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Meldungen vom Campus
CD-Recycling
Seit kurzem werden CDs und DVDs an der Ruhr-Uni gesammelt
und recycelt. Dazu stehen auf dem Campus sieben Sammelspindeln:
Info-Punkt im Verwaltungsfoyer, Druckzentrum (UV 01/44),
IB-Druckzentrum (03/55), Rechenzentrum (NA 02/297),
Info-Punkt GB (05 Süd), Info-Punkt NC (04/298)
und Info-Punkt MA (01/25). Daten auf den CDs können
vorab durch Kratzer auf der Labelseite unlesbar gemacht
werden. CDs mit brisanten Inhalten sollten geschreddert
(z.B. im Rechenzentrum) oder zerschnitten werden.
CDs/DVDs bestehen überwiegend aus dem Kunststoff
Polycarbonat sowie einer dünnen Metallschicht mit
Schutzlack und Druckfarben. Die Beschichtung lässt
sich mit geringem Aufwand von der Kunststoffscheibe
lösen. Das aufbereitete Polycarbonat ist ein hochwertiger
Wertstoff für Auto- und Computerindustrie. Die
Wiederverwertung ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll,
sie hilft auch Erdöl einzusparen. Das CD-Recycling
ist eine Initiative des Umweltbundesamtes.
Infos beim Techn. Hochschulbetrieb, E-Mail: abfallentsorgung@uv.rub.de
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Sonderabfall
Der Technische Hochschulbetrieb (THB) optimiert die
Sonderabfallentsorgung. Daraus ergeben sich ab April
Neuerungen. Der Regel-Abholservice für chemische
Sonderabfälle aus Labors entfällt. Sonderabfälle
nehmen fortan die Mitarbeiter des Sachgebietes Abfallentsorgung
an den Übergabestellen in NC und MA entgegen. Zum
Anliefern leiht der THB Transportwagen und Behälter
aus. Eine fachkundige Beratung gehört dazu –
jeweils zu den Öffnungszeiten der Übergabestellen:
Info-Punkt NC (04/298, Tel. -22331, Di & Do 9-10.30
h), Info-Punkt MA, (01/25, Fr 9-10 h), in allen anderen
Gebäuden freitags nach Anmeldung und Absprache.
Für Kleinmengen bietet der THB die Entsorgung über
ein Gefahrstoffmobil (Umweltbrummi) an. Es steht jeden
2. Mittwoch im Monat 10-10.45 h vor NC-Nord und 11-11.45
h vor MA-Nord.
Eine Beratung zur Abfallentsorgung kann auch direkt
vor Ort erfolgen. In Absprache bietet der Abfall- und
Gefahrgutbeauftragte der Ruhr-Uni für größere
Gruppen eine Schulung an.
Infos: Sachgebiet Abfallentsorgung, Tel.: -24853 (Astrid
Gomann) und -24854 (Dipl.-Ing. Martin Berndroth), E-Mail:
abfallentsorgung@uv.rub.de,
sowie auf den Serviceseiten des THB unter www.uv.rub.de/dezernat5.
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eLearning
Im Sommersemester 2006 bietet das Weiterbildungszentrum
zusammen mit der Stabsstelle eLearning wieder Seminare
und Workshops zu „eLearning in der Lehre“
an. Die kostenlosen Veranstaltungen richten sich an
Dozentinnen und Dozenten der Ruhr-Uni und behandeln
eine große Spannbreite von Themen: von der grundlegenden
Einführung ins eLearning und der Nutzung von Blackboard
über didaktische und technische Methoden zur Veranstaltungsplanung
bis hin zum Einsatz spezieller Softwaretools wie Breeze
Meeting und Breeze Presenter.
Programm und Anmeldung: www.rub.de/rubel/aktuelles
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Virtuelles Studierendendorf
Das Hochschul-Informations-System (HIS) lädt die
Studierenden der Ruhr-Uni ein, sich an Online-Studien
zu beteiligen. Hintergrund ist eine Kampagne zur Erweiterung
des Studierendendorfes „HISBUS“. In diesem
virtuellen Dorf – mit eigener Online-Plattform
– repräsentieren ausgewählte Studierende
Meinungen und Stimmungen aus ganz Deutschland. Alle
„Bewohner“ werden vier bis sechs Mal im
Jahr gebeten, an Onlineumfragen teilzunehmen. Die Ergebnisse
dieser nichtkommerziellen Untersuchungen sind frei zugänglich.
