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(00092) 04.04.2002 12:53
25. April 2002: Girls' Day in der Ruhr-Universität
Bochum, 04.04.2002
Nr. 92
25. April 2002: Girls’ Day an der Ruhr-Universität
Mädchen schnuppern in Studium und Ausbildung
Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften
In Deutschland wächst momentan die bestausgebildete
Frauengeneration aller Zeiten heran. Allein über 55 Prozent
der Abiturienten sind weiblich. Doch noch immer entscheiden
sich nur wenige junge Frauen für ein Studium oder eine
Berufsausbildung in Naturwissenschaft und Technik. Um
Mädchen frühzeitig auf den Geschmack zu bringen,
veranstaltet die Ruhr-Universität Bochum am 25. April einen
Girls’ Day (Mädchen-Zukunftstag). Bis zu 150 Schülerinnen
der Jahrgangsstufen 8 bis 11 lernen an diesem Nachmittag
natur- und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge sowie
entsprechende Ausbildungsberufe kennen.
Anmeldeschluss: 18. April
Die Erfahrung zeigt: Gerade jüngere Mädchen sind in ihren
Berufsentscheidungen kaum festgelegt. Es fällt zudem leicht,
bei ihnen Interesse und Spaß an Neuem zu wecken. Genau das
ist das Anliegen des Girls’ Day, der vom Frauenbüro der RUB
betreut und von Dozentinnen und Dozenten der beteiligten
Fachbereiche durchgeführt wird. Maximal 150 Schülerinnen der
Klassen 8 bis 11 können teilnehmen, Anmeldeschluss ist der
18. April 2002.
Frauen in Bewegung
Das Programm startet unmittelbar nach Schulschluss um 13.30
Uhr mit einem Check In sowie mit der Begrüßung durch die
Gleichstellungsbeauftragte der RUB. Anschließend beendet ein
virtueller Gang durchs zurzeit entstehende Schülerlabor das
gemeinsame Programm. Ab 14.45 können sich die Schülerinnen
für eines von sieben Themen entscheiden. Wer (zunächst) auf
ein Studium verzichten möchte, informiert sich über die
zahlreichen Ausbildungsberufe an der RUB. Wer im Labor
experimentieren möchte, besucht die Angebote in Chemie oder
Physik. Über das Allerkleinste, die Nanotechnologie,
informiert die Fakultät für Elektrotechnik und
Informationstechnik. Handfest geht es bei den
Geowissenschaftlern zu, im Mittelpunkt steht „der Boden, auf
dem wir stehen“. Dass Zahlen und Rechnen nichts Abstraktes
sein müssen, sondern im täglichen Leben eine große Rolle
spielen, beweisen die Mathematiker. Programmatisch ist der
Titel des Ausflugs in die Wahrnehmungspsychologie: „Frauen
in Bewegung“ lautet er und illustriert so das gesamte Motto
des Zukunftstages für Mädchen.
Regelmäßig Schülerinnenprojekte an der RUB
Hintergrund des Aktionstages ist eine Initiative des
Bundeswissenschaftsministeriums, das bereits im letzten Jahr
bundesweit Zukunftstage für Mädchen anregte. Die RUB ist in
diesem Jahr erstmals beteiligt. Gleichwohl werden in Bochum
seit längerem Projektwochen speziell für Schülerinnen
angeboten, regelmäßig in den Ingenieurwissenschaften,
zuletzt auch in der Physik. Zur Koordination der einzelnen
Konzepte wurde am Frauenbüro der RUB eine Stelle für
Schülerinnenprojekte eingerichtet. Sie basiert auf der
Zielvereinbarung zur Chancengleichheit der RUB mit dem
NRW-Wissenschaftsministerium.
Weitere Informationen und Anmeldung
Helga Wollert-Rudack, Frauenbüro der Ruhr-Universität
Bochum, Schülerinnenprojekte, NA 6/58, 44780 Bochum, Tel.
0234/32-23726, E-Mail:
helga.wollert-rudack@ruhr-uni-bochum.de
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Mit freundlichen Gruessen
Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de
Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle
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