Mobilität
Mit dem Beginn eines Studiums oder einer neuen beruflichen Tätigkeit an der Ruhr-Universität stellen sich viele Fragen:
- Lohnt es sich, für mein Studium bzw. den Job nach Bochum zu ziehen?
- Wie komme ich am besten zum Campus?
- Wo kann ich schnell und sicher mein Auto oder Fahrrad an der Uni abstellen?
- Kann ich den ÖPNV nutzen?
Um für diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Mobilität die passenden Antworten zu haben und um nachhaltige Lösungen zu finden, erarbeitet die Projektgruppe RUB.2013 zusammen mit dem Bau- und Gebäudemanagement und in Kooperation mit vielen anderen Akteuren an der RUB (u. a. Personalräte, AStA, Behindertenvertretungen, Gleichstellungsbeauftragte, AKAFÖ) sowie der Stadt Bochum und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW ein Mobilitätskonzept.
Ziele
Ziel dieses Mobilitätskonzeptes ist es,
- die Zufriedenheit von Studierenden und Beschäftigten mit der Erreichbarkeit der Ruhr-Universität und der Fortbewegung auf dem Campus und seinen Außenstellen zu verbessern,
- eine nachhaltige Mobilitätskultur zu etablieren, die insbesondere auch das ökologische Bewusstsein für den Standort fördert,
- und einen Handlungsrahmen für den sich im Wandel befindenden Campus zu bilden.
Die Befragung
Um zunächst zu erfahren, welche Anforderungen die derzeitigen Studierenden und Beschäftigten der Ruhr-Universität an ihre persönliche Mobilität haben, aber auch welche Probleme sie beim täglichen Weg zum und auf dem Campus sehen, fand im Januar 2012 eine Online-Befragung statt. 7.799 Studierende und Beschäftigte der RUB nahmen an der groß angelegten Befragung zur Mobilität teil – und damit gut jedes fünfte Mitglied der Universität. „Der Rücklauf ist erfreulich, unsere Befragung war ein großer Erfolg“, sagt Björn Frauendienst (Dezernat 5 und Projektgruppe RUB.2013).
Die nächsten Schritte: Jetzt geht es ans Konzept
Möglichst zeitnah wird nun eine Mobilitäts- und Verkehrsstrategie für die Jahre 2012 bis 2014 aus den Ergebnissen entwickeln. Sie umfasst fünf Bereiche der Mobilität – Fußgänger & Campus, Fahrrad, ÖPNV, Motorisierter Individualverkehr (MIV) und Wohnen. Ziele sind unter anderem, die Erreichbarkeit des Campus und die Barrierefreiheit auf dem Unigelände zu verbessern, die RUB für Radfahrer aus umliegenden Stadtteilen und Städten (Witten, Herne, Hattingen) besser zu erschließen, für die Beschäftigten ein preislich interessantes Job-Ticket mit den Verkehrsbetrieben auszuhandeln und Anreize zur Bildung von Fahrgemeinschaften zu schaffen. Auch universitätsnahes und verkehrsgünstiges Wohnen soll gefördert werden. Alle Maßnahmen geschehen in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern – zum Beispiel mit der Stadt Bochum und angrenzenden Kommunen, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) und der BOGESTRA sowie innerhalb der RUB mit dem Studierendenwerk AKAFÖ, den Personalräten und dem AStA.

