KLINIK FORSCHUNG LEHRE AMBULANZ
ÜBERSICHT FORSCHUNGSPROJEKTE
PROF. DR. MED. STEPHAN HERPERTZ
PROF. DR. RER. SOC. FRANK PETRAK
DR. RER. NAT. DIPL.-PSYCH. TANJA LEGENBAUER
DR. MED. BJÖRN NOLTING
DR. MED. UTE ENGELBACH
 

Multizentrische Studie zum Zusammenhang zwischen Bulimia nervosa und ADHS
Cognitive behavioural therapy in elderly type 2 diabetes patients with minor or mild major depres-sion: A randomized controlled trial (MIND-DIA-Study)
Cognitive behavioural therapy vs. sertraline in patients with depression and poorly controlled diabetes mellitus: A randomized controlled trial (Diabetes and Depression Study - DAD Study)
Depression und Arteriosklerose – Thrombozytenaktivierung durch Serotonin bei Patienten mit Diabetes mellitus und Depression
INTERNET-based guided self-help and cognitive-behavioral therapy for patients with binge eating disorder: a multicenter, randomized controlled trial (“INTER-BED”)
Multizentrische Studie zum Gewichtsverlauf Essen-Bochum Obesity Treatment Study (EBOTS)
Zusammenhänge von Essverhalten und Psychischen Faktoren im Hochleistungssport - eine Längsschnittuntersuchung an einer Hochrisikogruppe (ZEPH)
„Psychodynamische Fokaltherapie, kognitiv-behaviorale Therapie und „Treatment as usual“ bei ambulanten Patienten mit Anorexia nervosa: eine randomisierte, kontrollierte Studie (ANTOP)
The Social Phobia Psychotherapy Research Network, a multi-center randomized controlled trial for social phobia: rationale, methods and patient characteristics (SOPHO-NET)
DEUTSCHES GEWICHTSKONTROLLREGISTER





Seit 2009

Multizentrische Studie zum Zusammenhang zwischen Bulimia nervosa und ADHS

Projektleitung:

Prof. Dr. Stephan Herpertz
Dr. rer. nat. Tanja Legenbauer

Abstract:

Das vorliegende Projekt stellt einen Beitrag zur Erforschung der Komorbidität von Bulimia nervosa (BN) und Aufmerksamkeits/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) dar. Frühere wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass Patientinnen mit BN überzufällig häufig von einem komorbiden ADHS berichteten. Darüber hinaus weisen Studien darauf hin, dass Patientinnen mit BN eine Neigung zu Impulsivität besitzen, was sich sowohl durch Selbstbeurteilungsbögen als auch neuropsychologische Tests (bspw. Kognitive Aufgaben in Form von Go-No-Go-Tasks) nachweisen ließ.

Eine systematische Erfassung der Komorbidität beider Störungsbilder anhand von standardisierten Diagnostikinstrumenten und neuropsychologischen Tests liegt bislang nicht vor. Die vorliegende Studie will daher in einem multizentrischen Ansatz Kinder, Jugendliche und Erwachsene hinsichtlich der Komorbidität von ADHS und BN untersuchen. Anhand verschiedener klinischer Interviews und Fragebögen soll das Vorliegen beider Störungsbilder sowie möglicher weiterer komorbider Diagnosen überprüft sowie anhand einer ausführlichen neuropsychologischen Untersuchung unterschiedliche Aspekte der Aufmerksamkeit und exekutiver Funktionen getestet werden. Ferner soll im Rahmen molekulargenetischer Analysen der Einfluss von Kanditatengenen auf Subtypen der Essstörung untersucht werden.

Teilnehmende Kliniken:

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Universitätsklinikum der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen

Medizinisch Psychosomatische Klinik Roseneck im Verbund mit der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters LVR-Klinikum Essen, Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen

Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der LWL-Klinik Dortmund, Universitätsklinikum der Ruhr- Universität Bochum

Ansprechpartner:

Dipl.-Psych. S. Weber, Abt. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Tel.: 0231 - 4503-2613. Mobil: 01578 - 455 1508. E-mail: sarah.weber@ruhr-uni-bochum.de

Weitere Infos:

> Download Flyer (PDF, 509 KB)

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