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Bochumer
Wissenschaftler als Herausgeber
Jeweils als Herausgeber beleuchten zwei Lehrende der
Ruhr-Uni historische bzw. aktuelle Themen. Gemeinsam
ist beiden Themen ihre Brisanz. So widmet sich der Soziologe
Prof. Ludger Pries den neuen Formen und Herausforderungen
der Arbeitsmigration im 21. Jahrhundert. Unter dem Titel
„Zwischen den Welten und amtlichen Zuschreibungen“
befassen sich zehn ausführliche Aufsätze teils
mit bestimmten Nationalitäten (Polen, Türken),
zum Teil aber auch mit ausgewählten gesellschaftlichen
Aspekten wie Mediennutzung, Bildung oder Sport unter
Migrantenkindern.
Dr. Hubert Schneider (Historiker im Ruhestand, vormals
am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte)
hat für das von ihm herausgegebene und sachkundig
kommentierte Buch „Es lebe das Leben“ den
Briefwechsel der deutsch-jüdischen Familie Freimark
aus Bochum zusammengetragen. Mit Unterbrechungen liegen
- teilweise ergreifende - Dokumente der Jahre 1938 bis
1946 vor: von der rechtzeitigen Auswanderung eines Teils
der Familie in die USA bis zur Befreiung anderer Familienmitglieder
aus dem Konzentrationslager Theresienstadt.
Info:
Ludger Pries (Hg.): „Zwischen den Welten und amtlichen
Zuschreibungen. Neue Formen und Herausforderungen der
Arbeitsmigration im 21. Jahrhundert“, 260 S.,
29,90 Euro.
Hubert Schneider (Hg.): „Es lebe das Leben. Die
Freimarks aus Bochum – eine deutsch-jüdische
Familie. Briefe 1938-1946“, 360 S., 29,90 Euro.
Beide Bücher sind im Essener Klartext-Verlag erschienen.
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