[ vorherige ] [ nächste ] [ Übersicht nach Zeit ][ alphabetische Übersicht ]

(00009) 11.01.2002 14:12

"Flying Ei": Konstruktionswettbewerb der Maschinenbauer


Bochum, 11.01.2002
Nr. 10


Die Sache mit dem Ei
Konstruktionswettbewerb der Maschinenbauer
"Flying Ei" muss einen Hügel erklimmen


Auf der Wiese zwischen den Gebäuden IA und IB, wo die 
Urzelle der Ruhr-Universität steht, kommt es am 23. Januar 
2002 (ab 16.30 Uhr) zum Showdown der Eier-Transporteure. 
Dann findet wieder der traditionelle Konstruktionswettbewerb 
"Flying Ei" statt, den das Tutorium Maschinenbau 
veranstaltet. Fliegen wird das Ei jedoch nicht, sondern die 
findigen Nachwuchsingenieure müssen es einen Hügel hinauf 
befördern. Die Öffentlichkeit und die Medien sind herzlich 
eingeladen.

Gesalzene Vorgaben: selbstständige Fortbewegung des Eis ...

Damit es vorher etwas zu Tüfteln gibt, haben die 
Veranstalter den Eier-Transport mit einigen Bedingungen und 
Vorgaben gesalzen. Raufschießen zum Beispiel scheidet aus, 
das Ei darf sich nicht mehr als anderthalb Meter vom Boden 
entfernen. Auch die beliebte Styroporkugel kommt nicht in 
Frage, das Ei muss zu mindestens einem Drittel sichtbar 
sein. Die Konstrukteure dürfen ihr Transportmittel nach dem 
Start nicht mehr von außen mit Energie versorgen, es muss 
sich selbstständig fortbewegen. Kurs- oder sonstige 
Korrekturen sind verboten, somit darf das Ei natürlich auch 
nicht auf Schienen nach oben gebracht werden.

... und umweltfreundlicher Antrieb

Schwierig? Es kommt noch schlimmer: Verbrennungsmotoren, 
Akkus, Batterien, Elektrizität aus Notstromaggregaten oder 
Kernreaktoren sind ebenfalls verpönt, die Veranstalter 
wünschen einen umweltfreundlichen Antrieb des 
Transportmittels. Die Teilenehmer dürfen das Ei beim Start 
nicht mit direkter Muskelkraft anschieben, ihnen bleibt nur 
die Mechanik: ein Katapult z. B., eine Feder oder Druckluft. 
Aufgrund bisheriger Nachfragen weist die Fachschaft 
ausdrücklich darauf hin, dass die Wettbewerber 
selbstverständlich keine Henne den Hügel hinaufschicken 
dürfen, die dann ein Ei legt.

Ein Nachmittag für Technikbegeisterte

Sieger ist, wer das Ei am weitesten und unbeschadet auf den 
Hügel transportiert. Die Veranstalter messen dort, wo das Ei 
letztlich zum Stillstand kommt. Ein weiterer Preis geht an 
die originellste Konstruktion. Traditionell bietet der 
Wettbewerb der Maschinenbauer interessante und kuriose 
Konstruktionen für Technikbegeisterte.

Event mit Tradition

Entstanden ist die Idee zum Wettbewerb vor einigen Jahren 
beim damaligen Fachschaftsrat Maschinenbau. Seitdem ist die 
zerbrechliche Keimzelle vom Dach des IB herabgestürzt 
worden, sie wurde verschifft, an einem Seil befördert, 
lernte das Fliegen, wurde zum Flummi und musste im 
vergangenen Jahr gar die Treppenstufen zwischen UB und 
Hörsaalzentrum Ost unbeschadet hinabsteigen.

Weitere Informationen

Dr. Iris Bertozzi, Fakultät für Maschinenbau, Presse- und 
Öffentlichkeitsarbeit, IB 02/135, Tel. 0234/32-27265, Fax: 
0234/32-14202, E-Mail: iris.bertozzi@ruhr-uni-bochum.de

-- 
RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB

Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB


zurück zur Übersicht nach Zeit | alphabetisch