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(00023) 31.01.2003 11:20

Ein Blick hinter den Schleier: Abschiedskolloquium für Prof. Reinhart Schleier


Bochum, 31.01.2003
Nr. 23


Ein Blick hinter den Schleier
Abschiedskolloquium für Prof. Reinhart Schleier
Von Rembrandts Nachtwache bis zur Druckgraphik


Das Kunstgeschichtliche Institut (KGI) der Ruhr-Universität
blickt hinter den Schleier und verabschiedet ein verdientes
Mitglied: Prof. Dr. Reinhart Schleier (Jahrgang 1938). Er
ist seit 1989 Professor an der RUB, seine Schwerpunkte sind
u. a. die niederländische Kunst der Renaissance und des
Barocks, die Geschichte der Druckgraphik sowie
internetbasierte Präsentationen von Ausstellungen. Am 7.
Februar 2003 lädt das KGI zum Abschiedskolloquium „Ein Blick
hinter den Schleier“ ein (10-16 Uhr, Kunstsammlungen der
RUB), die Medien sind herzlich willkommen.

Ausstellungen im Internet

Hinter dem Schleier steckten in den vergangenen Jahren vor
allem Projekte, die Kunstausstellungen hintergründig,
detailliert und ergänzend im Internet begleitet haben: „Der
Welt Lauf – Allegorische Graphikserien des Manierismus“
(Museum Bochum, 1998), „Raffael und die Folgen – Das
Kunstwerk in Zeitaltern seiner graphischen
Reproduzierbarkeit“ (Staatsgalerie Stuttgart, 2001) und
„Sinn und Sinnlichkeit – Das flämische Stillleben 1550 –
1680“ (Villa Hügel, Essen, 2002). Reinhart Schleier hat
diese erfolgreichen Internetpräsentationen mit Studierenden
in seinen Seminaren erarbeitet und umgesetzt. Dadurch hat
sich das KGI deutschlandweit den Ruf erworben,
Kunstausstellungen kompetent, wissenschaftlich fundiert und
nutzerfreundlich in elektronischen Medien (z. B. auch
CD-ROM) aufzubereiten.

Ein weiter Bogen

Schleiers Schüler und Kollegen aus ganz Deutschland und den
Niederlanden (Utrecht) hat das KGI eingeladen, um seine
Verdienste für die RUB zu würdigen. In je 20-minütigen
Kurzvorträgen spannen die Referentinnen und Referenten einen
Bogen von der klassischen Druckgraphik über die
flämisch-niederländische Kunst der Frühen Neuzeit bis hin zu
„Freud und Leid der Düsseldorfer Kunstszene in den 1920-er
Jahren“. Prof. Dr. Monika Steinhauser, Leiterin des KGI,
wird die Teilnehmer des Kolloquiums begrüßen (10 h), der
Dekan der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Prof. Dr.
Norbert Frei, richtet ein Grußwort an Prof. Schleier und die
Anwesenden (12.40 h).

Biografisches

Reinhart Schleier wurde 1938 in Hamburg geboren. Er
studierte Kunstgeschichte, klassische Archäologie,
Geschichte und mittellateinische Philologie in München bis
zum Abschluss der berüchtigten „Münchenprüfung“ im 4.
Semester. Es folgte ein Semester in Bonn, ehe er ab 1960
sein Studium in Berlin fortsetzte. 1970 wurde er bei Hans
Kauffmann promoviert mit einer Dissertation über
„Antikenrezeption, profane Ikonographie und Ekphrasis im 16.
und 17. Jahrhundert“. Anschließend war Schleier Assistent an
der Universität Münster, von 1977 bis 1989 folgten Stationen
als Gast-, Zeit- oder Vertretungsprofessor in Osnabrück,
Hamburg, Münster, Bochum, Berlin (TU) und Marburg. Seit 1989
ist Reinhart Schleier C 3-Professor am Kunstgeschichtlichen
Institut der RUB.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Monika Steinhauser, Leiterin des
Kunstgeschichtlichen Instituts der RUB, Fakultät für
Geschichtswissenschaft, GA 2/158, Tel. 0234/32-28644,
-24872, E-Mail: monika.steinhauser@rub.de
Prof. Dr. Reinhart Schleier, KGI, GA 2/155, Tel.
0234/32-22647


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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