte. Zugleich leitet Stöllner den Forschungsbereich Montanarchäologie am Deutschen Bergbaumuseum (seit April 2000). Dieses Konzept soll die Kooperation von Museum und Universität ausweiten und ein spezifisches Bochumer Profil in der Archäologie (Rohstoff- und Wirtschaftsarchäologie) aufbauen. Daraus sollen sich weitgehende Synergien in Forschung und Lehre ergeben, die ab der Masterphase und während der Promotion relevant sind. Prof. Stöllners Forschungsprojekte am Bergbaumuseum reichen momentan von Mitteleuropa über Georgien und Kasachstan bis in den Iran. Er war auch maßgeblich beteiligt an der Vorbereitung und Durchführung der viel beachteten Ausstellung „Persiens Antike Pracht – Bergbau, Handwerk, Archäologie“, die im November 2004 in Bochumer Bergbaumuseum eröffnet wurde. Thomas Stöllner (1967 in Salzburg geboren) studierte ab 1986 in Marburg, Salzburg, Regensburg und Wien. 1995 wurde er in Marburg promoviert. Anschließend arbeitete er fünf Jahre lang im DFG-Projekt zur „Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte des eisenzeitlichen Dürrnberges bei Hallstein“. Im Juli 2003 habilitierte er sich in Marburg.

 

 

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Letzte Änderung: 31.5.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik