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(00041) 12.02.2001 15:55

Anerkennung für ehemalige Bochumer Japanologin


Bochum, 12.02.2001
Nr. 42


Im Dienste der Völkerverständigung
Anerkennung für ehemalige Bochumer Japanologin
Seibold-Preis wird zum dritten Mal verliehen


Die Ruhr-Universität und insbesondere die Fakultät für
Ostasienwissenschaft (OAW) freuen sich über einen Preis für
eine frühere Bochumer Japanologin, Prof. Dr. Irmela
Hijiya-Kirschnereit. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) vergibt in diesem Jahr zum dritten Mal die mit je
20.000 Mark dotierten Eugen und Ilse Seibold-Preise zur
Förderung der Wissenschaft und zur Verständigung zwischen
Deutschland und Japan. Ausgezeichnet werden alle zwei Jahre
jeweils eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler aus
beiden Ländern. Die Verleihung findet statt am 23. April
2001, 17.00 Uhr, im Deutschen Museum in Bonn.

Leibniz-Preisträgerin

Die Japanologin Irmela Hijiya-Kirschnereit, Jahrgang 1948,
habilitierte sich 1980 an der Fakultät für
Ostasienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie
lehrte an den Universitäten von Bochum, Tokio und Trier, bis
sie 1991 eine Professur für Japanologie an der Freien
Universität Berlin antrat. Hijiya-Kirschnereit erhielt 1992
den Gottfried Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG und war 1993
Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften. Von 1994 bis 1997 war sie Präsidentin der
European Association for Japanese Studies, seit 1996 ist sie
Direktorin des deutschen Instituts für Japanstudien in
Tokio.

Japanischer Nietzsche-Experte

Prof. Ken'ichi Mishima als japanischer Preisträger lehrt
Philosophie und vergleichende Kulturwissenschaft an der
Universität Osaka. Mishima, Jahrgang 1942, studierte
Philosophie, Germanistik und vergleichende Literatur- und
Kulturwissenschaft an der Universität Tokio. Zwischen 1970
und 1980 verbrachte er einige Jahre als Stipendiat des DAAD
und der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland. Er
verfasste mehrere Bücher über Nietzsche; 1987 wurde er für
seine besonderen Verdienste um die Verständigung zwischen
Japan und Deutschland mit dem
Philipp-Franz-von-Siebold-Preis ausgezeichnet.

Weitere Informationen

Deutsche Forschungsgemeinschaft, Kennedyallee 40, 53175
Bonn, Tel.: 0228/8851, Fax: 0228/885-2777, eMail:
postmaster@dfg.de


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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