TREIBHAUSGASBILANZIERUNG VON HOLZGEBÄUDEN – UMSETZUNG NEUER ANFORDERUNGEN AN ÖKOBILANZEN UND ERMITTLUNG EMPIRISCHER SUBSTITUTIONSFAKTOREN (THG-HOLZBAU)

2014 - 2017
Waldklimafonds (BMUB /BMEL) , 28W-B-3-054-013

Das Forschungsprojekt THG-Holzbau hat das Ziel darzustellen, welchen Einfluss Bauen mit Holz im Rahmen des Klimaschutzes auf nationaler Ebene haben kann. Hierzu verknüpft das Projekt die Erfassung der ökologischen Qualität von Holzhäusern gegenüber mineralischen Gebäuden mit Hilfe von Gebäudeökobilanzen mit den politischen Zielen des Klimaschutzes. Der mögliche Einfluss von Bauen mit Holz - durch die Substitution von mineralischen Gebäuden mit Holzgebäuden – kann so auf großer Maßstabsebene dargestellt werden.

Partner: Ressourceneffizientes Bauen, Thünen Institut für Holzforschung, TU München, Ascona GbR

Der Bericht kann in Papierform über den Lehrstuhl für 30 Euro (Pauschale zur Deckung der Druckkosten) bestellt werden. Bestellungen über das Sekretariat ReB: silvia.klein@rub.de


THG-Holzbau Abschlussbericht   (13.9 MB)

Methodenentwicklung zur Beschreibung von Zielwerten zum Primärenergieaufwand und CO2-Aquivalent von Baukonstruktionen zur Verknüpfung mit Grundstücksvergaben und Qualitätssicherung bis zur Entwurfsplanung

2014 - 2016
Deutschen Bundesstiftung Umwelt , AZ: 31943


Der Bausektor ist für einen beträchtlichen Teil des Primärenergieverbrauches und des Ausstoßes an Treibhausgasen in Europa verantwortlich. Dem Neubau kommt deshalb bei der Entwicklung von großen Bauprojekten eine entscheidende Rolle zu, um den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren. Wenn alle Neubauten als „Fast-Null-Energiehäuser“ geplant werden, und damit der Energiebedarf in der Betriebsphase reduziert wird, wird sich eine Verschiebung der Effizienzoptimierung hin zur Erstellungsphase der Gebäude, und damit zu den verbauten Materialien und deren ökologischem Einfluss auf Herstellung und Rückbau vollziehen. Die Material- und Konstruktionswahl rückt in das Zentrum der Betrachtung. Über die Beschreibung von Zielwerten dieser Konstruktionen können die Vorgaben und damit auch die Vorentwurfsplanung beeinflusst werden. Neben der Vorgabe des Energiestandards für die Betriebsphase wäre auch eine Vorgabe für die Erstellungsphase möglich. Hier könnte ein nicht zu überschreitender Wert an mit der Konstruktion verbundenen Treibhausgasemissionen, eine zu erreichende Menge an erneuerbaren oder Recyclingmaterialien festgelegt werden. Diese Vorgaben müssen Vergabekonform definiert werden, ohne einzelne Materialien zu bevorzugen.
Der moderne Holzbau bietet in diesem Zusammenhang Möglichkeiten, die Ziele der Ressourceneffizienz und CO2 Einsparungen umzusetzen. Allerdings gibt es bis jetzt keine durchgängigen Verfahren, wie sich die Anforderungen an zu errichtende Gebäude nach ökologischen Kriterien schon von der Grundstücksvergabe, über die Entwurfs-, bis hin zur Ausführung umsetzen lassen. Anhand der ökologischen Mustersiedlung Prinz-Eugen-Park in München wurden die ökologischen Fragestellungen mit innovativen neuen Lösungsansätzen bearbeitet.


Partner: Ressourceneffizientes Bauen, RUB; TU München, LH München


DBU-Abschlussbericht   (12.7 MB)