Tagung
"Gott und Vernunft. Neue tranzendentalphilosophische Perspektiven im Zeitalter der analytischen Philosophie"
4. bis 5. November 2011
Symposium in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Philosophiegeschichte und Theologische Propädeutik der Theologischen Fakultät Paderborn (Prof. Dr. Dr. Bernd Irlenborn)
Vortrag von Prof. Tapp zu "Richard Schaefflers transzendentalphilosophische Reinterpretation der Gottesbeweise"
Gastvorträge
Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler (Zürich/Krakau)
Prof. Dr. Christian Kummer SJ (München)
24. Mai 2011, 18 Uhr c.t. GA 03/149
Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler (Zürich/Krakau):
Stichwort ‚Emergenz‘: Kommt das Neue in der Evolution von Gott?
21. Juni 2011, 18 Uhr c.t. GA 03/149
Prof. Dr. Christian Kummer SJ (München):
Wie als Theologe mit naturwissenschaftlichen Erklärungen von Religion umgehen?
Plakat in groß (pdf)
Tagung der Juniorprofessor(inn)en für katholische Theologie
1.-2.10.2010
Bischöfliches Priesterseminar
St. Ludgerus, Bochum
Tagungsbroschüre inkl. Programm (pdf)
Antrittsvorlesungen
Prof. Dr. Dr. Christian Tapp und Prof. Dr. Matthias Sellmann
Prof. Dr. Dr. Christian Tapp
"Von nichts kommt nichts." - Oder doch? Schöpfungsglaube als philosophische Herausforderung
Prof. Dr. Matthias Sellmann
"Was nich' passt, wird passend gemacht." Der Pragmatismus des Ruhrgebiets als Lernaufgabe einer zukünftigen Pastoral
30.06.2010
11 Uhr c.t.
Veranstaltungszentrum
Saal 2a
Plakat in groß (pdf)
Prof. em. Dr. Richard Schaeffler
Verantwortete Hoffnung. Quelle und Frucht der Moral
Gastvortag in HGA 20
Mittwoch, 30.06.2010
16 Uhr c.t.
Plakat in groß (pdf)
Klaus Müller (Münster): Von der Wahrheitsfähigkeit der Gott-Rede. Gottesbeweise theologisch gesehen
25.6.2009, Bochum
Abendvortrag an der Ruhr-Universität Bochum
Gebäude GA, Raum 03/149, 18 Uhr c. t.
Zum Inhalt
Keine Frage: Für Viele hat allein schon der Ausdruck „Gottesbeweis“ einen unguten Beigeschmack. Wer einen agnostischen oder gleichgültigen Standpunkt in der Gottesfrage einnimmt, hält ein solches Unternehmen von vornherein für sinnlos und für den Ausdruck maßloser Selbstüberschätzung religiöser und theologischer Diskurse. Viele andere – gerade auch Menschen, die ihr Leben religiös interpretieren – hegen eine seltsam ähnliche Ansicht, nur mit umgekehrten Vorzeichen: Mit Gottesbeweisen, sagen sie, maßt sich die Vernunft Erkenntnis über etwas an, das nur dem Glauben und religiöser Erfahrung zugänglich sei.
Gottesbeweisen eignet aber offenkundig weit über ein mögliches historisches Interesse hinaus theologisch wie philosophisch eine systematische Relevanz: Als Indiz dafür steht nicht zuletzt die Tatsache, dass zum einen die klassischen Gottesbeweise in ihrem Für und Wider die Philosophie bis heute nicht zur Ruhe kommen lassen. Bestimmte Argumenttypen werden immer neu reformuliert und der Prüfung unterzogen – nicht zuletzt natürlich auch deswegen, weil sich an ihnen in pointierter Weise das Problem der Grenze philosophischen Denkens abarbeiten lässt. Am allerwenigsten zeigt sich von all dem – verblüffender weise – die Theologie berührt, auch die katholische, obwohl diese sogar lehramtlich auf dieses Thema verpflichtet ist.
Das ist meiner Überzeugung nach problematisch. Denn jeder wissenschaftliche Wahrheitsanspruch – auch der hypothetischste – operiert immer unter dem Horizont eines Begriffs unbedingter („absoluter“), unhintergehbarer Wahrheit. Die Theologien vergegenwärtigen zusammen mit den Philosophien diesen Begriff im Kontext der Wissensproduktion, reflektieren aber überdies die Weisen, wie dieser Wahrheitsanspruch symbolisch in Welt- und Selbstbeschreibungen übersetzt wird, dabei die menschlichen Lebenswelten durchdringt und transformiert und aus diesen Vergegenwärtigungen in Gestalt der Referenzfrage, also der Frage der Wirklichkeitsdeckung des Gedachten, auf die Horizontfunktion des Begriffs unbedingter Wahrheit zurück wirkt sowie zugleich an die Endlichkeit menschlichen Wissens erinnert. In diesem Sinn fungiert Theologie epistemologisch für die Wissenskultur, gerade auch die universitär-akademische, als aufklärende Rationalitätsregie an den Grenzen des Wissens und entfaltet solches Grenzwissen exemplarisch in Gestalt von Weisen der Gotteserkenntnis – und Gottesbeweise sind die Königsdisziplin solcher Arbeit am Begriff.
How do we survive our death?
28.-31. Juli 2008, Innsbruck/Obergurgl (Österreich)
Internationale philosophisch-theologische Fachtagung an der Universität Innsbruck / Studienzentrum Obergurgl.
Organisiert von Georg Gasser am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck.
Weitere Informationen auf den Seiten des Instituts für Christliche Philosophie in Innsbruck
God, eternity, and time
28.-30. September 2008, Berlin
Internationale philosophisch-theologische Fachtagung an der HU Berlin.
Organisiert vom Guardini-Lehrstuhl an der (evangelischen) Theologischen Fakultät der HU Berlin in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen der Ruhr-Universität Bochum.
Weitere Informationen auf den Seiten des Guardini-Lehrstuhls in Berlin