Für Hochschulen, aber auch für Politiker dienen
die Ergebnisse als zentrales Beratungsinstrument für
hochschulpolitische Weichenstellungen zu Studiengebühren,
E-Learning, Hochschulreform und vielen weiteren Themen.
Infos & Anmeldung: www.hisbus.de.
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Studiengebühren
Wie erwartet, gab der NRW-Landtag am 16. März mit
den Stimmen von CDU und FDP grünes Licht für
das „Gesetz zur Sicherung der Finanzierungsgerechtigkeit
im Hochschulwesen“. Den NRW-Hochschulen erlaubt
es, von Studierenden bis zu 500 Euro je Semester zu
verlangen: für Studienanfänger ab Wintersemester
06/07, für alle anderen ab Sommersemester 2007.
Der Senat der Ruhr-Uni wird sich auf seiner nächsten
Sitzung am 27. April damit beschäftigen (s. Editorial,
S. 1).
Mittlerweile liegen auch alle Ergebnisse der Novemberumfrage
des Rektorats zu Studiengebühren vor, darunter
die Auswertung der Kommentare der Umfrageteilnehmer:
Bemerkenswert daran ist zum einen, dass sich immerhin
sieben Studierende vorstellen können, kriminell
zu werden, um die Gebühren zu bezahlen. Neun hingegen
würden lieber schneller studieren, um Gebühren
zu sparen. Weiterhin fällt auf, dass sehr viele
Studierende (1.873 von 3.831 Teilnehmern) konkrete Vorschläge
machen, wie fehlende Mittel kompensiert werden sollen,
falls die Ruhr-Uni sich gegen die Gebührenerhebung
entscheidet. Fast jeder Dritte von ihnen würde
Sparmaßnahmen ergreifen: Personal abbauen, Fakultäten
schließen etc. Neben dem Sparen häufig genannt
werden zusätzliche Einnahmequellen wie Sponsoring
oder Werbung.
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Kometenforschung
Die Europäische Raumfahrtorganisation ESA feierte
am 13. März im Technologiezentrum ESTEC in Noordwijk
bei einem Symposium den 20. Jahrestag des Vorbeiflugs
ihrer Raumsonde GIOTTO am Kometen Halley in einem Abstand
von 600 km. Diese bislang einzigartige Kometenmission
stellte einen Meilenstein für die Wissenschaft
dar. Involviert war die Arbeitsgruppe Antennen und Wellenausbreitung
(Leitung: Prof. Peter Edenhofer) der Fakultät für
Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Uni.
Dieselbe Arbeitsgruppe ist seit März 2004 auch
bei der zweiten Kometenmissionen der ESA mit einem Experiment
beteiligt. Die Sonde ROSETTA ist zurzeit unterwegs zum
erst 1969 entdeckten Kometen Churyumov-Gerasimenko,
den sie im Januar 2014 erreichen wird.
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Schnupperstunde
Die ersten Wochen im Studium geraten oft zum Kulturschock.
Vieles hat man sich ganz anders vorgestellt. Besser
ist es da, sich vorab eingehend zu informieren. Eine
Möglichkeit dazu ist ein Schnupperstudium, das
einige Fachbereiche der Ruhr-Uni anbieten. Auch die
Wirtschaftswissenschaftler tun dies seit dem WS 04/05
mit einer Schnupperstunde für Schülerinnen
und Schüler. Am 5. April können sie erneut
ins Wirtschaftsstudium hinein riechen: vier Stunden
lang (10-14 h) in HGC 10. Die Schüler sollen eine
Fallstudie bearbeiten, die auch die Erstsemester der
Fakultät während der Vorlesung „Einführung
in die Wirtschaftswissenschaft“ bekommen. Der
Clou daran: Die Studie deckt acht verschiedene Teilbereiche
des Wirtschaftsstudiums ab.
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Gottesdienst
Am Donnerstag, 27. April, feiern wir um 18 h einen evangelischen
Universitätsgottesdienst in der Universitätskirche
(Apostelkirche, direkt nach der U-Bahn-Brücke rechts).
