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(00269) 27.09.2002 13:30
Aktion Arteriomobil: „Schaufensterkrankheit“ früh erkennen und behandeln
Bochum, 27.09.2002
Nr. 270
„Schaufensterkrankheit“ früh erkennen und behandeln
Kostenlose Untersuchung im „Arteriomobil“
Aktion am 5. Oktober in der Bochumer City
Mit der „Schaufensterkrankheit“ fängt es an, die Beinamputation ist
schlimmstenfalls das Ende: Die periphere arterielle Verschlusskrankheit
(pAVK) kann schlimme Folgen haben. Über Früherkennung und Behandlung
informiert am 5. Oktober 2002 (9-17 Uhr, Bongart-Straße, Nähe City-Point
– Sinn & Leffers in Bochum) das „Arteriomobil“. Dort können sich die
Bürger auch kostenlos untersuchen lassen. Organisatoren der Aktion sind
der AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverband e.V. und die
Universitätshautklinik der RUB im St. Josef Hospital (Prof. Dr. Peter
Altmeyer, PD Dr. Markus Stücker).
30.000 Amputationen gehen aufs Konto von pAVK
In den westlichen Industrieländern betrifft die Verschlusskrankheit von
Gliedmaßenarterien etwa 18 Prozent der Bevölkerung – mehr als 3,5 Mio.
Deutsche sind daran erkrankt. Wegbereiter sind vor allem das Rauchen,
hohe Blutfettwerte, Diabetes, Bluthochdruck, erbliche Faktoren und
Bewegungsmangel. Die Verschlusskrankheit ist einer der Hauptgründe für
Gliedmaßenamputationen: Ihretwegen werden in Deutschland jährlich mehr
als 30.000 Gliedmaßen abgenommen. Das müsste jedoch nicht sein, denn es
gibt verschiedene erfolgreiche Vorbeuge- und Behandlungsmaßnahmen, über
die das „Arteriomobil“ informiert.
Schmerzfreie Untersuchung
Der AVK-Selbsthilfegruppen-Bundesverband e.V. bietet dort kostenlose
Ultraschall-Doppleruntersuchungen durch erfahrene Ärzte der
Universitätshautklinik an. Mit dieser unblutigen und schmerzfreien
Prozedur lässt sich die Durchblutung der Beinarterien überprüfen.
Entdecken oder vermuten die Ärzte dabei eine Durchblutungsstörung in den
Beinen, empfehlen sie dem Betroffenen, seinen Haus- oder Facharzt
aufzusuchen um das mögliche Krankheitsbild weiter abklären zu lassen.
Der AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverband e.V. informiert zugleich vor
Ort über die Erkrankung und über Möglichkeiten, den Krankheitsprozess
positiv zu beeinflussen und aufzuhalten. Termine zur kostenlosen
Vorsorgeuntersuchung am Arteriomobil können die Bochumer ab 9 Uhr für
den ganzen Tag vereinbaren.
Informationsdefizite beseitigen
Der AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverband e.V. hat die Aufklärungs- und
Früherkennungskampagne ins Leben gerufen, um dem Informationsdefizit in
der Bevölkerung entgegen zu wirken. Die Aktion „Arteriomobil“ führt er
mit Unterstützung der Klinik für Dermatologie und Allergologie der
Ruhr-Universität, der Merck KGaA Pharma Deutschland und in Kooperation
mit der Deutschen Gefäßliga e.V. durch.
Infos per Post
Interessierte können Informationen auch per Post anfordern:
AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverband e.V. Bundesgeschäftsstelle, Manfred
Pfeiffer, An der Oberhecke 34, 55270 Sörgenloch/Mainz, Telefon:
06136/924050, Fax: 06136/925251.
Weitere Informationen
PD Dr. Markus Stücker, Klinik für Dermatologie und Allergologie der
Ruhr-Universität Bochum im St. Josef Hospital, Gudrunstr. 56, 44791
Bochum, Tel. 0234/509-3448, Fax: 0234/32-509-3409, E-Mail:
m.stuecker@derma.de, Internet:
http://www.derma.de/bochum/Klinikschwerpunkte/Angiologie/Merkblaetter/merkblaetter.htm
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