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(00123) 09.05.2001 10:37

Ruhrstadt - ein ZEFIR-Workshop


Bochum, 09.05.2001
Nr. 125

An den Rändern zerfranst – in der Mitte uneinig
Ruhrstadt!? Was ist gut für das Ruhrgebiet
Wissenschaftler und Politiker diskutieren


Während die Ränder ins Rhein-, Münster- und Sauerland
schielen, tobt in der Mitte eine heiße Diskussion um Einheit
und Zukunft des Reviers. Vor diesem Hintergrund diskutieren
Wissenschaftler und Politiker über „Ruhrstadt !? - Was ist
gut für das Ruhrgebiet?“, so der Titel eines Workshops am
Mittwoch, 16. Mai 2001 (im Wissenschaftspark Gelsenkirchen,
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen, Konferenzraum,
Pavillon 4). Veranstalter sind das Zentrum für
interdisziplinäre Ruhrgebietsforschung der RUB (ZEFIR) und
das Institut für Stadtgeschichte (ISG), Gelsenkirchen. (Die
Medien sind herzlich willkommen - die allgemeine
Öffentlichkeit nur am Abend ab 19 Uhr.)

„Ruhrstadt“ - Kampfbegriff oder Werbebotschaft

„Ruhrstadt“ hat sich zum Kampfbegriff für die einen, für die
anderen zur zentralen Werbebotschaft entwickelt. Die immer
heftiger geführte Diskussion um Einheit und Zusammenarbeit
in der Region Ruhrgebiet greift der Workshop auf und
hinterfragt kritisch, welche Aufgaben in der Region
kooperativ gelöst werden müssen und nur gemeinsam gelöst
werden können, bzw. welche Probleme ausschließlich „vor
Ort“, in Kooperation mit den Nachbarn oder - wenn es denn
unbedingt sein muss - fernab in Münster, Arnsberg und
Düsseldorf zu erledigen sind. Während der Nachmittag den
Wissenschaftlern aus der RUB und dem isg vorbehalten ist,
greifen nach 19 Uhr politisch Verantwortliche in die
Diskussion ein.

Programm

15.00 Uhr, Begrüßung durch die Veranstalter

15.15 – 18.00 Uhr, Podium I: Ruhrstadt aus verschiedenen
Blickwinkeln

• „Ruhrstadt: Vergangenheit, Gegenwart und Chancen einer
Idee“, Prof. Dr. Bernhard Butzin, Ruhr-Universität Bochum,
Geographisches Institut, ZEFIR
• „Ruhrstadt - Die Entwicklung urbaner Identität im 20.
Jahrhundert“, Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Ruhr-Universität
Bochum, Institut für soziale Bewegungen
• „Das Ruhrgebiet ist eine besondere Großstadt, Soziale
Strukturen und soziale Probleme im Strukturwandel“, Prof.
Dr. Klaus Peter Strohmeier, Ruhr-Universität Bochum,
Fakultät für Sozialwissenschaft, ZEFIR
• „Akteure und Politik im Dschungel der Ruhrstadt“, PD Dr.
Stefan Goch, Institut für Stadtgeschichte, Gelsenkirchen
Anschließend: Diskussion mit den Beteiligten, Moderation:
Dr. Heinz-Jürgen Priamus, Institut für Stadtgeschichte,
Gelsenkirchen

ab 19.00 Uhr, Podium II: Politische Blicke im und auf das
Ruhrgebiet

• Ralf Lehmann, Journalist (ehemaliger Chefredakteur der
WAZ, Essen)
• Michael Groschek, MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im
Rat der Stadt Oberhausen
• Oliver Wittke, CDU, Oberbürgermeister der Stadt
Gelsenkirchen
• Sebastian Müller, Sprecher des Bezirksverbandes Ruhrgebiet
von Bündnis ‘90/Die Grünen
Leitung der Diskussion: Egbert Reinhard, Förderverein für
Stadt- und Verwaltungsgeschichte e.V.

Weitere Informationen

Ralf Himmelmann, M.A., Ruhr-Universität Bochum, ZEFIR, 44780
Bochum, Tel. 0234/32-24675, E-Mail:
ralf.himmelmann@ruhr-uni-bochum.de



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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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