Das Collegium Vocale von Universitätsmusikdirektor
Dr. Hans Jaskulsky singt a capella fünf Hohelied-Motetten
von Melchior Franck. Das Hohelied gibt zugleich das
Thema der Predigt vor: “Ich suchte des Nachts
in meinem Bette, den meine Seele liebt”. Wir laden
herzlich dazu ein.
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Fußballphrasen
Pünktlich zur Fußball-WM hat Autor und Filmemacher
Ben Redelings (Absolvent der Ruhr-Uni) ein neues Werk
vorgelegt: „Ein Tor würde dem Spiel gut tun“.
In diesem ultimativen Buch der Fußballweisheiten
präsentiert Redelings 3.500 Sprüche und Phrasen
rund ums runde Leder. Sie sind alle witzig, mal unfreiwillig
(Andreas Möller: „Vom Feeling her habe ich
ein gutes Gefühl“), mal freiwillig –
wie die ironische Weisheit, die dem Buch seinen Titel
gab. Sie entstammt einer preisgekrönten Reportage
von Marcel Reif und Günter Jauch: Unmittelbar vor
Spielbeginn im Champions-League-Halbfinale zwischen
Real Madrid und Borussia Dortmund im April 1998 hatten
Madrider Fans eines der beiden Tore zerstört. Der
Spielbeginn hatte sich dadurch um 76 Minuten verzögert,
die von Reif/Jauch humoristisch überbrückt
wurden. Ihre Reportage ist komplett im Buch abgedruckt.
Ansonsten enthält das Buch z.B. Philosophisches
und Klassisches vom früheren Bundestrainer Sepp
Herberger oder Lyrisches von ARD-Moderator Waldemar
Hartmann. Die Zitate sind von A bis Z nach Personen
geordnet. Allein Franz Beckenbauer ist 20 Mal vertreten,
u. a. mit der Erkenntnis: „Die halbe Nation hat
hinter dem Fernseher gestanden.“
Herausgeber Ben Redelings ist vielen Fußballfreunden
im Ruhrgebiet bekannt durch seine VfL Bochum-DVD „Wer
braucht schon ein Sektfrühstück bei Real Madrid“
und als Gastgeber der monatlichen kulturellen Fußballveranstaltung
Scudetto in Bochum. Beim nächsten Scudetto-Abend
(13. April, 19.30 h), erstmals im Riff/Bermudahalle,
wird Redelings sein Buch präsentieren.
Info: Ben Redelings (Hrsg.): „Ein Tor würde
dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten“.
Mit Illustrationen von TOM. Verlag Die Werkstatt, Göttingen
2006, 400 S., 9,95 Euro; Infos zu Scudetto unter www.scudetto.de.
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Überblick
Bis Mitte April verlängert wurde die alljährliche
Winterausstellung „Überblick“ des Bereichs
Bildende Kunst im Musischen Zentrum (MZ). Zu sehen im
MZ-Foyer ist ein Querschnitt der Arbeit des Jahres 2005.
Beteiligt sind 35 Teilnehmer, darunter langjährig
Mitwirkende und Anfänger. Von realistischen Naturstudien,
experimentellen Tuschezeichnungen, freier Malerei und
Radierungen bis zu Ton- und Steinskulpturen reicht das
Spektrum. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Werke,
die auf einer Exkursion in die Lüneburger Heide
entstanden sind. Vor allem die merkwürdigen Wasserlandschaften
des Pietzmoores faszinierten die Künstler. Nun
können die Ausstellungsbesucher nachvollziehen,
wie ähnliche Motive in unterschiedlichen Techniken
und mit persönlicher Handschrift und Sichtweise
immer wieder neu interpretiert werden.
Info: Öffnungszeiten des MZ: Mo-Fr 10-20, Sa 10-15
h
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Sommergäste
Wegen der großen Nachfrage im Februar entschied
das Ensemble der Studiobühne, die Produktion des
Wintersemesters auch im April aufzuführen: „Sommergäste“
von Maxim Gorki (in einer Fassung von Peter Stein und
Botho Strauß) ist am 7. und 8. April (je 19.30
h, freier Eintritt) auf der Studiobühne des Musischen
Zentrums zu sehen.
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