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Kontakt

PCB-Informationsstelle
E-Mail: pcb@ruhr-uni-bochum.de

 

Wo kommen PCB heute vor?

Der Einsatz von PCB in offenen Systemen ist seit 1978 in Deutschland verboten, seit 1989 besteht in Deutschland ein generelles Herstellungs- und Verwendungsverbot.  Jedoch haben sich diese Substanzen durch jahrelange Verwendung und aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Umwelt angereichert und werden vom Menschen ständig aufgenommen.

Der Hauptteil der PCB-Aufnahme erfolgt mit 60-90% über die Nahrung, vor allem über tierische Fette.

Zum geringen Teil werden PCB auch über die Luft aufgenommen. Die Belastung der Außenluft liegt in Ballungsgebieten bei etwa 100 ng/m3. Die Innenraumluftbelastung kann jedoch höher sein, wenn PCB-Quellen vorhanden sind. Diese können in Fugenmaterialien und Dichtungsmassen, Flammschutzmitteln oder Weichmachern in Kunststoffen vorliegen, die in Gebäuden bis 1978 verbaut wurden. Typische PCB-haltige Baumaterialien an der RUB sind:

  • Gebäudetrennfugen
  • Bewegungsfugen zwischen Betonfertigteilelementen
  • Glasanschlussfugen an Fenstern
  • Anschlussfugen (Fenster, Türzargen)
  • Anstrich und Klebstoffe
  • Deckenplatten (als Weichmacher oder Flammschutzmittel)
  •  Kabelummantelungen.