Doppelter Abiturjahrgang 2013 – FAQs

Das Team für alle Fragen: Die Projektgruppe RUB.2013 weiß auf viele Fragen rund um den Doppelten Abiturjahrgang Antwort. Sollten Sie hier nicht die Informationen finden, die Sie suchen, schreiben Sie uns: info@rub2013.de.

Allgemeine Hinweise zum Doppelten Abiturjahrgang und den erwarteten erhöhten Studienanfängern finden Sie auch auf der Homepage des Ministeriums.

 

Was bedeutet Doppelter Abiturjahrgang?

Im Jahr 2013 verlassen in Nordrhein-Westfalen durch die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre verlassen zwei Abiturjahrgänge die Schulen. Nach Schätzungen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung in NRW (MIWF) werden im Jahr 2013 etwa 123.000 Studienberechtigte an den Universitäten in Nordrhein-Westfalen erwartet, das sind ca. 19.000 mehr als 2012.

 

Ist die RUB gut auf den Doppelten Abiturjahrgang vorbereitet?

Ja, die RUB ist gut auf den Doppelten Abiturjahrgang vorbereitet. Die Projektgruppe RUB.2013 arbeitet mit vielen wichtigen Partnern der Stadt Bochum zusammen. Gemeinsam geben sie ihr Bestes, dass es ausreichend Lehrpersonal, Hörsäle, Seminarräume und Wohnmöglichkeiten gibt, dass jeder ein Mittagessen in der Mensa bekommt und nach Möglichkeit einen Platz in Bus oder Bahn.

 

Wenn ich zum Doppelten Abiturjahrgang gehöre, …

… werde ich dann überhaupt einen Studienplatz bekommen?

Leider lässt sich ein Platz in Ihrem Wunschstudiengang an Ihrer Wunschuni nicht garantieren. Meistens klappt es aber mit einem Platz in einem ähnlichen Fach oder mit dem Wunschstudiengang an einer anderen Uni. Nutzen Sie dazu so früh wie möglich die Beratungsangebote an der RUB und überlegen Sie ge­meinsam mit unseren Beraterinnen und Beratern, welches Studium an welchem Ort am besten zu Ihnen, Ihren Interessen und Fähigkeiten passt.

 

… habe ich nur die Chance auf einen Studienplatz, wenn ich ein anderes Fach oder eine andere Hochschule wähle als gewünscht?

Nein. Natürlich haben grundsätzlich alle Studienberechtigten die gleiche Chance auf einen Studienplatz. Wie weit die Anzahl an Bewerbern die Anzahl an zu vergebenden Studienplätzen übersteigt, hängt vom Fach und vom Hochschulstandort ab. Wenn Sie an der RUB studieren möchten, nutzen Sie so früh wie möglich unsere Beratungsangebote und überlegen Sie gemeinsam mit unseren Beratern, welches Studium am besten zu Ihnen, Ihren Interessen und Fähigkeiten passt.

 

… habe ich mit einem durchschnittlichen Abitur überhaupt eine Chance auf einen Studienplatz?

Das hängt vom Fach ab. In Fächern, die zulassungsbeschränkt sind, müssen Sie mit einem durchschnittlichen Abitur mit längeren Wartezeiten rechnen. In zulassungsfreien Fächern können Sie sich in der Regel direkt einschreiben.

 

… wird es dann auf allen Fächern einen NC geben?

Es gibt noch einige wenige Fächer, die bisher ohne Zulassungsbeschränkung ausgekommen sind. Da sich dies aber in den nächsten Jahren ändern kann, geben wir Ihnen den Tipp, sich vor der Einschreibung bei den Fachberaterinnen und Fachberatern oder der Zentralen Studienberatung zu informieren. 

 

… welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich keinen Studienplatz bekomme?
Im Falle einer Absage heißt es: Auf keinen Fall die Flinte ins Korn werfen! Su­chen Sie stattdessen nach geeigneten Alternativen. Sie können sich z.B. für ein anderes Studium bewerben, eine Ausbildung machen oder die Wartezeit auf Ihr Wunschstudium durch einen Auslandsaufenthalt überbrücken.

 

… wie wird dann die Betreuung der Studierenden durch die Professoren gewährleistet?

