Jeder Benutzer der Computeserver kann die Restauration eigener Dateien unter Benutzung der OmnibackII Software selbständig durchführen. Das Restaurationsprogramm muß nicht auf dem Rechner gestartet werden, auf dem Dateien restauriert werden sollen.
Für die Restauration einer Datei aus dem eigenen HOME-Verzeichnis muß man zunächst wissen, auf welchem Rechner und in welchem Verzeichnis sich das HOME-Verzeichnis befindet. Dies kann man am leichtesten durch Aufruf des Programms loginID ermitteln. Die Restauration kann entweder mit graphischer Oberfläche (mit einem Motif UI) oder per Komandozeilen-Interface erfolgen.
Nach Auswahl von Restore erhält man eine Übersicht über alle Rechner, von denen Dateien restauriert werden können:
Durch Doppelklick auf einen Rechner sieht man die Filesysteme dieses Rechners, die zum Restore zu Verfügung stehen:
Wiederum durch Doppelklick kann man sich weiter in das gewünschte Verzeichnis begeben:
Durch einfachen Mausklick auf das '+'-Zeichen kommt man schließlich zum gewünschten Unterverzeichnis:
In dem Verzeichnis kann man durch Markieren ein oder mehrere Unterverzeichnisse/Dateien auswählen. Mittels Shift-Taste kann man dabei ganze Bereiche und mittels Ctrl-Taste mehrere einzelne Elemente markieren:
Unter 'Options' erscheint ein Dialogfenster, indem man beispielsweise angeben kann, ob in einem restaurierten Verzeichnis nur fehlende Dateien ergänzt (Merge) oder bestehende Dateien auf jeden Fall überschrieben (Overwrite) werden sollen:
Nach Verlassen dieses Dialogfensters kommt man wieder zum vorangehenden Auswahlfenster zurück:
Unter 'Restore summary/details window ...' kann man nähere Angaben zu den zuvor ausgewählten Verzeichnissen/Dateien machen:
So kann man beispielsweise unter 'Version ...' sehen, von welchen verschiedenen Zeitpunkten Versionen zum Restaurieren zur Verfügung stehen:
Dabei bedeutet 'full' eine Gesamtkonserve aller Dateien
zum angegebenen Zeitpunkt und 'incremental1' eine Änderungskonserve
bezogen auf die letzte vorangehende Gesamtkonserve.
Daneben kann man unter 'Options' angeben, ob die Dateien unter
einem anderen Namen oder in ein anderes Verzeichnis restauriert
werden sollen:
Nach Schließen der entsprechenden Unterfenster mit 'ok' kommt man zu einem Monitorfenster:
In diesem Fenster hat man unter 'Actions' die Möglichkeit, ein 'Start restore' auszuwählen:
Nach Bestätigung durch 'Start Restore' beginnt die Restauration unmittelbar. In dem Monitorfenster kann man dann den Fortschritt der Restauration online verfolgen. Nach Abschluß des Vorgangs wird folgendes Fenster angezeigt:
Zunächst muss man mittels des Kommandos /usr/omni/bin/omnidb -object die Liste der verfügbaren Objekte ermitteln:
Object Name Object type =============================================================================== hp400.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/hp400/disc1 'hp400' FileSystem hp400.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/hp400/disc2 'hp400' FileSystem hp400.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/hp400/disc3 'hp400' FileSystem ibm0176.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/ibm0176/disc1 'ibm0176' FileSystem ibm0176.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/ibm0176/disc2 'ibm0176' FileSystem sgi249.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sgi249/disc1 'sgi249' FileSystem sgi249.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sgi249/disc3 'sgi249' FileSystem sgi249.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sgi249/disc4 'sgi249' FileSystem sun218.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sun218/disc1 'sun218' FileSystem sun339.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sun339/disc1 'sun339' FileSystem sun339.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sun339/disc2 'sun339' FileSystem sun339.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sun339/disc3 'sun339' FileSystem sunu450.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sunu450/disc1 'sunu450' FileSystem sunu450.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sunu450/disc2 'sunu450' FileSystem sunu450.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sunu450/disc3 'sunu450' FileSystem sunu450.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sunu450/disc4 'sunu450' FileSystem sunu513.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sunu513/disc1 'sunu513' FileSystem sunu513.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/sunu513/disc2 'sunu513' FileSystemAus dieser Tabelle benötigt man den 'Object Name' und das darauf folgende Label, also z.b.
ibm0176.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/ibm0176/disc1 'ibm0176'Mit den Kommando /usr/omni/bin/omnidb -filesystem ibm0176.rz.ruhr-uni-bochum.de:/net/ibm0176/disc1 'ibm0176' -detail erhält man dann eine Liste der vorhandenen Backups vom Filesystem des ausgewählten Rechners. Aus diesen wählt man gemäß der Zeilen 'Started' und 'Backup Mode' die gewünschte Konserve aus, z.B.:
SessionID : 2000/07/01-1 Started : Sat Jul 01 04:15:19 2000 Finished : Sat Jul 01 04:33:49 2000 Object status : Completed Object size : 123577 [KB] Backup mode : Incremental1 Protection : Protected for 1 week Catalog retention : Protected for 1 week Access : Public Number of warnings : 0 Number of errors : 0 Device name : DLT-2Dabei bedeutet 'Backup Mode' full, daß es sich um eine vollständige Konserve aller Dateien zum angebenen Zeitpunkt und 'incremental1', daß es sich um eine Änderungskonserve gegenüber der letzen vorangehenden Vollkonserve handelt. Aus diesem Listing benötigt man die SessionID, also z.B.:
SessionID : 2000/07/01-1Mit dem Kommando /usr/omni/bin/omnir -filesystem ibm0176:/net/ibm0176/disc1 ibm0176 -session 2000/07/01-1 -tree /net/ibm0176/disc1/home/hackekc6/.cetables stößt man dann schließlich die Restauration des Unterverzeichnisses .cetables wirklich an.