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RUBENS 101

1. November 2005



2 neue Bücher

Bochumer Wissenschaftler als Herausgeber



Jeweils als Herausgeber beleuchten zwei Lehrende der Ruhr-Uni historische bzw. aktuelle Themen. Gemeinsam ist beiden Themen ihre Brisanz. So widmet sich der Soziologe Prof. Ludger Pries den neuen Formen und Herausforderungen der Arbeitsmigration im 21. Jahrhundert. Unter dem Titel „Zwischen den Welten und amtlichen Zuschreibungen“ befassen sich zehn ausführliche Aufsätze teils mit bestimmten Nationalitäten (Polen, Türken), zum Teil aber auch mit ausgewählten gesellschaftlichen Aspekten wie Mediennutzung, Bildung oder Sport unter Migrantenkindern.
Dr. Hubert Schneider (Historiker im Ruhestand, vormals am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte) hat für das von ihm herausgegebene und sachkundig kommentierte Buch „Es lebe das Leben“ den Briefwechsel der deutsch-jüdischen Familie Freimark aus Bochum zusammengetragen. Mit Unterbrechungen liegen - teilweise ergreifende - Dokumente der Jahre 1938 bis 1946 vor: von der rechtzeitigen Auswanderung eines Teils der Familie in die USA bis zur Befreiung anderer Familienmitglieder aus dem Konzentrationslager Theresienstadt.

Info:
Ludger Pries (Hg.): „Zwischen den Welten und amtlichen Zuschreibungen. Neue Formen und Herausforderungen der Arbeitsmigration im 21. Jahrhundert“, 260 S., 29,90 Euro.

Hubert Schneider (Hg.): „Es lebe das Leben. Die Freimarks aus Bochum – eine deutsch-jüdische Familie. Briefe 1938-1946“, 360 S., 29,90 Euro.

Beide Bücher sind im Essener Klartext-Verlag erschienen.



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Letzte Änderung: 31.10.2005| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik