RUB » Optionalbereich » Profile » Profil Praxis

Profil Praxis

Beschreibung

Das Profil Praxis stellt die berufliche Orientierung, die auf den weitgehend außeruniversitären Bereich ausgerichtete Kompetenzentwicklung sowie Persönlichkeitsbildung in den Vordergrund. Es richtet sich an Studierende, die sich nach dem Bachelor-Examen außerhalb der Universität beruflich orientieren möchten, ausgerichtet am gesetzlich festgeschriebenen beruflichen Bildungsauftrag.

Der frühe Kontakt in der Berufspraxis erfolgt auf Basis der im Studium erworbenen Schlüsselkompetenzen, zu denen u. a. selbstständiges Arbeiten, Zuverlässigkeit sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit gehören und dient der Reflexion und Überprüfung der beruflichen Ausrichtung für den Arbeitsmarkt.

Die Studierenden wählen frei aus dem Angebot des Profils Praxis, 10 CP der erforderlichen 20 CP müssen jedoch im Rahmen von Praktika, in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit nach dem dritten oder vierten Semester, im In- oder Ausland erbracht werden. Im Optionalbereich sind Praktika ein wichtiger berufsqualifizierender Bestandteil des Studiums. Sie können in zivilgesellschaftlichen Organisationen, öffentlichen Einrichtungen oder der Wirtschaft absolviert werden. Zentrale Voraussetzung für die Genehmigung eines Antrags auf Praktikumszulassung sind der Fachbezug und die berufspraktischen Möglichkeiten.

Neben dem Praktikum garantieren auch die anderen Module im Profil Praxis einen deutlichen berufsorientierten Kompetenzerwerb. Die weitgehende Wahlfreiheit dient der persönlichen Profilbildung. Die Module im Optionalbereich werden vom Beginn des Studiums an besucht, so dass die in ihnen erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen auch bereits im Praktikum angewendet und erprobt werden können.

Das Profil Praxis befindet sich – wie auch der potenzielle Arbeitsmarkt – in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Auf Basis der geltenden Prüfungsordnungen können neue Konzepte von den beteiligten Fakultäten und Institutionen eingereicht und nach der Genehmigung durch den Gemeinsamen Ausschuss für den Optionalbereich (GA) erprobt werden.

Kompetenzen
  • Studierende gewinnen an Selbstständigkeit, Verantwortungs- und Risikobewusstsein, sie schulen ihre Kommunikations- und Problemlösungskompetenz
  • sie können informations-, vermittlungs- und kommunikationstechnologische Kompetenzen erwerben
  • sie reflektieren kritisch die eigenen beruflichen Wünsche und Ziele und die Verwendbarkeit des im Studium erworbenen Wissens
Profilgestaltung

Der erfolgreiche Abschluss eines Profils setzt 20 CP voraus. Die weiteren 10 CP können ebenfalls im Profil erbracht, aber auch für andere Module außerhalb des Profils verwendet werden.

Entsprechend dem Modulangebot des Optionalbereichs kann man im Profil Praxis

  • erste Erfahrungen mit dem Transfer von im Studium (Fächer und Optionalbereich) erworbenen Kompetenzen in die Praxis sammeln
  • berufliche und soziale Interessen im Kontext des Fachstudiums einbinden
  • Praxiserfahrungen im Ausland erwerben
 

Wichtige Informationen zu den Praktika im Optionalbereich

An Hochschulen werden Praktika nur genehmigt, sofern sie in Einrichtungen absolviert werden, die es im weiteren Sinn auch im nicht-universitären Bereich gibt und eine durchgehende kompetente und professionelle Betreuung im Praktikum garantieren (u. a. Verwaltung, International Office, Studienbüro, OASE, Beratungs-
zentrum zur Inklusion Behinderter). Nicht als Praktikum anerkannt werden deklarierte Hilfskraftstellen an Lehrstühlen, die sich in ihrer Tätigkeitsbeschreibung nicht von den gängigen Arbeitsfeldern studentischer und wissenschaft-
licher Hilfskräfte unterscheiden.