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Maßnahmen zu Lehre und Studium


© Damian Gorczany

Die RUB möchte allen Studierenden ermöglichen, ein qualitativ hochwertiges Studium in angemessener Zeit erfolgreich abzuschließen. Damit das auch bei steigenden Studierendenzahlen umsetzbar ist, werden die Kapazitäten in der Lehre erhöht und flexibilisiert.

Zusätzliche Studienplätze

Insgesamt können aufgrund der Vereinbarungen zwischen der RUB und dem NRW-Wissenschaftsministerium in den Wintersemestern 2013/14 und 2014/15 rund 4.500 zusätzliche Studierende an der RUB aufgenommen werden. Die Bereitstellung zusätzlicher Studienplätze erfolgt hauptsächlich in folgenden Ein-Fach-Bachelor-Studiengängen:

sowie im

Kriterien für die Auswahl von Studiengängen

Unter den an der RUB angebotenen Studiengängen wurden diejenigen ausgewählt, bei denen einerseits aufgrund des bisherigen Studienverhaltens eine erhöhte Nachfrage zu erwarten ist und andererseits perspektivisch gute Arbeitsmarktchancen für die Absolventinnen und Absolventen bestehen. Durch Zulassungsbeschränkungen bleibt die Qualität des Studiums gewährleistet.
Da die Vereinbarungen des Ministeriums mit der RUB nicht zuletzt mit Blick auf die UAMR (Universitätsallianz Metropole Ruhr bestehend aus der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen) getroffen wurden, liegen die Schwerpunkte der zusätzlich geschaffenen Studienplätze bei jeder der Universitäten etwas anders. So kann in der Gesamtregion Rhein-Ruhr eine breite Palette von Studienfächern bedarfsgerecht angeboten werden.

Handlungsfelder

Zur Sicherung qualitativ hochwertiger Lehr- und Studienbedingungen sowie angemessener Betreuungsverhältnisse arbeiten Mitglieder der Fakultäten, der Hochschulleitung und der Verwaltungseinrichtungen sowie engagierte Studierende aus den Fachschaften und dem AStA an der RUB in verschiedenen Bereichen eng zusammen:

Einstellung und Aufstockung von Personal

Um für eine höhere Anzahl an Studierenden entsprechende Angebote in Lehre, Betreuung und Service an den Lehrstühlen der RUB-Fakultäten vorhalten zu können, werden mehr Lehrende und Betreuende benötigt. Hier werden bei bereits vorhandenem Personal Verträge aufgestockt sowie zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.

Anpassung der Studienkernzeiten

Um Hörsäle und Seminarräume effizient zu nutzen, werden die Studienkernzeiten erweitert. Auf diese Weise werden die Räume sowohl pro Tag länger belegt als auch verstärkt in der vorlesungsfreien Zeit, zum Beispiel durch Blockseminare. Parallel dazu wird im Rahmen der Mobilitäts- und Verkehrsstrategie Move2013 mit Blick auf die Kapazitäten im ÖPNV (insbesondere bei der U35-CampusLinie) ein Konzept zur Staffelung von Veranstaltungszeiten erprobt.

Ausbau des eLearning-Angebots

Um den Einsatz räumlich und zeitlich flexibler Lehr- und Lernformen sowie die Möglichkeiten gezielter Sitzungsnachbereitung und Prüfungsvorbereitung – insbesondere bei Pflichtveranstaltungen – zu fördern, wird zum einen die technische Standardausstattung in diversen Hörsälen und Seminarräumen um Aufzeichnungstechnik (RUBcast) ergänzt. Zum anderen unterstützen speziell darauf geschulte Studierende, so genannte eTeams, verstärkt Lehrende in den Fakultäten bei der Entwicklung und Umsetzung von Blended Learning-Lehrformaten.
Auf diesem Wege profitieren immer mehr Studierende von eLearning-Instrumenten in der Lehre, wie zum Beispiel Wikis, Diskussionsforen oder Online-Tests, die sowohl zur Steigerung der Lernbereitschaft und der Selbstlernkompetenz der Studierenden beitragen als auch die Organisation studentischer Teamarbeit erleichtern oder Möglichkeiten zur Wissensüberprüfung enthalten können.

Förderung des Transfers innovativer Lehr- und Lernkonzepte

Orientiert am Leitbild Lehre honorieren verschiedene Programme und Wettbewerbe mit jeweils spezifischen Schwerpunktsetzungen besonderes gelungene und vorbildliche Lehr- und Lernkonzepte an der RUB. Diese prämierten Lehr- und Lernformen eröffnen beispielsweise aktive Mitgestaltungsoptionen für Studierende, führen Studierende frühzeitig an Forschung heran und/oder verzahnen theoretisches Wissen mit Praxiserfahrung.
Zur Sicherung und Verbesserung der Qualität in der Lehre wird die Verbreitung solch wegweisender Formate innerhalb der Fakultäten wie auch auf andere Fachbereiche an der RUB im Rahmen des Doppelten Abiturjahrgangs gezielt gefördert.

Erweiterung des Fortbildungsangebots für Lehrende

Da unter diesen Voraussetzungen auch die Situation für die Lehrenden nicht einfacher wird, wurde das Fortbildungsportfolio an der RUB entsprechend angepasst. So können Lehrende sowohl disziplinübergreifend als auch in speziell auf die verschiedenen Fachbereiche abgestimmten Qualifizierungsangeboten ihre Kompetenzen weiterentwickeln, beispielsweise in der Gestaltung großer Lehrveranstaltungen oder in der erfolgreichen Anleitung von Projektarbeit.

Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur

Die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der Agentur für Arbeit ist NRW-weit in einer Rahmenkooperationsvereinbarung geregelt. Die Zentrale Studienberatung der RUB arbeitet schon seit vielen Jahren mit dem Team Akademische Berufe‘ der Agentur für Arbeit zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur bieten regelmäßig an der RUB Beratung an.