Die Ruhr-Uni Bochum macht sich dafür stark, dass sich das Betreuungsverhältnis nicht verschlechtert. An Lehrstühlen, an denen einige Lehrende in ein paar Jahren in den Ruhestand gehen, stellt die RUB frühzeitig deren Nachfolgerinnen und Nachfolger ein, sodass die Stellen für diesen Zeitraum doppelt besetzt sind. An anderen Lehrstühlen wird es zusätzliches wissenschaftliches Personal geben, das die Lehrenden bei der Studierendenbetreuung unterstützt. So ist verlässlich jemand da, der Ihnen bei Fragen und Problemen weiterhelfen kann..

 

… wird mein Studium dadurch länger dauern oder kann ich erst später mit dem Studium anfangen?

Das hängt in erster Linie von Ihnen selbst ab. Wenn Sie die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen und ein bisschen Flexibilität bei der Fächerwahl mitbringen, werden Sie auch einen Studienplatz erhalten. Und wenn Sie in jedem Semester die erforderlichen Credit Points erbringen, werden Sie das Studium auch in der regulären Zeit erfolgreich abschließen können. Die Fakultäten werden das Fächerangebot an die erhöhte Studierendenzahl anpassen, sodass alle die nötigen Kurse besuchen können.

 

… werde ich gegenüber den älteren Bewerbern bei Vergabe der Studienplätze benachteiligt?

Nein. Die Hochschulzugangsberechtigungen der G9 und G8 Jahrgänge sind absolut gleichwertig. Alle Studierenden haben grundsätzlich die gleichen Chancen auf einen Studienplatz. Ältere Bewerber, welche die erforderlichen Wartesemester vorweisen können, erhalten ihre Studienplätze über die so genannte Wartezeitquote und stehen deshalb nie in direkter Konkurrenz zu denjenigen, die sich neu bewerben. Für die Bewerbung um einen Studienplatz zählt in erster Linie die Abschlussnote. Für Fragen zu Ihrer individuellen Situation haben, steht Ihnen die Zentrale Studienberatung zur Verfügung.

 

… wie stehen dann meine Chancen, später auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen?

In einigen Fächern gibt es immer einen Überschuss an Absolventinnen und Absolventen gegenüber der Nachfrage auf dem Markt und in anderen werden Fachkräfte händeringend gesucht. Vor Studienbeginn empfehlen wir Ihnen, sich bei der Agentur für Arbeit zu erkundigen, wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen.

 

… wer hilft mir bei Fragen und Problemen?

Bei allgemeinen Fragen rund um Einschreibung, Formalitäten und Studium hilft Ihnen die Zentrale Studienberatung der RUB weiter. Bei Fragen, die Ihr Fach betreffen, wenden Sie sich bitte an den Studienberater Ihres Faches oder die Fachschaft. Kontakte erhalten Sie meist über das Sekretariat Ihres Studienfachs oder die Fakultät. Viele Fragen werden oft schon bei den Einführungsveranstaltungen und den Orientierungstutorien beantwortet, die alle Studiengänge in der ersten Vorlesungswoche anbieten. Allgemeine Infos finden Sie auch auf der Homepage der RUB oder den Fakultätsseiten.

 

Werden durch die erhöhten Studierendenzahlen in Zukunft mehr Vorlesungen und Seminare zu ungewöhnlichen Zeiten durchgeführt, z.B. am Wochenende?
Um mehr Studieninteressierten in bestimmten Fächern ein Studium zu ermöglichen, bietet die RUB auch Lehrveranstaltungen zu Randzeiten (z. B. Freitagnachmittag) und eventuell auch an Samstagen an. Wie stark solche Rand- und Sonderzeiten genutzt werden, wird sich bei der Veranstaltungsplanung für das WS 2013/14 zeigen. Auch plant die RUB Live-Übertragungen in zusätzliche Räume und Vorlesungsmitschnitte, die im Internet flexibel zugänglich sind.

 

Wie können sich Eltern über die Studienbedingungen an der RUB informieren und ihre Kinder bei der Orientierungsphase unterstützen?

Die erste Anlaufstelle für Studierende und auch ihre Eltern und Lehrer ist die Zentrale Studienberatung. Dort können sie sich persönlich und individuell beraten lassen oder an den regelmäßig angebotenen Informationsveranstaltungen teilnehmen. Beim Tag der offenen Tür oder dem Langen Abend der Studienberatung gibt es auch spezielleAktuelle Informationen dazu erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Foto: © RUB/Marion Nelle