Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 105
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 105 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 105

1. April 2006


Partnerschaft als Herausforderung




RUBENS präsentiert: Deutsch-Polnisch-Ukrainische Begegnung


Bis Ende Mai dauert das Deutsch-Polnische Jahr, doch wie steht es um das Verhältnis der Nachbarn? Jetzt, wo Polen zur EU gehört, als gleichberechtigter Partner Deutschlands? Und was ist mit der Ukraine, die ebenfalls auf dem Weg in die EU ist? Antworten sucht am 25. April die Deutsch-Polnisch-Ukrainische Europabegegnung an der Ruhr-Uni: mit Diskussionen, Infoständen und Kultur.
Eingeladen sind Studierende und Beschäftigte der Ruhr-Uni sowie alle Menschen, die mehr über Polen und die Ukraine erfahren möchten. Organisiert wird die Begegnung von der polnischen Robert Schuman Stiftung, der Poland-America-Ukraine Cooperation Initiative, dem Seminar für Slawistik und dem Lotman-Institut der Ruhr-Uni sowie von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft NRW; RUBENS ist Medienpartner.
Offiziell geht’s um 16 h mit der Begrüßung in Hörsaal 1 im Audimax los. Es folgt eine zweigeteilte Podiumsdiskussion: „Polen & Deutschland im gemeinsamen Europa und ihre Beziehung zur Ukraine – Partnerschaft als Herausforderung“. Eingeladen sind Expertinnen und Experten aus Deutschland und Polen, u. a. Bundestagspräsidentin a. D. Rita Süssmuth, zurzeit Vorsitzende des Kuratoriums der Deutsch-Polnischen Gesellschaft. Das erste Panel (16.30-18 h) beschäftigt sich mit dem Thema „Zwischen Brüssel und Moskau – Hoffnungen und Ängste der neuen EU-Mitglieder“. Im Mittelpunkt steht die Politik, während das zweite Panel („Uns gehört die Zukunft Europas?“, 18.15-19.45 h) Menschen beleuchtet und nach der Rolle nichtstaatlicher Organisationen (NGO) fragt.
Noch vor den Diskussionen (10.30-14 h) wird im Audimax-Foyer (bei schönem Wetter draußen) der sog. Markt der Möglichkeiten eröffnet. An Infoständen präsentieren deutsche, ukrainische und polnische Organisationen sich selbst und ihre Arbeit. Es können Kontakte geknüpft und gemeinsame Projekte besprochen werden. Beendet wird die Veranstaltung mit einem polnisch-ukrainischen Kulturabend im Euro-Eck.
Infos im Netz: www.schuman.org.pl/ – Stichwort „Projects“

 

Interview: „Vergessener Nachbar“

Agata Grzenia gehört zu den Organisatorinnen der Europabegegnung. Die 24-jährige Praktikantin der Robert Schuman Stiftung stammt aus Bydgoszcz (Bromberg), sie studiert seit 2001 Germanistik und Slawistik an der Ruhr-Uni. Mit ihr sprach Arne Dessaul.


RUBENS: Wie kamen Sie auf die Idee, die Europabegegnung zu organisieren?
Agata Grzenia: Ich war bei vielen internationalen Projekten als Teilnehmerin dabei und wollte gerne mal solch ein Projekt selber organisieren. Gerade jetzt, im Deutsch-Polnischen Jahr, möchte ich den Studenten meiner Uni Polen als „Neuling“ in der EU näher bringen. Agnieszka Lada von der Robert Schuman Stiftung habe ich bei einem deutsch-französisch-polnischen Projekt der Stiftung Genshagen in Berlin getroffen, so kam es zur Idee und unserer Zusammenarbeit.

RUBENS: Wer hat außer den Trägern noch alles geholfen?
Agata Grzenia: Finanzielle Unterstützung gibt es von der Konrad Adenauer Stiftung, vom Bildungswerk Dortmund und von der Heinrich Böll Stiftung NRW. Hilfe kommt außerdem von Boskop, vom Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Uni und von der Fachschaft Slawistik.

RUBENS: Gab es Schwierigkeiten?
Agata Grzenia: Ja, finanzielle. Wir hatten auf Unterstützung des polnischen Außenministeriums gehofft, aber das hat nicht geklappt. Außerdem mussten wir das Programm immer wieder aktualisieren, wenn beispielsweise eingeladene Referenten nicht kommen konnten.

RUBENS: Was erhoffen Sie sich von der Europabegegnung?
Agata Grzenia: Ich hoffe, dass Polen als der hier im Westen Deutschlands „vergessene Nachbar“ ins Gespräch kommt. Es geht darum, nicht nur theoretisch über die deutsch-polnische Freundschaft zu sprechen, sondern sie aktiv zu erleben und zu zeigen, dass sie in der EU wichtig ist.

RUBENS: Welche konkreten Angebote gibt es für die Studierenden der RUB?
Agata Grzenia: Auf dem Markt der Möglichkeiten sagen wir, wie und wo man in Polen oder in der Ukraine studieren oder ein Praktikum absolvieren kann. Wir möchten auch zeigen, dass die Polonistik innerhalb der Slawistik einen wichtigen Platz einnimmt, weil sie Sprache und Kultur Polens nach Deutschland trägt. Die EU wurde um viele Länder Mittel- und Osteuropas erweitert. Auf der anderen Seite schließt man die Slawistik-Institute, wie in Münster. Auch die Bochumer Polonistik war eine Zeitlang in Gefahr.


ad
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 31.3.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik