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PCB-Informationsstelle
E-Mail: pcb@ruhr-uni-bochum.de

Biomonitoring

Für eine Bewertung der Gefährdung durch Aufenthalte in PCB-belasteten Räumen sind viele unterschiedliche Kriterien zu berücksichtigen. Neben Höhe der Raumluft-Belastung und Aufenthaltsdauer in den Räumlichkeiten spielen persönliche Faktoren wie Alter, Gewicht, Art der Tätigkeit aber auch physiologische Eigenschaften eine Rolle.

Die individuelle Belastungssituation kann durch PCB-Biomonitoring bestimmt werden.

Beim Human-Biomonitoring werden menschliche Körperflüssigkeiten und –gewebe untersucht, um ihre Belastung mit Schadstoffen, in diesem Fall PCB, zu bestimmen. Es wird die Konzentration der Kongenere PCB 28, 52, 101, 138, 153 und 180 im Blutplasma gemessen.

Die die Konzentration von im Blutplasma, besonders des PCB 28, 52 und 101, sehr gering ist und sich im Bereich von ng/l (1 Milliarde Nanogramm sind 1 Gramm), können nur wenige Labore eine zuverlässige Untersuchung durchführen. Es ist wichtig, dass Blutabnahme und Probenverarbeitung standardisiert erfolgen. 

Die RUB hat das Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin der RWTH Aachen beauftragt, die Untersuchungen durchzuführen.

Die Blutproben müssen am Tag der Blutabnahme per Kurier nach Aachen gebracht werden. Das Labor in Aachen kann pro Woche nur eine bestimmte Menge Proben verarbeiten. Deshalb kann der Arbeitsmedizinische Dienst an der RUB nur an bestimmten Tagen und nach Terminvergabe  die Blutabnahme für die Untersuchung anbieten.

Termine zur Blutabnahme können unter der Durchwahl -24400 beim Betriebsärtzlichen Dienst vereinbart werden.

Für die Bewertung der Ergebnisse sind einige Informationen erforderlich. Hierzu ist ein Formular auszufüllen, in dem u.a. einige persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Bereich, Beschäftigungszeiten unter Angabe der jeweiligen Räume abgefragt werden.

Ergebnisübersicht Biomonitoring RUB