Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 104
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 104 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 104

1. Februar 2006


Der Ursprung



Gebäudeserie: IA



Jeder von uns kann sich sicher noch an sein erstes Semester an der Ruhr-Uni erinnern. Wer hat sich anfangs nicht in den Kellerräumen verirrt und verzweifelt einen Ausgang gesucht? Wieso liegt der mal auf 02 und mal auf 01? Und warum gibt es nicht überall eine Cafeteria? RUBENS liefert die Antworten – diesmal zum Gebäude IA.

Wenn man durch die Drehtür auf Ebene 0/Süd ins Gebäude IA gelangt, fällt einem sofort die Ruhe auf – kein Vergleich zum Gewusel in GA oder MA, wo man ja gleich in die Cafeteria stolpert. Im IA gibt es keine Cafeteria, in der gesamten I-Reihe gibt es nur die eine in IB, die sich die drei Ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten (Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik & Informationstechnik) teilen.
Das macht aber nichts, denn von Massenuni ist hier wie gesagt nichts zu spüren. Obwohl die Anfängerzahlen zuletzt wieder erfreulich gestiegen sind, ist die Gesamtzahl der Studierenden in den Ingenieurfächern vergleichsweise überschaubar. Im IA sitzen die Bauingenieure, rund 940 Studierende waren im Wintersemester 2004/05 eingeschrieben und nutzten das Gebäude. Zum gleichen Zeitpunkt gab es beispielsweise rund 6.000 Philologiestudierende, die das Gebäude GB bevölkerten.

Sofas und Sessel

Aber zurück zur Ebene 0, wo man zunächst in einem kleinen Foyer mit rotem Getränkeautomaten landet. Geradeaus führt ein schmaler Gang zu den Räumen der Arbeitsgruppe Aerodynamik und Strömungsmechanik im Bauwesen und zu den Zeichensälen; im Gang selbst sind z. B. das Büro des Masterprogramms Computational Engineering sowie das Projektbüro Bauen & Umwelt untergebracht – zwei der Markenzeichen der Fakultät.
Rechts vom Foyer liegen das Treppenhaus und der Fahrstuhltrakt (es geht zwei Etagen nach unten und sechs nach oben) und dann folgt der sog. KOMM-Raum. Dort können es sich die Studierenden auf Sofas und Sesseln gemütlich machen, um zu kommunizieren; für Spiel und Spaß sorgen ein Kicker und ein Flipper. Neben dem KOMM-Raum hat die Fachschaft Bauingenieurwesen ihr Büro.
Die anderen Etagen gehören weitgehend den drei Instituten der Fakultät (Konstruktiver Ingenieurbau, Grundbau, Wasser- und Verkehrswesen sowie Mechanik) und den einzelnen Lehrstühlen mit ihren Büros und Experimentierräumen. In der 5. Etage schlägt das administrative Herz der Fakultät, hier sind Dekanat und Prüfungsamt untergebracht, inklusive Praktikantenamt und Studienberatung.
Gegenüber von IA (Nordstraße) liegt im Gebäude IAN die große Versuchshalle, die in erster Linie vom Bereich Konstruktiver Ingenieurbau genutzt wird. Die Ingenieure untersuchen hier an sehr großen Versuchsmaschinen die Zuverlässigkeit und Sicherheit von Konstruktionen und Bauteilen unter wirklichkeitsnahen statischen und dynamischen Belastungen.

Gehäuseflachschieber auf der Wiese

Während die Versuchshalle erst Anfang der 80er-Jahre gebaut wurde, zählt das IA (neben dem Nachbarn IB) zum Ursprung des Campus. Die Bauarbeiter legten im Januar 1964 erstmals Hand an, zur Aufnahme des Lehrbetriebs an der Ruhr-Uni am 2. November 1965 war das Gebäude längst fertig.
Damals beheimatete es allerdings noch nicht die Ingenieure, sondern vorzugsweise Geisteswissenschaftler sowie ein paar Naturwissenschaftler. Der Lehrbetrieb bei den Ingenieuren startete erst im Wintersemester 1968/69, zu diesem Zeitpunkt waren die Gebäude der G-Reihe fertig, sodass die Geisteswissenschaftler dorthin umziehen konnten. Die Ingenieure (außer Elektrotechniker) operierten in den ersten Jahren noch gemeinsam als Fachbereich Konstruktiver Ingenieurbau, erst 1973 folgte die Trennung in die Fakultäten für Maschinenbau bzw. Bauingenieurwesen.
Allerdings sind die Maschinenbauer auch heute noch mit drei Lehrstühlen im Gebäude der Bauingenieure vertreten. Das verrät eine große Tafel im Foyer des Gebäudezugangs im Norden (Ebene 02). Doch nicht die Tafel soll der erste Blickfang im Foyer sein, sondern die beiden Großbilder (2,15 x 5 m) des Recklinghauser Künstlers Many Szejstecki. Sie zeigen typische Ruhrgebiets-Szenenieren mit hohem Technikanteil. Die Fakultät für Bauingenieurwesen hat die Bilder im Dezember 2003 anbringen lassen.
Etwas älter ist das eigentliche Wahrzeichen des Gebäudes, das vor dem Nordeingang auf der Wiese steht: ein ausgemusterter Gehäuseflachschieber der Möhnetalsperre, der auf den ersten Blick an eine große Glocke erinnert. Viele Tonnen schwer ist der Schieber, gewiss über vier Meter hoch und blau, wie die Farbe der Bochumer Ingenieurwissenschaften, allerdings hier und dort mit unverkennbarer Patina.

ad
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 31.1.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik