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Systematische Theologie
Ökumenik und Dogmatik
Evang.-Theologische Fakultät

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Evangelisch-Theologische Fakultät » Ökumenisches Institut
 
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Willkommen in unserer ökumenischen Spezialbibliothek!


Kennen Sie schon den systematischen Schlagwortkatalog?

Sie finden die Bibliothek und den Schlagwortkatalog  innerhalb der Bibliothek der Evang.-Theol. Fakultät auf Ebene GA 7. Für Ihre Studien können Sie den Schlagwortkatalog hier downloaden. Beachten Sie: Die Schlagwortdatei ist innerhalb der Stichworte chronologisch geordnet: „obenauf" finden Sie also immer „das Neueste" zum Thema. Viel Erfolg!

Zur Konzeption und Geschichte unserer Bibliothek:

Im Jahre 1966 wurde an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum der Lehrstuhl für „Systematische Theologie - Ökumenik" eingerichtet, der seit meiner Berufung zum 1.2.1997 in Lehrstuhl für „Konfessionskunde und Ökumenik" umbenannt wurde. Ursprünglich war es der Plan gewesen, ein größeres ökumenisches Institut mit eigenem Gebäude und eigenem Wohnheim für Studierende aus der Ökumene zu errichten. Dieser Plan ließ sich aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen, doch hatte er unmittelbare Auswirkungen auf die Bibliothek. Einmal wurde das Gliederungssystem der Bibliothek des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Genf übernommen, und zum anderen erklärt sich von daher, dass anfänglich Anschaffungen gemacht wurden, die das Ziel hatten, eine eigenständige Institutsbibliothek aufzubauen. Man nahm daher nicht auf die anderen Bereiche der theologischen Fächer innerhalb der Bibliothek der Theologischen Fakultät Rücksicht. So erklärt sich, dass es in der Bibliothek des Instituts Nachschlagewerke und Lexika, aber auch exegetische, kirchengeschichtliche und systematisch-theologische Bücher gibt, die auch in anderen Abteilungen vorhanden sind. Ich habe davon abgesehen, diesen Bücherbestand zu ergänzen, um nicht Doppelanschaffungen mit anderen Instituten der Fakultät zu verursachen, weil ich dies für finanziell nicht tragbar halte. Daher liegt der Schwerpunkt der Bibliothek eindeutig im Bereich der ökumenischen Bewegung, der Kirchen- und Konfessionskunde, der ökumenischen Theologie sowie der Missionswissenschaft. Es kann gesagt werden, dass die Bibliothek des Ökumenischen Instituts eine wichtige Sammlung ökumenischer Spezialliteratur darstellt, wie sie vielleicht nur noch in Heidelberg und Tübingen vorhanden sein dürfte.

Gemäß der Schwerpunktbildung finden sich in der Bibliothek die einschlägigen Werke zur Geschichte der ökumenischen Bewegung, die offiziellen Veröffentlichungen des Ökumenischen Rats der Kirchen sowie der konfessionellen Weltbünde und der anderen ökumenischen Organisationen, wie der Konferenz Europäischer Kirchen und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. Umfangreich ist auch die Abteilung Konfessions- und Kirchenkunde, die neben den Einführungen und Gesamtdarstellungen der einzelnen Kirchen und Konfessionen zur Geschichte, zur Struktur und Lehre auch zahlreiche Bände enthält, die Einblick geben können in das künstlerische Schaffen einzelner Kirchen. In der Abteilung Ökumenische Theologie befinden sich Monographien zu den Bereichen Dogmatik bzw. Fundamentaltheologie, der Ekklesiologie, der Kirchensoziologie und des Kirchenrechts sowie der ökumenischen Sozialethik. Hinzuweisen ist auch, dass schon unter meinem Vorgänger, Professor Dr. Konrad Raiser, die Sammlung von Literatur zum Bereich der theologischen Frauenforschung und der feministischen Theologie angelegt und von mir weiter ausgebaut worden ist. Zu Fragen der Missionswissenschaft werden Schwerpunkte gelegt auf den Gebieten des Dialogs der Religionen, insbesondere des christlich-jüdischen Gesprächs, aber auch des Gesprächs mit dem Islam.

Seit meiner Berufung sind vor allem auch Bände zur nordamerikanischen und lateinamerikanischen Theologie angeschafft worden; darüber hinaus eine Sammlung von wichtigen Monographien zur religiösen Lage in Nord- und Lateinamerika. Außerdem ist versucht worden, die wichtigste Literatur zu den Themen Evangelikalismus und Fundamentalismus sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Raum zu erfassen.

Hinzuweisen ist auch auf die Sammlung der wichtigsten ökumenischen Zeitschriften, deren Zahl sich auf 67 beläuft. Es ist darauf geachtet worden, dass die Zeitschriften einen breit gestreuten geographischen Bereich abdecken, so daß auch über Vorgänge in Asien, Afrika oder anderen Bereichen gearbeitet werden kann.

Neben Büchern und Zeitschriften verfügt die Bibliothek über eine kleine Sammlung von Kassetten, Diapositiven, Filmen und Schallplatten, die aber jetzt gelegentlich - etwa durch Videofilme und CDs - erweitert werden. Nach Einführung des Internet kann man viele der „alten" Medien auf einfache Weise mittels dieses elektronischen Mediums ergänzen, und man kann sich zu vielen Medien Zugang verschaffen, die auch für Unterrichtszwecke genutzt werden können.

Die Bibliothek ist im Gebäude GA im 7. Stockwerk untergebracht und über die Bibliothek des Evangelisch-Theologischen Seminars zugänglich. Es gibt einen alphabetischen und einen systematischen Katalog, sowie einen Schlagwortkatalog. Gegenwärtig ist die Bibliothekarin der Bibliothek dabei, den Katalog auch über EDV zu erfassen. Die Bibliothek ist als Präsenzbibliothek geführt, wobei Wochenendausleihen möglich sind.

Da der Lehrstuhl über längere Zeit vakant war, hat die frühere Verwaltungsangestellte, Frau Luise Stoltefuß, bis zu ihrem eigenen Ausscheiden aus den Diensten der Universität die Bibliothek ohne Hilfskräfte selbständig katalogisiert und weitergeführt. Sie hat von 1983 bis zum 30. September 1995 die Bibliothek verwaltet. Nach meiner Berufung sind zwei wissenschaftliche Hilfskräfte mit den Aufgaben der Katalogisierung und Inventarisierung betraut. Vor allem Frau Wiebke Dreier hat sich hier große Verdienste erworben. Wenn Sie Fragen zur Bibliothek haben, können Sie die Mitarbeitenden im Institut gerne ansprechen. Schwerpunktmäßig mit Bibliotheksaufgaben betraut ist zur Zeit Herr Christian Eisenbraun.


Eine Revision fand erstmalig am 17. und 18. August 1998 statt und nun erneut im Sommer 2003. Bei dieser Gelegenheit wurden die inzwischen ausgeschiedenen Dubletten aus den Katalogen entfernt. Von 1966 bis 1982 war ein erheblicher Dublettenbestand angewachsen, der 1993 aufgelöst wurde, was aber aus Zeitgründen nicht mehr in den Katalogen selber vermerkt werden konnte. Dies ist jetzt bei der Revision nachgeholt worden. Die Revision hat ergeben, dass die Bibliothek einen Umfang von 20.645 Bänden besitzt, einschließlich der laufenden Zeitschriften.

 

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