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Angebote für Schüler

 

Unter anderem begleiten wir häufig Schülerprojekte, welche sich mit der Wasserstoffproduktion in Grünalgen beschäftigen. Sehr erfolgreich war damit Philippe Raisin mit seiner Maturarbeit wie in diesem Zeitungsartikel nachzulesen ist.

 

Schülerprojektwochen

Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung von Projektwochen Wasserstoff­produktion in Algen z.B. mit dem Reichenbach Gymnasium Ennepetal, Ansprechpartner Wolfgang Scholz: wascholz66@compuserve.de

 

Literatur

  1. Schäfers A, Scholz WA, Happe T (2002) Wasserstoff-Bioreaktoren im Schülerexperiment – Fotobiologische Wasserstoffproduktion durch Grünalgen und Purpurbakterien. Praxis der Naturwissenschaften. Biologie in der Schule. 2/51: 29-33.

 

Schülerversuch im Alfried Krupp-Schülerlabor: Algen geben Gas

Kurzinformation

In diesen Grünalgen steckt ungeahnte Power: Mikroskopisch klein, können sie die Energie des Sonnenlichts einfangen und Wasser in seine Bestandteile Sauer- und Wasserstoff zerlegen. Der so gewonnene Wasserstoff ist der sauberste Energieträger der Zukunft.

Ziel

Dieses Projekt verbindet Biologie, Chemie und Ökologie. Nach einer Einführung in Aufbau und Funktion der Algen mit Mikroskopie lernen die Teilnehmer in Versuchen die biochemischen Grundlagen der Wasserstoffproduktion und die wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden kennen. Außerdem beschäftigen sie sich mit der biotechnologischen Nutzung der Energie für den Menschen.

Vorbemerkungen

Von den weltweit umgesetzten Wasserstoffmengen stammt der weitaus größte Teil noch immer aus fossilen Energiequellen (Erdöl, Erdgas) - unter großem technischen Aufwand. Wasserstoff photobiologisch herzustellen, ist hingegen eine regenerative Energiequelle aus den Reserven, die in der Natur am meisten vorkommen: Licht und Wasser.
Mikroskopisch kleine Algen besitzen Proteine, mit deren Hilfe sie Wasser in Sauer- und Wasserstoff spalten können. In luftdicht abgeschlossenen Gefäßen kultiviert, beginnen die Mikroalgen unter bestimmten "Stressbedingungen" nach ein bis zwei Tagen mit einer lang anhaltenden Wasserstoffproduktion.

Versuch
Morphologischer Aufbau von Algenzellen

Wie sehen einzellige Grünalgen aus und wie unterscheiden sie sich von "echten" Pflanzen? (Mikroskopie)

Wasserstoff-Metabolismus

Warum können Algen Wasserstoff produzieren? (Erklärung der biochemischen Grundlagen)
Unter welchen natürlichen Bedingungen produzieren Grünalgen Wasserstoff und wie kann man sie dazu bringen? (Erklärung des Stoffwechsels, praktische Durchführung)

Detektion und Quantifizierung des erzeugten Wasserstoffs

Wie kann man die Wasserstoffproduktion der Grünalgen messen? (Enzymtest, Aufbau eines Gaschromatographen)

Biotechnologische Nutzung

Warum ist die Wasserstoffproduktion der Grünalgen auch aus industrieller Hinsicht so interessant? (Aufbau und Funktion einer Brennstoffzelle)

Organisatorisches

Dieses Projekt:

  1. ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-13 gedacht
  2. dauert einen halben Tag
  3. findet von 9:30 - 13:00 Uhr statt

Für weitere Informationen: http://www.aks.rub.de/index.php

 

 

Unser Angebot für

 

Kontakt

  • Prof. Dr. T. Happe
  • AG Photobiotechnologie
    LS Biochemie der Pflanzen
    Ruhr-Universität Bochum
    Gebäude: ND Raum: 2/169
    Universitätsstrasse 150
    44801 Bochum
  • Tel: 0234-32 27026
    Fax: 0234-32 14322
  • thomas.happe@rub.de
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