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die einheitsübersetzung ist "renoviert"

Prof. Söding, Neutestamentler der Ruhr-Universität Bochum hat an der neuen Übersetzung der Einheitsbibel mitgearbeitet. Für die Münchner Kirchenzeitung schreibt der anerkannte Theologe exklusiv über diese jahrelange Arbeit und erklärt, warum die Übersetzung überarbeitet wurde.

Die Einheitsübersetzung ist "renoviert"



im christentum

Seine Antrittsvorlesung in Bochum war dem Thema gewidmet: Jetzt legt Thomas Söding eine Monographie zum Thema vor: Das Christentum ist eine Religion, die auf Bildung setzt, von allem Anfang an. Fundamentalismus ist unchristlich. Der Glaube, so die Verheißung Jesu, führt nicht nur zur Gottes-, sondern auch zur Selbsterkenntnis. Das schafft Orientierung in der Welt. In der Moderne ist der christliche Grundzug des Bildungsgedankens oft verdeckt worden. Es lohnt, ihn neu zu entdecken.

Rezension Wiener Sonntagszeitung












liebe angesichts des todes

"Lange lebe der Tod" heißt der neue Rap von Casper.
In seiner letzten Vorlesung des Sommersemesters über die Thessalonicherbriefe stellte Prof. Thomas Söding diesen Song als Beispiel einer säkularisierten Apokalypse vor, die zeigt, wie Liebe und Tod verbunden sind, auch wenn Gott unausgesprochen bleibt. Im Internetmagazin "Theologie und Kirche" erscheint ein Essay die "Leibes-Apokalypse" auf die Eschatologie der beiden Briefe zurückbezieht die sich von unterschiedlichen Seiten aus dem Thema widmen, dass jede menschliche Zeit begrenzt ist. Sein Schluss: "Wer mit den Augen und Ohren der Theologie Casper sieht und hört, wird verstört von der schrecklichen Schönheit des Todes und vom schönen Schrecken der Liebe. „Lang lebe der Tod“ – im Herzen des christlichen Glaubens schlägt der Glaube an die Auferweckung des Gekreuzigten. Nichts wird vergessen, alles bleibt in Erinnerung. Der Auferstandene ist und bleibt der Getötete. In der Liebe Gottes kann der Tod endlich sterben, um ewig zu leben. Unser täglich Brot."



Glückwunsch

Dr. Philippe Van den Heede wird der erste Doppel-Doktor am Lehrstuhl sein. Nach seiner philologischen Promotion hat er frisch seinen theologischen Doktortitel erworben. Mit einer Studie über die johanneische Offenbarungstheologie "Der Exeget Gottes" und nach der erfolgreichen Ablegung der Rigorosa hat der Aissistent am Lehrstuhl für Neues Testament sich bestens qualifiziert gezeigt. Der akademische Weg geht weiter. Das NT-Team von Bochum gratuliert und freut sich auf weitere Zusammenarbeit.













kompass der ethik

"Nächstenliebe" ist der Titel des neuen Buches von Thomas Söding. Es ist aus einer Mastervorlesung im Wintersemester 2013/14 an der RUB hervorgegangen. Das Buch diskutiert die ethische Leistungsfähigkeit des Liebesgebotes. Die These: Jesus entwickelt eine Ethik auf Sichtweite: Es kommt darauf an, das Gegenüber, auch wenn es feindlich gesonnen ist, als einen Menschen zu sehen, der einem nahegeht - egal, von wie weit weg er kommt. Die Nächstenliebe ist kein abstraktes Prinzip der Moral, sondern eine konkrete Option für Menschlichkeit. Der ethische Ernstfall ist immer hier und jetzt."

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Buchbesprechung im: Wiener „Sonntag"








Das Wort zum Wort

„Es gibt noch vieles anderes, was Jesus getan hat. Wenn das alles im einzelnen aufgeschrieben würde, könnte, scheint mir, die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.“

Joh 21,25

Das Wort im Buch


Umkehr

Topicbild

Freiburg - Basel - Wien 2014


"Kehrt um
und glaubt an das Evangelium"
(Mk 1,15)



kirchenreform - von anfang an

Der Reformdebatte in der katholischen Kirche fehlt es an der großen Idee. Die entscheidende Inspiration muss von Jesus kommen. Die Kirche des Anfangs ist die Kirche des Aufbruchs. Sie ist es bis heute geblieben. Thomas Söding beschreibt die Wegweiser, die das Neue Testament aufstellt und leitet daraus Konsequenzen für heute ab. "Man darf nicht an den Symptomen herumdoktorn, sondern muss der Sache auf den Grund gehen", ist seine Überzeugung. "Der Schlüssel für eine Kirchenreform ist die Erneuerung des Glaubens".