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(00042) 13.02.2003 11:32

Offenes Bein: Probanden für RUB-Studie gesucht


Bochum, 13.02.2003
Nr. 42


Ein Gel beschleunigt die Heilung
Offenes Bein: Probanden für Studie gesucht
RUB-Dermatologie erprobt neue Behandlung


Ein neues Mittel gegen chronische Wunden steht derzeit im
St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität, auf dem
Prüfstand: Die Wundambulanz der Klinik für Dermatologie ist
darauf spezialisiert, nicht heilende Wunden, z. B. das
offene Bein, zu behandeln. Forscher um Klinikdirektor Prof.
Dr. Peter Altmeyer überprüfen ein neu entwickeltes Gel, das
in Kombination mit einem modernen Wundverband Heilung
verspricht. Patientinnen und Patienten können noch an der
gerade laufenden Studie teilnehmen und sich unter der
Rufnummer 0234/509-3440 (7.00 bis 15.00 Uhr) melden.

Wachstumsfaktoren aus menschlichen Zellen

Das Gel ist eine natürliche Mixtur aus verschiedenen
Wachstumsfaktoren, wie man sie in menschlichen Zellen
findet. Bei Wunden wie dem offenen Bein (Ulzeration) ist
häufig das Verhältnis zwischen heilungsfördernden und
heilungshemmenden Faktoren gestört. Hier setzt die neu
entwickelte Behandlungsstrategie an: Das Gel führt der Wunde
fehlende wachstumsfördernde Stoffe zu und ergänzt so die
herkömmliche Behandlung.

Verbandstoffe reichen nicht

Denn moderne Verbandsstoffe erzeugen zwar ein optimales
Heilungsklima an der Wunde, dennoch kommt es immer wieder zu
monate- oder sogar jahrelangem Stillstand, in dem die
schmerzhaften Ulzerationen nicht abheilen. Auch durch
Operationen mit Hautverpflanzungen heilen diese Geschwüre
manchmal nicht.

2 Mio. betroffene Patienten

Die häufigsten Ursachen chronischer Wunden sind Wundliegen
(Dekubitus), diabetische Fußgeschwülste und Ulzerationen bei
chronischen Venenerkrankungen (offenes Bein). In Deutschland
leiden etwa 2 Millionen Patienten an einem offenen Bein, das
zumeist aus einem chronischen Venenleiden, zum Beispiel als
Folge einer Thrombose, resultiert.

Weitere Informationen

PD Dr. Markus Stücker, Klinik für Dermatologie und
Allergologie der Ruhr-Universität Bochum im St. Josef
Hospital, Gudrunstr. 56, 44791 Bochum, Tel. 0234/509-3448,
Fax: 0234/32-509-3409, E-Mail: m.stuecker@derma.de,
Internet:
http://www.derma.de/bochum/Klinikschwerpunkte/Angiologie/Merkblaetter/merkblaetter.htm



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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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