Organisation Optionalbereich

Der Optionalbereich zeichnet sich durch drei wesentliche Merkmale aus:

  1. Die Institutionalisierung des Optionalbereichs als eine interfakultative Einrichtung von 14 Fakultäten mit einer Geschäftsstelle und einer/einem professoralen Studiendekan/in stellt eine einmalige Konstruktion in der Hochschullandschaft dar.
  2. Die Übereinkunft der beteiligten Fakultäten gemeinsam ein substantielles Modulangebot bereitzustellen, indem sie Module für den Optionalbereich konzipieren bzw. geeignete Module ihres Curriculums für fachfremde Studierende öffnen.
  3. Der Optionalbereich ist in der Gemeinsamen Prüfungsordnung verankert und jede Veränderung bedarf immer der gemeinsamen Entscheidung von 14 Fakultäten. Für die Qualitätssicherung des Optionalbereichs wurde ein Gemeinsamer beschließender Ausschuss eingerichtet, deren Mitglieder von den beteiligten Fakultäten benannt werden.

Gemeinsamer Ausschuss (GA)

Im Auftrag der Fakultäten hat der Gemeinsame Ausschuss die Verantwortung für Inhalt und Struktur des Optionalbereichs, für die Gesamtplanung, Vollständigkeit und Weiterentwicklung des Modulangebots und die Bedarfsermittlung. Der Gemeinsame Ausschuss ist für den Optionalbereich das oberste Gremium zur Qualitätssicherung. Auf Grundlage der von ihm festgelegten Standards entscheidet er über die Genehmigung von Modulen sowie über die Weiterentwicklung des Optionalbereichs.


Studiendekan/in / stellv. Studiendekan/in

Dem Optionalbereich steht ein Studiendekan vor, unterstützt durch eine stellvertretende Studiendekanin. Die Leiterin der Geschäftsstelle mit ihren Mitarbeiter/inne/n ist ihm / ihr zugeordnet. Das Wahlamt ist mit zahlreichen Aufgaben verknüpft, zu denen u. a. der Vorsitz im beschließenden Gemeinsamen Ausschuss für den Optionalbereich gehört, und auch die Vertretung des Optionalbereichs in der Fakultätenkonferenz, dem Gemeinsamen Prüfungsausschuss, dem School Board, unterschiedlichen Rektoratskommissionen, Arbeitsgruppen und Gremien sowie die Innen- und Außendarstellung des Optionalbereichs.


Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle hat eine Leiterin, einen eCampus-Koordinator und einer Sekretärin sowie Modulbetreuerinnen und Studienberater/inne/n und studentische Mitarbeiter/inne/n. Die Hauptaufgaben der Geschäftsstelle sind neben dem täglichen administrativen Geschäft die inhaltliche Konzeption und strukturelle Entwicklung des Modulangebotes im Optionalbereich sowie die Definition der kompetenzorientierten Modulstandards in Abstimmung mit dem Gemeinsamen Ausschuss, die Beratung und Unterstützung der Fächer bei der Konzeption und Durchführung von Modulen, die Beratung und Unterstützung der Studierenden bei der individuellen Profilbildung, die Einwerbung von Drittmitteln zur Entwicklung und Durchführung spezieller Module sowie Bedarfsermittlung und Qualitätssicherung.