Lehre

Übersicht über durchgeführte wissenschaftliche Veranstaltungen Seminare, Vorlesungen, Kolloquien seit dem WS 1989/90

An der Ruhr-Universität Bochum (1989-1993):

  1. Einführung in die Phänomenologie Aron Gurwitschs.
  2. Perspektivität der Erfahrung.
    Edmund Husserl, Maurice Merleau-Ponty und Paul Ricœur im Vergleich.
  3. Der Begriff des Entwurfs in der Philosophie Jean-Paul Sartres.
  4. Genealogisches Denken.
    Michel Foucault und die Wissenschaftsgeschichte.
  5. Einführung in die Philosophie Karl Löwiths.

Am Center for Culturology der Universität Sofia (SS 1992):

  1. Gastdozentur zum Thema „Zeit und Geschichte in phänomenologischer Sicht“.

An der Ruhr-Universität Bochum (1992-1993):

  1. Die Hermeneutik Paul Ricœurs.
    Zeit und Erzählung I (ausgehend von Aristoteles und Au­gustinus).
  2. Der Begriff der Verzeitlichung.
    Vom Platonismus der „Kette der Wesen“ zur „Naturgeschichte“ im 18. Jahrhundert.

Am Center for Culturology der Universität Sofia (1993):

  1. Anonymität

An der Ruhr-Universität Bochum (1993 ff.):

  1. Die Hermeneutik Paul Ricœurs
    Zeit und Erzählung II.
  2. Die Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins
    Aurelius Augustinus, Ed­mund Husserl

An der Universität Debrecen (1994):

  1. Kritik des kollektiven Gedächtnisses:
    Maurice Halb­wachs, Michel Foucault, Pierre Nora

An der Ruhr-Universität Bochum (1994 ff.):

  1. Die Interpretation (Paul Ricœur).
  2. Unruhe, Interesse und Neugier.
    Leitmotive neuzeitlicher Anthropologie (17./ 18. Jahr­hundert).
  3. Anonymität und geschichtliche Erfahrung in der Sozialphänomenologie Alfred Schütz’.
  4. Über Zeit und Zeiterfahrung.
    Martin Heideggers Sein und Zeit im Horizont der Moderne
    (Kolloquium über 5 Semester).
  5. Negativität der Zeit.
    Ontologie, Metaphysik, Negative Theologie (zu Michael Theunissen).
  6. Das Problem der Erinnerung in Emmanuel Levinas’ Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht.
  7. Kollektives Gedächtnis.
    Maurice Halbwachs und Walter Benjamin im Vergleich.
  8. Moralbewusstsein und Verantwortlichkeit in der Theorie des kommunikativen Han­delns.
  9. Der hermeneutische Begriff der Erfahrung
    Georg W. F. Hegel, Martin Hei­deg­ger, Hans-Georg Gadamer.
  10. Kontingenz, Ironie und das Selbst (Richard Rorty).
  11. Moralität, Sittlichkeit und die Folgen
    Zu Immanuel Kant und Georg W. F. Hegel.
  12. Gegenseitigkeit und Sozialität.
    Marcel Mauss und Jacques Derrida im Vergleich.
  13. Genozid und Moderne.
  14. Jan Patočkas Ketzerische Essays zur Philosophie der Geschichte.
  15. Thomas Hobbes: Leviathan.
  16. Der Andere im Bild
    Roland Barthes, Die helle Kammer.
  17. Immanuel Kants Geschichtsphilosophie.
  18. Zeuge und Zeugnis als Grundbegriffe einer Hermeneutik und Erkenntnis des Hi­s­torischen (Zur Geschichte der Historik Johann G. Droysens).
  19. „Kollegwerkstatt“.
    Doktorandenkolloquium im Rahmen des Graduiertenkollegs Phänomenologie und Hermeneutik der Universitäten Bochum und Wuppertal (3 Se­mester).

An der Universität Bukarest (SS 1995):

  1. Geschichte und Gedächtnis

An der Universität Ulm (1996-1997):

  1. Einführung in die neuzeitliche Sozialphilosophie.
    Mitleid, Mitsein, Für-Andere-sein
    (Thomas Hob­bes, David Hume, Jean-Jacques Rousseau, Arthur Schopenhauer, Max Scheler).
  2. Ethik und Geschichte.
    Brennpunkte der Geschichtsphilosophie von Immanuel Kant bis Paul Ricœur
    (Vorlesung).
  3. Moralisches Selbstbewusstsein.
    Normalität und Pathologie moralischen Lebens.
  4. Selbst, Identität und Geschichte.
  5. Der Andere als Fremder.
    Einführung in die Geschichte der Sozialphilosophie.
    (Vorlesung).
  6. Naturzustand – Kriegszustand.
    Einführung in die neuzeitliche Anthropologie (17./18. Jahrhundert).
  7. Um Leben und Tod.
    Der Begriff des Lebens in den Humanwissenschaften. Interdisziplinäres Kolloquium an der Universität Ulm.
  8. Begriff und Phänomen der Krise (ebd.).

