Personalia
Leute an
der Ruhr-Uni
Neu ernannt
Seit dem Wintersemester 2005/06 ist Prof. Dr.
Andrea Tannapfel neue Direktorin des Instituts
für Pathologie der Ruhr-Universität an den
Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil. Die
39-jährige Pathologin, die zuvor im Uniklinikum
Leipzig gearbeitet hat, sieht ihre Aufgabenfelder in
Forschung und Lehre sowie Patientenversorgung gleichermaßen:
„Das Institut für Pathologie pflegt als Teil
der Universität Lehre und patientenorientierte
Forschung. Und es ist Teil der Universitätskliniken,
erbringt diagnostische Dienstleistungen in der Krankenbetreuung
und dient der Qualitätssicherung klinischer Medizin.“
Andrea Tannapfel, 1966 in Hoya/Weser (Niedersachsen)
geboren, absolvierte ihr Studium an der Medizinischen
Hochschule Hannover und verbrachte nach ihrer Dissertation
einen einjährigen Forschungsaufenthalt am Department
of Pathology der University of Hiroshima in Japan. Nach
ihrer Rückkehr arbeitete sie drei Jahre lang am
Pathologischen Institut der Uni Erlangen, bevor sie
1996 ans Institut für Pathologie in Leipzig wechselte,
wo sie sich 2000 habilitierte. Ein nebenberufliches
Betriebswirtschaftsstudium schloss sie letzten Sommer
ab.
Ehre
Prof. Dr. Martina Havenith-Newen hat als eine
von wenigen deutschen Forscherinnen Eingang in das Buch
„Einsteins Kolleginnen. Physikerinnen gestern
und heute“ gefunden. Die Mutter zweier Töchter
und Dekanin der Fakultät für Chemie soll Frauen
Mut zu einer wissenschaftlichen Karriere machen. +++
Für seine Pionierarbeit in der nuklearen Astrophysik
wurde Prof. Dr. Claus Rolfs (Physik
und Astronomie) von der Universität Federico II
in Neapel die Ehrendoktorwürde verliehen.
md/ad
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