Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte

Chancengleichheit:

In der Präambel des Gleichstellungsplans der RUB wird die Chancengleichheit als wichtiges Ziel formuliert: "Die Chancengleichheit von Frauen und Männern ist für die Ruhr-Universität ein zentrales strategisches Ziel einer zukunftsfähigen Hochschulentwicklung. Die gesamte Universität strebt danach, Chancengerechtigkeit auf allen Ebenen der Universität umzusetzen". Für die Umsetzung wird die Gleichstellungsbeauftragte der Universität auf der Fakultätsebene von den sogenannten "dezentralen Gleichstellungsbeauftragten" vertreten.

Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten wirken verantwortlich in den folgenden Belangen der Fakultät mit:

  • Teilnahme an Hochschulgremien und Kommissionen: Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten begleiten die Berufungsverfahren an der Fakultät und achten auf die Einhaltung von Gleichstellungsstandards. Wie im Gleichstellungsplan von 2006 festgehalten, sind die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten an der Fakultät für Philologie traditionell stimmberechtigt.
  • Mitwirkung bei der Ausarbeitung des Gleichstellungsplans der Fakultät.
  • Mitspracherecht bei der Mittelvergabe für die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleichstellungspläne und Zielvereinbarungen:

An der Fakultät für Philologie ist der Anteil unter den weiblichen Studienanfängern traditionell sehr hoch, 2008 lag er bei 73%. Auch bei den Promotionen (60%, Stand 2008) und in der Gruppe der Professuren ist der Anteil vergleichsweise hoch (W1: 50%, W2: 44%, W3: 35%, Stand 2010). Dennoch zeigt sich eine gewisse Diskrepanz: je höher die Qualifikationsstufe, desto geringer der Frauenanteil. Ein Ziel der Gleichstellungsmaßnahmen der RUB ist es, diese Diskrepanz zu verringern.

Für diese und weitere Ziele vereinbart die Hochschulleitung mit der Fakultät für Philologie Gleichstellungspläne, seit 2010 in der Form von sogenannten Zielvereinbarungen. Die Ausarbeitung des Gleichstellungsplans obliegt dem Dekan/der Dekanin. Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten haben hierbei beratende Funktion. In den Zielvereinbarungen werden für einen konkreten Zeitrahmen Ziele definiert, deren Erreichung überprüft wird. Die Vereinbarungen dienen als wesentliches Steuerungsinstrument in der Gleichstellungspolitik.

Statistische Daten der Fakultät für Philologie (Stand 2008/09)

Dezentraler Gleichstellungsplan 2006

Zielvereinbarungen 2010-2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleichstellungsmittel:

Die Fakultät für Philologie erhält von der Hochschulleitung der RUB Mittel für die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen. Aktuell werden mit diesen Mitteln zwei Projekte gefördert.

  • Onlinejournal kultur&geschlecht: Die Zeitschrift bietet ein Forum für Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen der Ruhr-Universität Bochum, die zu Geschlechterfragen und ihren Kontexten forschen.

Ideen und Vorschläge, welche (weiteren) Maßnahmen mit den Gleichstellungsmitteln unterstützt werden sollten, sind herzlich willkommen (z.B. Mentoring, Kinderbetreuung).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Familienfreundliche Fakultät:

Es ist ein strategisches Ziel der Ruhr-Universität, die Vereinbarkeit von Hochschule und Familie zu fördern, sowohl für studierende Eltern als auch für Beschäftigte. Bei familienbezogenen Problemen jeder Art (wie z.B. ungünstige Kurszeiten) stehen die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.Wichtige Informationen zum Thema "Studieren mit Kind"
sind auch in der Informationsbroschüre für (werdende) Campuseltern zusammengestellt. Für studierende Eltern wird außerdem ein Elterntreff angeboten, organisiert von den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät für Sozialwissenschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sicherheit:

Die RUB hat eine Richtlinie zum fairen Umgang am Arbeits- und Studienplatz veröffentlicht, die Beschäftigte und Studierende vor Benachteiligung, Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und Mobbing schützen soll.

Betroffene Personen, die sich in ihrer Sicherheit beeinträchtigt fühlen, können sich an den Wachdienst (Telefon: 27001) oder die Leitwarte (Telefon: 23333) wenden und werden gebeten dem Dekanat der Fakultät für Philologie eine Mitteilung zu machen.

Unterstützung können auch die (dezentralen) Gleichstellungsbeauftragten sowie die psychologische Beratung der RUB leisten.

Der Wachdienst bietet außerdem einen telefonischen Begleitschutz in der Dunkelheit auf dem Campus an.