Ivo Nájera Núñez

Ivo Nájera Núñez, M.A.




Lebenslauf

Studium

  • 2006-2009: Magisterstudium an der Universität Potsdam (Hauptfach: Politikwissenschaften) und an der Freien Universität Berlin (Nebenfächer: Spanische Philologie und Ethnologie)
  • 2004-2006: Magisterstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Hauptfach: Politikwissenschaften, Nebenfächer: Ethnologie und Romanistik
  • 2003: Abschluss des Studiums mit der Licenciatura
  • 1995-2000: Politikwissenschaft und öffentliche Verwaltung an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM)

Berufserfahrung

  • 2010-2011: Ruhr-Universität Bochum und INCCAS (Intercultural Consultancy and Studies): Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei dem Projekt „Steigerung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit in der Integrationsarbeit der Stadt Essen“
  • 1999-2000: Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Frauen und Nationalismus“ am Institut für sozialwissenschaftliche Forschung an der UNAM

Publikationen

  • In Vorbereitung: El espacio urbano y su relación con la formación de identidades en el contexto de la ciudad multicultural: el caso de las „trabajadoras del servicio doméstico“ en la Cuidad de México, in: A. Huffschmid u.a. (Hg.), Metrópolis desboradadas: poder, culturas y memoria en el espacio urbano, Universidad Autónoma de la Ciudad de México.
  • La defensa de los derechos de las minorías culturales en los Estados liberales actuales: una crítica a la obra de Will Kymlicka, México: Facultad de Ciencias Políticas y Sociales (UNAM) 2003.

Vorträge

  • Ciudad multicultural: formación de identidades y su relación con el espacio urbano, en el caso de las trabajadoras domésticas en la Ciudad de México, Vortrag auf dem Workshop: „Taller temático México – Alemania. Poder, espacio y cultura de y en las ciudades“ organisiert vom Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und der Universidad Autónoma de la Ciudad de México, Berlin, 24.07.-28.07.2008
  • Multiculturalism as plurality of Discourses: a rhizomatic perspective, Vortrag auf der 13. Nordic Network for Intercultural Communication Conference in Roskilde, Dänemark, 28.11.-31.11.2006

Kurzvorstellung des Dissertationsprojektes

Der politische Dialog als Grundlage für Gerechtigkeitskonzeptionen und Konfliktlösungen im Kontext der multikulturellen Gesellschaft. Das Zusammenspiel von Macht, Gewalt und Dialog


Spätestens seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat das Thema Multikulturalismus an Relevanz gewonnen. Seitdem ist ein Zuwachs an Büchern, Aufsätzen, Berichten, etc. über die multikulturelle Gesellschaft und damit verbundene Konflikte zu verzeichnen. Der Dialog zwischen Menschen verschiedener Kulturen scheint in vielen dieser Werke die gerechteste Lösung zu sein, der unterschiedliche multikulturelle Konflikte überwinden hilft. Der Dialog ist in diesem Sinne – explizit bzw. implizit – nicht nur für Multikulturalismustheorien zentral, sondern auch für verschiedene Demokratiekonzeptionen und Gerechtigkeitstheorien ein wesentlicher Bestandteil. 
Die Dissertation beschäftigt sich mit der Hauptfrage: „Wie sollte ein Dialog gestaltet werden, damit bestimmte multikulturelle Probleme gelöst werden können bzw. damit aus diesem Dialog mögliche, politisch allgemein verbindliche multikulturelle Gerechtigkeitsprinzipien entstehen können?“ Dafür ist es notwendig, zunächst die Frage zu beantworten, was ein Dialog ist und wie er funktioniert. Um der Forschungsfrage nachzugehen, soll der Dialog in Bezug zu Theorien der Macht und Gewalt gesetzt werden, da in dieser Arbeit davon ausgegangen wird, dass es keinen Dialog ohne Machtbeziehungen gibt und ein Dialog zudem nicht – wie bei einigen Theoretikern der Fall – als Gegensatz von Gewalt zu verstehen ist. Dementsprechend soll in der Dissertation die Tauglichkeit des Dialogs als gerechtes multikulturelles Aushandlungsinstrument reflektiert werden.