Julia Weinheimer, M.A.

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Dissertationsprojekt

Stromnetze für die Nutzung von Solarenergie. Eine klimaethische Untersuchung von Aufgaben, Risiken und Lösungsvorschlägen

Der Kampf gegen den Klimawandel verlangt nach der umgehenden und drastischen Reduzierung der anthropogenen Treibhausgasemissionen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Verbrennung fossiler Brennstoffe auslaufen, abgelöst durch den Ausbau Erneuerbarer Energiequellen. Aufgrund ihrer langjährigen Anwendungserfahrung und beeindruckenden Entwicklungserfolgen in der Vergangenheit präsentiert sich die Solarenergie als ein potentiell wichtiger Pfeiler eines kohlenstoffarmen Energiesystems – dessen umfassende Integration in bestehende Energienetze bislang vor allem an einem mangelhaften Netzumbau scheitert. Um diesem Problem zu begegnen, gilt es zunächst notwendige systemische Veränderungen zur Vorbereitung der großmaßstäblichen Einspeisung von Solarenergie zu bestimmen. Anschließend müssen so definierte potentielle Klimaschutzstrategien bzw. normative Zielkonflikte, die mit ihrer Umsetzung verbunden sind, eine risikoethische Betrachtung erfahren. Ein besonders hohes normatives Gewicht kommt in diesem Zusammenhang (1) dem Risiko einer verringerten Versorgungs- und Betriebssicherheit der Energienetze sowie (2) verschiedenen Spielarten des sogenannten Not-in-my-backyard-Phänomens zu.

Zur Person

seit Oktober 2018: Doktorandin der Philosophie, Fachbereich Angewandte Ethik

Wintersemester 2012/13 bis Wintersemester 2016
Studium Master of Arts European Culture and Economy, Ruhr-Universität Bochum, Thema der Masterarbeit: Die Rolle individueller Verantwortung angesichts des Klimawandels

Wintersemester 2009/19 bis Sommersemester 2012
Studium Bachelor of Arts Germanistik und Politikwissenschaft, Universität Mannheim, Thema der Bachelorarbeit: Bertolt Brechts „Buckower Elegien“ und der Arbeiteraufstand des 17. Juni 1953