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FAQ (frequently asked questions) zum B.A. Sinologie
 |  | 1. Welche Voraussetzungen sollte man für das B.A.-Studium Sinologie mitbringen? | | Das Studium besteht zu annähernd gleichen Teilen aus dem Erlernen der chinesischen Sprache und aus Lehrveranstaltungen zur chinesischen Literatur, Linguistik, Geschichte und Philosophie. Die Veranstaltungen werden auf Deutsch abgehalten, ein Großteil der Fachliteratur ist jedoch in englischer Sprache abgefasst. Das bedeutet, dass eine Begabung für Fremdsprachen sehr wichtig ist. Wer im Gymnasium in Englisch gute Noten hatte und auch in Französisch und/oder Latein überdurchschnittlich war, bringt gute Voraussetzungen mit.
Außerdem ist ein tieferes Interesse für Literatur und Geschichte nötig, um das Studium erfolgreich zu absolvieren. Es geht in den Veranstaltungen nicht nur um chinesische Literatur, Philosophie und Geschichte, sondern auch um Literatur- und Geschichtstheorien und -methoden. In jedem Semester werden Hausarbeiten und Referate verlangt. Eine sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift ist daher Grundvoraussetzung. |
 |  | 2. Wie viel Arbeitsaufwand ist für das Studium nötig? | | | Mehr als in anderen geisteswissenschaftlichen Fächern. (Einen vergleichbaren Arbeitsaufwand haben Fächer wie Physik oder Medizin.) Allein das Erlernen der Sprache kostet besonders in den ersten zwei Jahren viel Zeit. Insgesamt erfordert das Studium wöchentlich zwischen 40 bis 50 Stunden Arbeitsaufwand (inkl. 2. Fach und Optionalbereich). Nebenjobs sind dabei erfahrungsgemäß nicht möglich. |
 |  | 3. Was sind sinnvolle Fächerkombinationen? | | | Sehr sinnvoll ist es, Sinologie mit einem anderen B.A.-Fach aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich zu kombinieren. Insbesondere kommen Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik, ein anderes philologisches Fach (Slavistik, Romanistik, Arabistik, Anglistik usw.), Geschichte, Philosophie und Linguistik in Frage. |
 |  | 4. Kann man auch verschiedene Ostasien-Fächer miteinander kombinieren? | | | Grundsätzlich ist eine Kombination mit Japanologie oder Koreanistik zwar möglich, aber die Sprachkurse überschneiden sich zeitlich oft und die Kurse sind im allgemeinen zu umfangreich, als dass zwei ostasiatische Sprachen gleichzeitig erlernt werden könnten. In Absprache mit dem/der Professor/in kann eine solche Kombination in begründeten Einzelfällen aber eventuell sinnvoll sein. |
 |  | 5. Was kann man damit werden? | | | Das hängt von jedem/r selbst ab! Ein fest umrissenes Berufsfeld gibt es nicht. Absolvent/innen der Sinologie sind dennoch auf dem Arbeitsmarkt alles andere als chancenlos: Wer sich erfolgreich durch das anspruchsvolle Studium gekämpft und dabei auch Auslandserfahrung gesammelt hat, wird von vielen Unternehmen als überdurchschnittlich leistungsbereit beurteilt. |
 |  | 6. Muss ich dafür ins Ausland? | | | Sinnvollerweise: Ja! Wir beraten gerne über Möglichkeiten, einen Sprach- oder Studienaufenthalt in China zu absolvieren. Dazu gehört z.B. der Sommer-Sprachkurs an unserer Partneruniversität, der Tongji-Universität in Shanghai, VR China. |
 |  | 7. Kann man auch zum Sommersemester anfangen? | | | Ja – zwar beginnen die Sprachkurse jeweils im Herbst, in die Lehrveranstaltungen zur chinesischen Literatur und Geschichte kann man jedoch auch im Sommersemester einsteigen. |
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