Edition "Philosophische und populärwissenschaftliche Schriften" von Hermann von Helmholtz

Projektbeschreibung

Hermann von Helmholtz (1821-1894), von seinen Zeitgenossen gerne als „Reichskanzler der Wissenschaften“ apostrophiert, war nicht nur einer der wichtigsten und universellsten Naturwissenschaftler seiner Zeit, sondern hat mit seinen Untersuchungen zu den physiologischen Grundlagen der Wahrnehmung, zu den Grundlagen der Geometrie und zur wissenschaftlichen Methodik auch die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie des späten 19. und des 20. Jahrhunderts geprägt.
Das „Helmholtz-Jahr“ 1994 hat mit seiner Fülle an neuer Sekundärliteratur die herausragende Bedeutung und Aktualität des Werkes Hermann von Helmholtz' (1821-1894) sichtbar gemacht, dabei aber zugleich auch ein gravierendes Desiderat aufgezeigt: Es existiert keine Ausgabe, die das wissenschaftliche und philosophische Denken Helmholtz' in seiner Universalität und Originalität dokumentiert und in einer Weise erschließt, die dem gegenwärtigen Forschungsstand auch nur annähernd gerecht wird.
Die drei Herausgeber wollen dieses Desiderat mit einer kommentierten Ausgabe beheben, die neben sämtlichen Schriften seiner „Vorträge und Reden“ sowie weiteren philosophischen und populärwissen­schaftlichen Veröffentlichungen auch bisher nicht veröffentlichte Handschriften aus dem Helmholtz-Nachlass des Akademie-Archivs umfasst.
Die Edition ist auf drei Bände angelegt. Die Texte werden durch Editionsgeschichten, Kommentare, Namens- und Sachregister erschlossen. Die Editionsarbeiten sollen Ende 2005 abgeschlossen sein.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Ferstiggestellt 2017. Publikation bei Meiner (Hamburg) in 3 Bdn.

Hier geht es zur Edition >>

Leitung des Forschungsprojekts
und Herausgeber


Michael Heidelberger (Tübingen),
Helmut Pulte (Bochum),
Gregor Schiemann (Wuppertal)

 

Hermann von Helmholtz