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Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaften
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Forschung

Glossarium Græco-Arabicum [... more]Flagge Englisch

Glossarium Græco-Arabicum is a project of Ruhr-Universität Bochum, Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaften. From 1994 to 2006, it was supported by the German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft). Since 2010, it has been established as a research unit of project “Greek into Arabic — Philosophical Concepts and Linguistic Bridges”, funded by the European Research Council, and directed by Cristina D’Ancona (University of Pisa). At present, research for the Glossarium Græco-Arabicum is being conducted at Bochum by Gerhard Endreß, Rüdiger Arnzen and Yury Arzhanov.

List of Sources

ArticleFlagge Deutsch about the project in RUBIN (Frühjahr 2012).

Kontakt:Gerhard Endreß
Homepage:http://telota.bbaw.de/glossga
Medizinisches Wissen und plurale Kultur: Die græco-islamische Medizin (ṭibb-i yūnānī, Unani Medicine) und ihre Darstellung in Südasien [... mehr]

In der ersten Phase der Forschung zur Unani Medicine in Südasien stand die Materialerhebung im Vordergrund. Sie erbrachte für die Mogulzeit die Umrisse einer stark literarisierten, höfisch geprägten Medizinkultur, die von intensiver Auseinandersetzung mit indischen Medizintraditionen bestimmt war und in der ethische, hygienische und erotologische Texte eine bedeutende Rolle spielten. Für das 19. Jh. zeigten sich eine unerwartet enge Kooperation von britischer Schulmedizin mit Vertretern der Unani Medicine, was sich auch auf die Text- und Bildkultur der medizinischen Urdu-Übersetzungen auswirkte. Für die Gegenwart zeigte sich die bedeutende Rolle der medizinischen Urdu-Literatur als „Identitäts-Anker“ in der urdusprachigen literarischen Kultur der Muslime in Indien. Daneben steht die gegenwärtige Institutionalisierung und Globalisierung der Unani Medicine als „Complementary and Alternative Medicine“ (CAM). Hieraus ergeben sich die vier folgenden konkretisierten Teilprojekte für die zweite Projektphase:

  • Medizin, Erotologie und Ethik in der indo-persischen Medizin-Literatur (16.–18.Jh.)
  • Frauen-Medizin und -Hygiene unter britischer Herrschaft
  • Unani Medicine im Medium der Urdu-Literatur (Indien, Pakistan)
  • Unani Medicine als „Komplementäre und alternative Medizin“ (CAM): Institutionelle Entwicklung und medizinische Praxis

ProgrammFlagge Englisch der Konferenz „History, Culture and Science: Asian and European Perspectives on Complementary and Alternative Medicine (CAM)” (März 2012).

Leitung:Prof. Dr. Stefan Reichmuth
Mitarbeiter:Gesches Johannknecht, M.A., Dr. Susanne Kurz,
Dr. Claudia Preckel, Kira Schmidt Stiedenroth, M.A.
LaufzeitApril 2011–März 2015
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kotankt:Prof. Dr. Stefan Reichmuth und Dr. Susanne Kurz
Homepage:www.darstellung.rub.de/orientalistik.html

Bedeutende Probleme und Kontroversen der arabischen Logik und Sprachphilosophie/Major issues and controversies of Arabic logic and philosophy of language

Theologische Positionen der frühen Māturīdīya (11./12. Jh.) am Beispiel der Attributenlehre [... mehr]

Im Mittelpunkt der aktuellen Forschungsarbeit steht die islamische Attributenlehre in der dogmatischen Konzeption der frühen Māturīdīya. Diese theologische Richtung war besonders im Mittleren Osten eine wichtige Größe und lässt sich über Abū Manṣūr al-Māturīdī (gest. 944 n. Chr.) auf den in erster Linie als Begründer einer Rechtsschule bekannten Gelehrten Abū Ḥanīfa (gest. 767 n. Chr.) zurückführen. Die Lehren der Māturīdīya sind im Gegensatz zu denen der Muʿtazila und der Ašʿarīya, mit deren Vorstellungen sich al-Māturīdī bzw. die māturīdītischen Theologen auseinandersetzen mussten, bislang nur unzureichend systematisch erforscht.

Dabei wird die Attributenlehre, d. h. die Lehre von den göttlichen Eigenschaften, als zentrales Thema der islamischen Theologie verstanden, an dem sich seit Beginn der spekulativen Theologie im Islam immer wieder grundlegende Auseinandersetzungen entzündeten. Es soll gezeigt werden, wie die Glaubenssätze der Māturīdīya als zweiter Säule der sunnitischen Glaubensrichtung aus der Auseinandersetzung mit anderen theologischen Schulen heraus zu verstehen sind, bzw. in welcher Weise diese Auseinandersetzungen als Herausforderungen der ḥanafītisch-māturīdītischen Theologie zu werten sind, durch die sich die Māturīdīya als eigenständige theologische Schule überhaupt erst konsolidieren konnte.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kontakt:Dr. Angelika Brodersen
Local, Regional, and International ‘Borrowing and Lending’ in Social Sciences and Humanities Departments at Egyptian and Lebanese Universities.
[... more]Flagge Englisch

Social sciences and humanities at Arab universities are often described as suffering from a lack of academic freedom. However, institutional autonomy and the individual academic’s opportunities and constraints in Arab countries seem to differ considerably between institutions and individuals conducting social sciences and humanities research and education under different configurations of local, regional and international influences from the state, the market and the civil society.

The proposed study is intended to explore conditions under which opportunities and constraints vary between universities in two Arab countries. We intend to investigate, through macro-analyses of their formal institutional structures and micro-analyses of how individual academics exercise them, how these institutions are affected by recent and current political changes. [more ...]

Project coordinator:
Dr Jonathan Kriener
Duration:April 2012–March 2014
Funding:Volkswagen Foundation
Contact:Dr Jonathan Kriener