Forschendes Studieren in der Neurowissenschaft
Die FÜnf Sinne: EinfÜhrung in die Sinnesphysiologie
WS 2012/13 bis SoSe 2013 (20 CP)
Anmeldung: per E-Mail bis zum 30.09.2012 an Prof. Dr. Klemens Störtkuhl
Zielgruppe: Interdisziplinär orientierte Studierende aller Fakultäten ab dem 2. Fachsemester mit Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen aus der Genetik und Neurobiologie sowie Spaß zu experimentieren.
Module des Projekts
- Die fünf Sinne: Einführung in die Sinnesphysiologie (5 CP, Gebiet 4)
- Die fünf Sinne: Forschen in der Sinnesphysiologie (10 CP, Gebiet 5)
- Die fünf Sinne: Forschung in die Praxis kommunizieren (5 CP, Gebiet 2)
Inhalt: Die Sinnesphysiologie untersucht den Aufbau und die Funktion von Sinnesorganen. Warum z. B. können wir einzelne Gerüche voneinander unterscheiden und wie werden verschiedene Geschmacksrichtungen differenziert? Warum kann sich das Auge auf Dunkel- und Helligkeit einstellen? Woher kommt das Empfinden von Schmerz, Druck, Hitze und Kälte? Mit dem Modul „Die 5 Sinne: Einführung in die Sinnesphysiologie“ legen die Studierenden den Grundstein für die Entwicklung eines eigenen Forschungsprojektes in der Sinnesphysiologie: Sie lernen wesentliche theoretische Grundlagen kennen und erarbeiten unter Anleitung Forschungsfragen für die eigene Projektarbeit.
Forschung ist die eine Seite des wissenschaftlichen Tagesgeschäfts, die andere Seite ist die Präsentation der Ergebnisse. Während jedoch z. B. in der Wirtschaft immer recht homogene Zielgruppen angesprochen, ist die Situation bei Wissenschaftlern eine Andere. Fachkollegen, Studierende, Presse und eine interessierte Öffentlichkeit machen es notwendig, dass die eigenen Ergebnisse sehr differenziert kommuniziert werden müssen. Daher lernen die Studierenden auch die Grundlagen des wissenschaftlichen Präsentierens kennen. Im Fokus stehen die Aufbereitung der eigenen Forschungsergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen, der Vortrag unter rhetorischen Gesichtspunkten und das Erstellen von Präsentationen mit unterschiedlichen Programmen (Power Point, Prezi etc.) und Geräten (Laptop, iPad etc.). Ziel ist es, anhand praxisnaher Beispiele den Ablauf vom Ergebnis bis zur Tagung zu proben, um anschließend diese Schritte im Rahmen eines Section Day und einer Abschlusstagung eigenständig durchführen zu können.



