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RUBENS 100

1. Oktober 2005

Starker Nachwuchs

Coaching für Wissenschaftler



Für die Forschung bleibt viel zu wenig Zeit! Das beklagen die meisten Professorinnen und Professoren angesichts der vielfältigen Anforderungen, die an sie gestellt werden: Sie sollen anspruchsvolle Lehrveranstaltungen anbieten, Aufgaben der universitären Selbstverwaltung übernehmen, ihr Wissenschaftsteam kompetent leiten, den Nachwuchs fördern und Drittmittel beschaffen. All dies vor dem Hintergrund sich stark wandelnder Hochschulen, die ihren Angehörigen nicht nur ausgeprägte Managementfähigkeiten abverlangen, sondern auch mit exzellenter Forschung im internationalen Vergleich punkten wollen. Immer mehr Unis und Forschungseinrichtungen erkennen, dass die erfolgreiche Arbeit von Professor/innen nicht nur auf ihrer wissenschaftlichen Eignung basiert, sondern auch auf ihren sozialen und kommunikativen Kompetenzen.
In gut geführten Unternehmen ist es üblich, Führungskräften bei der Übernahme von neuen Positionen individuelle Beratung z.B. in Form von Coaching oder Teamentwicklung anzubieten. Coaching ist ein speziell auf Führungskräfte zugeschnittenes Beratungssetting, bei dem Trainer/in und Führungskraft in der Konstellation 1:1 arbeiten. Die Führungskraft kann Themen aus dem Berufsalltag systematisch analysieren und Strategien erarbeiten, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Ziel der Teamentwicklung ist es, Themen der Organisation und Zusammenarbeit in der Abteilung zu reflektieren, Vereinbarungen zu treffen und umzusetzen. Diese erfolgreichen Instrumente sollen nun an der Ruhr-Uni eingeführt werden.
Ab dem WS 05/06 macht die Uni ihren wissenschaftlichen Führungskräften im Rahmen eines Pilotprojektes folgendes Angebot: Professor/innen und Wissenschaftsteams können sich mit den Personalentwicklerinnen der RUB, Dr. Christina Reinhardt und Anja Tillmann, in Verbindung setzen. Diese eruieren den konkreten Bedarf und können auf Wunsch kompetente Coachs und Berater vermitteln. Zudem stellt die Personalentwicklung die Finanzierung sicher.
„Ich bin überzeugt, dass diese Sozialtechniken dazu beitragen, sich selbst noch besser zu organisieren oder auch im Team noch effektiver zu arbeiten,“ so die Prorektorin für Lehre, Weiterbildung und Medien, Prof. Notburga Ott. Die Zeit, die man in die Weiterentwicklung der eigenen „soft skills“ investiert, lohnt sich, denn ein gutes Selbstmanagement garantiert letztendlich auch wieder mehr Zeit für Forschung.

Info:
Da das Angebot zeitlich und finanziell begrenzt ist, sollten sich interessierte Professor/innen und Juniorprofessor/innen möglichst bald melden: Dr. Christina Reinhardt, -28850, Anja Tillmann, -28830.



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Letzte Änderung: 30.09.2005| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik