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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Ranking
Ruhr-Uni
weiter stark in der Mittelgruppe
Alle Jahre wieder veröffentlicht das Gütersloher
Centrum für Hochschulentwicklung (mit wechselnden
Partnern: zurzeit „Die Zeit“) Ranglisten der
deutschen Hochschulen, unterteilt nach Fächern und
in vier Qualitätsstufen gelistet: „Spitzengruppe“,
„Mittelgruppe“, „Schlussgruppe“
und „nicht gerankt, da keine oder zu wenige Daten“.
Der aktuelle Studienführer ist Mitte Mai erschienen.
Aufgelistet sind 30 Studienfächer aus über 280
Hochschulen, darunter die Ruhr-Uni. Neben Fakten zu Studium,
Lehre, Ausstattung und Forschung beinhaltet die Analyse
Urteile von etwa 250.000 Studierenden über die Studienbedingungen
an ihrer Hochschule sowie die Reputation der Fachbereiche
unter den Professoren der einzelnen Fächer.
Wie üblich, liegen nur für einige Fächer
aktuelle Daten vor: Naturwissenschaften, Mathematik und
Informatik. Allerdings ist erstmals ein direkter Vergleich
mit 2003 erhobenen Daten zu bestimmten Fächern möglich.
An der Ruhr-Uni handelt es sich um Biologie, Chemie, Mathematik,
Physik und Medizin.
Die Bochumer Biologie hat sich beim Studentenurteil in
zwei Rubriken verschlechtert. Bei Laborausstattung und
Studiensituation insgesamt rutschte sie von der Mittel-
in die Schlussgruppe. Dort landete sie auch mit der erstmals
gerankten Betreuung. In den anderen beiden Rubriken landete
die Biologie im Mittelfeld: Reputation und Wissenschaftliche
Veröffentlichungen .
Zweimal konnte sich die Chemie verbessern: Reputation
von Schluss- auf Mittelgruppe bzw. Wissenschaftliche Veröffentlichungen
von Mittel- auf Spitzengruppe. Ansonsten gab es drei neu
untersuchte Kriterien (Forschungsgelder, Betreuung, Studiensituation
insgesamt), wo die Chemie jeweils in der Mittelgruppe
platziert ist. Auch die Mathematik steht 2006 besser da
als 2003. Sie liegt in allen fünf analysierten Kriterien
in der Mittelgruppe, 2003 hatten die geworbenen Forschungsgelder
nur für die Schlussgruppe gereicht.
Bochums Physiker profitierten von einem neuen Kriterium
(Wissenschaftliche Veröffentlichungen), bei dem sie
es in die Spitzengruppe schafften. Mit den anderen vier
Kriterien sind sie jeweils in der Mittelgruppe vertreten.
Für die Medizin ging es in Sachen Reputation abwärts
(Mittel- auf Schlussgruppe). Ebenfalls in der Schlussgruppe
angesiedelt sind Studiensituation insgesamt und Betreuung,
die Wissenschaftlichen Veröffentlichungen sorgen
für einen Platz in der Mittelgruppe und mit der Bettenausstattung
liegt die RUB-Medizin in der Spitzengruppe.
Erstmals im CHE-Ranking vertreten sind Informatik und
Geowissenschaften. Der noch junge Bochumer Studiengang
Angewandte Informatik liegt viermal in der Schlussgruppe
und konnte einmal nicht gerankt werden. Nicht gerankt
werden konnten auch zwei der vier Kriterien für die
Geowissenschaften der Ruhr-Uni, in den beiden anderen
Bereichen liegt sie in der Mittelgruppe.
Insgesamt bestätigt sich, dass die Ruhr-Uni in Rankings
meist in der Mittelgruppe landet, bisweilen in der Schlussgruppe
(besonders bei den Urteilen der Studierenden) und selten
in der Spitzengruppe. Zurzeit werden die Ergebnisse im
Dezernat 1 (Selbstverwaltung, Hochschulstruktur und -planung)
genauer ausgewertet. Geplant sind Gespräche mit den
Fakultäten, um nach Wegen zu suchen, vor allem das
Studierendenurteil zu verbessern.
ad
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