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(00261) 10.09.2001 11:58

Podiumsdiskussion: Stammzellforschung und die Folgen


Bochum, 10.09.2001
Nr. 259

Stammzellforschung und die Folgen
Experten für sachliche Auseinandersetzung
Öffentliche Podiumsdiskussion

Die Debatte um medizinische Chancen und ethische Bedenken
der Forschung an embryonalen oder erwachsenen Stammzellen
schlägt in der Öffentlichkeit hohe Wellen: Horrorvisionen
von Kreuzungen aus Tier und Mensch stehen der Hoffnung
vieler Kranker auf Heilung ihrer Leiden gegenüber. Die
Diskussion um die Stammzellforschung sachlich zu führen ist
das Ziel der öffentlichen Podiumsdiskussion am Dienstag, 11.
September 2001 (18.30 Uhr, Audimax 02 Raum 6) im Rahmen der
GBM-Herbsttagung. Experten verschiedener Fachrichtungen
beleuchten das Thema aus juristischer, ethischer und
medizinischer Sicht.

Nationale Gesetze für internationale Forschung

Wie auch immer die Empfehlungen des Bundestages und der
unterschiedlichen Fachgremien ausfallen werden – es bleibt
die Frage, in wieweit nationale Gesetzgebungen hier wirksam
sein können, wenn die Stammzellforschung im Ausland
legalisiert ist. Helfen nationale Gesetzte und Vorschriften
den möglichen „Missbrauch“ zu unterbinden? Dürfen Embryonen
für die Zwecke anderer Menschen verbraucht werden? Warum
wird die Stammzellforschung von manchen Biowissenschaftlern
so vehement gefordert? Was sind die in absehbarer Zeit
realisierbaren Therapie- bzw. Anwendungsmöglichkeiten? Das
Podium zu diesen Fragen wird prominent besetzt sein: Es
diskutieren u.a. Prof. Dr. Peter Wernet, der die adulten
Stammzellen lieferte, die einem Düsseldorfer
Infarktpatienten transplantiert wurden, und Prof. Dr. Jürgen
Henscheler, der sowohl mit tierischen adulten wie auch mit
tierischen embryonalen Stammzellen experimentiert.

Programm

16.30 Uhr – 18.30 Uhr: Kurzvorträge (öffentlich)
16.45 Uhr – 17.05 Uhr: Prof. Dr. Peter Wernet
(Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika,
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
17.05 Uhr – 17.25 Uhr: Prof. Dr. Jürgen Henscheler (Institut
für Physiologie, Universität Köln)
17.25 Uhr – 17.45 Uhr: Prof. Dr. Christofer Frey
(Evangelisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität
Bochum)
17.45 Uhr – 18.05 Uhr: Prof. Dr. Irmgard. Nippert
(Humangenetik, Westfälische Wilhems-Universität, Münster)
18.05 Uhr – 18.25 Uhr: Prof. Dr. Reinhard Merkel
(Rechtswissenschaften, Universität Hamburg)
18.30 Uhr: Beginn der Podiumsdiskussion

Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig

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RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
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