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Daniela Zumpf, M.Ed.



Kontaktinformationen:
GA/3/155
Tel.: 0234-32-28714
Mentorensprechstunden:
Mo: 12-13 Uhr, Mi: 14-16 Uhr
E-Mail: Daniela.Zumpf@rub.de

Dissertationsprojekt: Sittlichkeit und Moral. Eine Untersuchung der Gerechtigkeitstheorien von Axel Honneth und Alan Gewirth.


Zur Person

  • WiSe 04/05 – SoSe 2008: Studium B.A. Philosophie und Klassische Philologie
  • Thema der B.A.-Arbeit: Identitätssätze in der Literatur
  • SoSe 2006 – WiSe 08/09: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Logik und Sprachphilosophie
  • WiSe 08/09 – WiSe 10/11: Studium M.Ed. Philosophie, Latein und Erziehungswissenschaft (EWL) an der RUB, Erwerb des M.Ed.-Abschlusses
  • Thema der M.Ed-Arbeit: Selbstverwirklichung und Moral. Zu Alan Gewirth: „Self-Fulfillment“
  • Seit WiSe 08/09: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Logik und Sprachphilosophie
  • Seit WiSe 09/10: Mentorin am Lehrstuhl für Logik und Sprachphilosophie

 

Veröffentlichungen

  • Lukrez. In: Jordan, Stefan; Mojsisch, Burkhard (Hrsg.): Philosophenlexikon. Stuttgart: Reclam, 2009

 

Kurzbeschreibung des Promotionsvorhabens

Ist eine Gerechtigkeitstheorie, die auf einem obersten moralischen Prinzip beruht, zu abstrakt, um Anschluss an die tatsächlichen sozialen Einrichtungen und Praktiken einer Gesellschaft finden zu können? Zeigt sich das Moment des Gerechten, wenn man die Institutionen und die Praxis einer Gesellschaft selbst analysiert und sie in ihrer Geschichte betrachtet? Schließen sich beide Zugangsweisen zur Gerechtigkeit gegenseitig aus?

Die Kluft zwischen Sittlichkeit und Moral geht auf den gegen die Moralphilosophie Kants gerichteten Abstraktionsvorwurf Hegels zurück; die Auseinandersetzungen zwischen den Kommunitaristen und den Liberalisten knüpft daran an.

Ziel meines Dissertationsprojektes ist es, am Beispiel der auf Gesellschaftsanalyse basierenden Gerechtigkeitstheorie Axel Honneths sowie der auf einem obersten moralischen Prinzip beruhenden Gerechtigkeitstheorie Alan Gewirths zu zeigen, dass eine vollständige Gerechtigkeitstheorie einen gesellschaftsanalytischen rekonstruktiven Teil und einen konstruktiven Teil enthalten muss, dass sich Sittlichkeit und Moral sich nicht ausschließen, sondern auf einander verweisen und auf einander angewiesen sind.


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Wissenschaftliche Schwerpunkte

Moralphilosophie und politische Philosophie, insbesondere Gerechtigkeitstheorien
analytische Sprachphilosophie
antike Philosophie