An der Ruhr-Universität Bochum (1997 ff.):

  1. Geschichtliche Vernunft?
    Georg W. F. Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte.
  2. Der Begriff des Politischen.
    Aristoteles, Aurelius Augustinus, Niccolò Machiavelli, Carl Schmitt, Hannah Arendt, Dolf Sternberger.
  3. Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die Phänomenologie.
  4. Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen.
    Einführung in die moderne Sozial­philoso­phie ausgehend von Karl Löwith.
  5. Lebensformen im Widerstreit.
    Im Anschluss an Ludwig Wittgenstein und Jean-François Lyotard.
  6. Anerkennung
    Georg W. F. Hegel, George H. Mead u. a.
  7. Ethik und Politik
    Ausgehend von Platon und Aristoteles
  8. Aktuelle Theorien der Gerechtigkeit.
  9. Versprechen, Vertrag und Vertrauen.
  10. Kultur und Kulturwissenschaft.

Am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (2002-2003):

  1. René Descartes, Meditationen über die Erste Philosophie
    (Kolloquium).
  2. Platon, Politeia
    (Kolloquium).

An der Ruhr-Universität Bochum (2004 ff.):

  1. Gemeinschaft im Streit.
    Zu Nicole Loraux, Jacques Rancière u. a.
  2. Philosophie der Gastlichkeit.
    Immanuel Kant und Jacques Derrida.
  3. Sensibilität.
    Begriff und Erfahrung in geschichtlicher Perspektive.
  4. Philosophie des Vergessens nach Nietzsche
    Friedrich Nietzsche, Michel Fou­cault, Paul Ricœur.

An der Universität Bamberg (2005):

  1. Eu­ropa im Zeichen von Gastlichkeit und Versöhnung.

An der Ruhr-Universität Bochum (2005 ff.):

  1. Die Frage nach dem Selbst in der Moderne.
    Eine kritische Auseinandersetzung mit Charles Taylors Quellen des Selbst.
  2. Hermeneutik des Subjekts.
    Michel Foucaults Vorlesungen am Collège de France (1981/2).
  3. Achtung, Missachtung und Verachtung im Kontext einer „Politik der Würde“
    Zu Avishai Margalit.
  4. Sprache und Gewalt.
  5. Die Stimme des Anderen.
  6. Philosophie der Aufmerksamkeit
    Zu Hans Blumenbergs Beschreibung des Menschen.
  7. Vertrauen.
    (Niklas Luhmann, Arne Løgstrup, Annette Baier u. a.).
  8. Verkörperte Geschichte − Philosophie der Leiblichkeit.
    (Maurice Merleau-Ponty, Emmanuel Levinas und Paul Ricœur).

An der Universität Leipzig (SS 2010):

  1. Europäische Lebensformen: Von der Verfassung zur Gastlichkeit.
    Eine Einführung im Kontext von Biologie − Politik – Philosophie.
    (Vorlesung)
  2. Europa als Antwort auf die europäischen Kriege:
    Paul Valéry, Jan Patočka, Joachim Ritter, Jacques Derrida.
  3. Kritik der (ethischen) Gewalt und die Macht der Geschlechternormen
    − am Beispiel Judith Butlers
  4. A(nta)gonistisches Denken und die Idee der Versöhnung:
    Chantal Mouffes Begriff des Politischen

An der European Humanities Uni­versity, Vilnius/Litauen (SS 2010):

  1. Sources of the Self:
    Responsiveness, Responsibility, And Trust

Am Institut für Philosophie und Gesellschaftstheorie der Universität Belgrad/Serbien (WS 2010/11):

  1. Negativistische Sozialphilosophie: theoretische und Forschungsperspektiven.

An der Universität Leipzig (ab WS 2010/11)

