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(00013) 20.01.2003 13:35

Neue Internetpräsentation: "Kunst am Bau" in der RUB


Bochum, 20.01.2003
Nr. 14


Kunst am Bau online
Neue Internetpräsentation der RUB
Skulpturen, Malereien und Graffiti auf dem Campus


Dass die Ruhr-Universität weit mehr als eine „Denkfabrik“
ist, zeigen z. B. die Kunstsammlungen mit antiker und
moderner Kunst, der kunstvolle Chinesische Garten,
Ausstellungen in der Universitätsbibliothek oder im
Musischen Zentrum. Doch wer nimmt schon wahr, dass man am
Westforum an einer Gräsel-Plastik, im Hörsaalzentrum Ost
gerade an einem echten Vasarely vorbeigeht? Die vielfältige
Kunst am Bau auf dem Campus der RUB haben Dr. Kai-Uwe Hemken
und Dirk Pörschmann vom Kunstgeschichtlichen Institut (KGI,
Fakultät für Geschichtswissenschaft) nun in einer
Internetpräsentation zusammengestellt.

Präsentation im WWW

„Kunst am Bau der Ruhr-Universität Bochum“ steht im Internet
unter http://www.rub.de/kuba

20 Werke erläutert

Die Website bietet eine Einführung zum Thema und beleuchtet
die Geschichte der Kunst am Bau in der RUB. Eine Übersicht
zeigt 20 Werke und ihre Standorte auf dem Campus. Mit einem
Klick auf eines der Kunstwerke öffnet sich eine größere
Ansicht und eine Erläuterung zum jeweiligen Künstler, zur
Entstehung und Intention des Werkes. Literaturhinweise zum
Thema Kunst am Bau runden das Angebot ab.

Eigene Kapitel für „Guernica“ und „Graffiti“

Eigene Kapitel sind Picassos „Guernica“ und der
Graffiti-Kunst an der RUB gewidmet. „Guernica“ ist ein
Dauerbrenner: 1984 von Medizinstudierenden an eine Wand auf
dem Nordforum als Zeichen gegen den Krieg gemalt, 1998 einer
Ladenzeile geopfert, wird es nun nach Protesten und
langwieriger Planungsphase wiederbelebt – als Reproduktion
auf einer Plane an einer Außenwand der
Universitätsbibliothek. Und wer sich auf dem Nachhauseweg
wundert, warum Jugendliche nachmittags und abends unter dem
Zubringer zur Universitätsstraße munter Graffitis sprühen:
Das ist ein Bestandteil des Projekts „Streetwork“ der Stadt
Bochum – und ebenfalls Kunst am Bau.

Kunst am Bau gefördert

Die meisten Kunstwerke an der RUB stammen aus den 70-er
Jahren des 20. Jahrhunderts. Bildende Kunst auf diese Weise
zu fördern, beruhte auf den „Richtlinien für Baumaßnahmen
des Landes NRW“ (RL Bau). Darin enthalten war eine
Kann-Regelung, die sich nach den Baukosten für öffentliche
Gebäude richtete: Bis zu 0,4 Prozent der Mittel konnten bei
Großbauten über 50 Mio. DM für Kunst am Bau investiert
werden. Über die Geschichte des Kunst am Baus, die bis in
die 20-er Jahre des 20. Jahrhunderts zurückreicht,
informiert die neue RUB-Internetpräsentation.

Weitere Informationen

Dr. Kai-Uwe Hemken, Kunstgeschichtliches Institut der RUB
(KGI), GA 7/55, Tel. 0234/32-27271, E-Mail:
kai-uwe.hemken@rub.de
Dirk Pörschmann, Webmaster des KGI, GA 6/160, Tel.
0234/32-22552, E-Mail: dirk.poerschmann@rub.de
Internet: http://www.rub.de/kuba/


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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