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(00371) 20.12.2000 15:18

Danke - frohe Festtage - alles Gute für 2001


Bochum, 20.12.2000
Nr. 369

Danke,
frohe Festtage und
alles Gute für 2001


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünsche ich
Ihnen ein frohes Fest und ein glückliches Neues Jahr 2001.
Zugleich danke ich Ihnen für Ihre publizistische Begleitung
im Jahr 2000. In einer Zeit, in der die Hochschulpolitik
deutlich in Bewegung ist, neue Herausforderungen formuliert
werden und die Hoffnung auf eine echte Autonomie für die
Hochschulen am Horizont sichtbar wird, ist uns Ihre
wohlwollende publizistische Aufmerksamkeit eine große Hilfe.

Ein Aprilscherz macht die Runde

Die Hochschulpolitik war auch im Jahr 2000 in NRW durch den
so genannten „Qualitätspakt“ und die Arbeit des Expertenrats
geprägt –von einem Abwarten seines Spruches im Frühjahr 2001
und vom Planen für die Zeit danach. Hatten 1999 die
Hochschulen mit der Landesregierung vereinbart, 2000 Stellen
bis 2009 (194 davon in der RUB) zu streichen, um im Gegenzug
Planungssicherheit und zusätzliche Investitionsmittel zu
gewinnen, so begannen in 2000 konkrete Planungen für die
Zukunft der RUB: Neue Schwerpunkte und Studiengänge werden
derzeit überlegt, Studienstruk turreformen auf den Weg
gebracht und Gespräche über Kooperationen mit
Nachbaruniversitäten stehen auf der Tagesordnung. Was
angesichts der allgemeinen „Fusionitis“ als Aprilscherz
gedacht war, erweist sich nach den jüngsten Nachrichten nun
als tatsächliches Ziel auch der Landesregierung. Schon bevor
Wolfgang Clement auf der Akademischen Jahresfeier der RUB im
November die „Zusammenfassung der Hochschulen im Revier als
Königsweg“ bezeichnete, beschlossen die Universitäten Essen
und Duisburg konkret über eine Fusion zu verhandeln. Man
darf gespannt sein, wohin dieser Weg die Hochschulen im
Revier noch führen wird.

RUB optimistisch für die Zukunft

Vorsichtig optimistisch ist die Tendenz derzeit in der RUB.
Sie sieht sich gut gerüstet für die Zukunft, und das
zurecht. Mit drei großen neuen Sonderforschungsbereichen der
Deutschen Forschungsgemeinschaft, die in diesem Jahr
starteten, gehört sie zur Spitzengruppe der deutschen
Hochschul for schung. Im Wettbewerb des
Bundesforschungsministeriums gewannen Wissenschaftler der
RUB das Rennen und sind nun maßgeblich beteiligt an zwei
Kompetenzzentren der Medizintechnik. Der renommierte
Körber-Preis 2000 ging an eine Gruppe von Hirnforschern
unter der Leitung vom RUB-Neuroinformatiker Prof. Christoph
von der Malsburg. Auch neue Studiengänge konnte die RUB 2000
mit großer Resonanz starten: „Ressourcen mana ge ment und
Umwelttechnik“, „IT-Sicherheit“ sowie die international
orientierten Studiengänge „Computational Management“ und
„Develop ment Management“. Außerdem treibt die RUB
konsequent die Stufung ihrer Studiengänge mit
Bachelor-/Master-Programm voran – eine Studien struktur
reform, in der sie bundesweit anerkanntermaßen als
Vorreiterin gilt.

Rahmenbedingungen müssen stimmen

Die RUB erweist sich seit Jahren alles in allem als
innovativ und reformbereit, und sie wird immer für
realisierbare, vernünftige Reformideen auch in der Zukunft
kämpfen. So ist sie z.B. derzeit daran interessiert,
„integra tives Konzept“ zu erarbeiten und zu erproben, mit
dem Studierende eine Doppelqualifikation Magister/Lehramt
erwerben können. Die RUB will ihren Studierenden gute
Studienbedingungen zu ermöglichen und der Gesellschaft
grundlegende und verwertbare Ergebnisse aus der Wissenschaft
in hoher Qualität bereitzustellen. Allerdings müssen dafür
die Rahmenbedingungen noch erheblich verbessert werden und
Pla nungssicherheit gewährleistet sein: Nur mit weitgehender
Autonomie können wir - die Mitglieder der RUB - unsere
Leistungen in angemessener Weise für das Wohl des Landes und
unserer Gesellschaft erbringen.

Idw – und in eigener Sache

Noch ein Satz in eigener Sache: Für Sie, unsere
Ansprechpartner in den Medien, haben wir - die Pressestellen
der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Bayreuth und
der TU Clausthal mit dem Rechenzentrum der TU Clausthal - in
den letzten Jahren den „Informationsdienst Wissenschaft“
(idw) aufgebaut und betrieben. Er ist eine
„Wissenschaftsnachrichtenagen tur“ im Internet, die Ihnen
Experten aus der Wissenschaft vermittelt und die Recherche
in den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen
erleichtert. Sie haben den Dienst sehr gut angenommen und
nutzen ihn mit zunehmender Tendenz. Im abgelaufenen Jahr
konnten wir Dank der Förderung durch das Bonner
Forschungsministerium, der Beteiligung der Mitglieder (also
Hochschulen und Forschungseinrichtungen) und durch die
Zusammenarbeit mit der Wissenschaft im Dialog eGmbH den
weiteren Ausbau des idw kräftig vorantreiben und den Service
erheblich verbessern. Wir hoffen, mit dieser Basis den idw
als Institution des Dialogs zwischen Öffentlichkeit und
Wissenschaft stabilisieren zu können. Ihnen danken wir für
Ihre Hilfe, und wir erwarten und freuen uns auf Ihre Wünsche
und Anregungen im kommenden Jahr.

Auf gute Zusammenarbeit im nächsten Jahr

Für die RUB hoffe ich mit meinen Mitarbeitern auf Ihre
weitere publizistische Aufmerksamkeit auch im nächsten Jahr,
und wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle
Zusammenarbeit.


Mit kollegialen Grüßen


Dr. Josef König
für das Team der Pressestelle



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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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