  1. Anspruch und Anrecht, Verlangen und Begehren:
    Zwischen Moral, Recht und Politik
  2. Politik und Gedächtnis – Ethik der Erinnerung – Ames(t)ie
  3. Grundbegriffe der Macht –
    Zwischen Ohnmacht, Handlungstechnik und Besessenheit
  4. Kritik der „Gemeinschaft“:
    Von Helmuth Plessner zu Jean-Luc Nancy
  5. Die (gebrochenen) Versprechen der Moderne – im globalen Kontext
    (Vorlesung).
  6. Vom „ewigen Frieden“ zur entfeindeten Demokratie?
    Immanuel Kants Entwurf eines verrechtlichten Friedens im Lichte von Hermann Brochs Politischen Schriften.
  7. Moral – Moralisierung – Moralismus
    Aktuelle Befunde zur „Neutralisierung“ des Politischen.
  8. Ethik in historisch-politischer Perspektive und Begründung (?)
    Am Beispiel von Hannah Arendts an der New School for Social Research gehaltenen Vor­lesungen Über das Böse.
  9. Politische Sensibilität – Wahrnehmung, Kritik und Protest.
    (im Ausgang von Judith Shklar; Michael Walzer, Niklas Luhmann u.a.)
  10. Sozialer Sinn – praktische Dimensionen, Methoden der Erforschung, theoretische Rekonstruktionen
    von Max Weber bis Pierre Bourdieu und Michel de Certeau.
  11. Geschichte des Politischen – in der Perspektive einer Theorie der Gewalt
    (Vorlesung).
  12. Wie entstehen und wirken Überzeugungen?
    Zum Zusammenhang von Erfahrung, Wissen und Macht
  13. M.A.-Forschungskolloquium.
  14. Geben und Nehmen
    Elementare Phänomene des Austauschs in sozialer, politischer und ökonomischer Hinsicht (Marcel Mauss/Marcel Hénaff)
  15. Leben als Politikum?
    Bio-Politisches Denken als Beispiel politischer Interpretationsmacht
  16. Welt - Bürger - Gesellschaft
    Zur Revision politischer Grundbegriffe im Zeichen der Globalisierung
    (Vorlesung)

An der Ruhr-Universität Bochum (ab WS 2012/13):

  1. Lebenswelt, Technisierung, Bio-Macht.
    In wissenschaftskritischer Perspektive - im Ausgang von Hans Blumenbergs „Lebenswelt und Technisierung“
  2. Die Einbeziehung des Anderen und die Genealogie der Moral in der Sozialphilosophie der Gegenwart
  3. Beiträge zu einer Theorie des Hasses.
    Aurel Kolnai, Jean-Paul Sartre und Jean-Luc Marion im Vergleich
  4. Sprache - Lebensform - Politik.
    Aktuelle Positionen nach Ludwig Wittgenstein - bis hin zu Jacques Rancière
  5. Judith N. Shklars „Liberalismus der Furcht“ und die Politische Philosophie der Gegenwart

Am Philosophischen Institut der Universität Wien (im WS 2014/2015):

  1. Workshop über das Buch Verletztes Leben. Studien zur Affirmation von Schmerz und Gewalt im gegenwärtigen Denken (die Graue Edition 2014); mit Matthias Flatsch­er, Sophie Loidolt, Gerald Posselt, Sergej Seitz.

An der Ruhr-Universität Bochum (ab SS 2014):

  1. Liberalismus der Furcht.
    Judith N. Shklars Politische Philosophie.
  2. Die Welt politisch denken?
    Die Agonistik Chantal Mouffes und der feministische Ansatz Luce Irigarays im Vergleich
  3. Krieg, Frieden und der Begriff des Politischen
    Neuere Beiträge zwischen Ethik und Politikwissenschaft im Ausgang von Dolf Sternbergers Die Politik und der Friede
  4. Freimut, Redefreiheit und demokratische Institutionen.
    Zu Michel Foucaults Diskurs und Wahrheit. Die Problematisierung der parrhesia. Berkeley-Vorlesungen 1983.

An der Freien Universität Bozen/Italien (SS 2016):

  1. Workshop in Verbindung mit der Spring School der Universität Bozen/Italien und der Universität Innsbruck/Österreich zum Thema The Debt Complex.

An der Ruhr-Universität Bochum (ab WS 2016-2017):

  1. Von der absoluten Gewissheit (Descartes) zur unbedingten Sicherheit (Marion). Zu Jean-Luc Marions Phänomenologie des Erotischen mit Blick auf die Psychoanalyse.
  2. Kultur und Gesellschaft. Am Beispiel von Herbert Marcuses Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschritten Industriegesellschaft.