Präsentation von Forschungsergebnissen
Mitarbeiter des Lehrstuhls präsentierten ihre Forschungsprojekte auf dem Forschungssymposium der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft am Mittwoch, den 26. Oktober mit Kurzvortrag und Poster.
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Das Foto zeigt Dipl.-Ök. Urs Pietschmann während seines Kurzvortrages.
Die Forschungsprojekte aus dem Bereich Operations und Service Management wurden unter folgenden Titeln präsentiert:
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Pietschmann, Urs:
Optimale Gestaltung hybrider Leistung in dynamischem Umfeld - Rachuba, Sebastian:
Effiziente Ressourcennutzung im Gesundheitswesen
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Das Foto zeigt Dipl.-Ök. Sebastian Rachuba (links) und Dipl.-Hdl. Dirk Degel während der Posterpräsentation.
Die optimale Gestaltung hybrider Leistungen in einem dynamischen Umfeld zeigte Urs Pietschmann in seiner Präsentation am Beispiel des Maschinen- und Anlagenbaus auf. Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus befinden sich in einem internationalen Umfeld, welches von gesättigten Märkten und einem starken Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet ist. Dienstleistungen gewinnen in diesem Zusammenhang zunehmend an Bedeutung, da hochinnovative Produkte vielfach um kundennahe Angebote erweitert werden, um eine Differenzierung gegenüber Wettbewerbern zu erreichen. Darauf aufbauend wird ein innovatives Leistungsprogramm aus Sach-, Dienstleistungen und deren Kombination als hybride Leistungssysteme zusammengestellt. Verbunden mit dieser kundennahen Leistungsprogrammerweiterung ist es wichtig, nicht nur die Erlöse einzelner Produkte zu betrachten, sondern das gesamte Produktprogramm auch vor dem Hintergrund unsicherer, sich verändernder Kundenanforderungen optimal zu gestalten. Hierzu werden Sach- und Dienstleistungen konfiguriert und zu hybriden Leistungen kombiniert, die z.B. durch modulare Produktstrukturen auch bei stark schwankender Kundennachfrage ein erfolgreiches Produktprogramm bilden. Aufbauend auf einem detaillierten Produktentwicklungsprozess werden sowohl externe als auch interne Produktinformationen berücksichtigt, die über Nutzen- und Kostenbestandteile in ein Optimierungsmodell zur Bestimmung optimaler Sach- und Dienstleistungen sowie deren Kombinationen einfließen.
In seiner Präsentation ging Sebastian Rachuba auf die effiziente Ressourcennutzung im Gesundheitswesen ein. Hier ist aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen eine effiziente Planung und Verwendung von Ressourcen von hoher Bedeutung. Durch gesetzliche Regelungen, demographischen Wandel und ein limitiertes Budget ist speziell für Krankenhäuser und Rettungswachen eine Unterstützung für die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Versorgung notwendig. Mithilfe vielfältiger Methoden des Operations Research können effiziente Planungen etwa für die Wahl von Standorten, die Belegung von OP-Sälen oder die Erstellung von Schichtplänen vorbereitet, unterstützt und evaluiert werden. Ein wesentlicher Aspekt ist die Berücksichtigung von unsicheren Ereignissen und nicht exakt vorhersehbaren Entwicklungen zu Beginn der Planung. In mathematischen Optimierungsmodellen kann eine breite Informationsbasis genutzt werden, um einen effizienten Ressourceneinsatz unter unsicheren äußeren Einflüssen zu gewährleisten. Durch den Einsatz multikriterieller Optimierung werden zudem die Ansprüche verschiedener beteiligter Interessengruppen berücksichtigt. Derart optimierte Ressourcenzuteilungen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, adaptiv Anpassungen vorzunehmen.

