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Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Max Bruch (1838-1920) Felix Mendelssohn Bartholdy Anton Bruckner (1824-1896) Max Reger (1873-1916) Anton Bruckner Félix Alexandre Guilmant (1837-1911) Max Bruch Felix Mendelssohn Bartholdy
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Die Ausführenden Susanna Martin (Sopran) Tiago Ferreira (Orgel) Collegium vocale Bochum Hans Jaskulsky (Leitung) |
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Die Sopranistin Susanna Martin studierte nach dem Abitur zunächst Religionspädagogik, bevor sie zum Gesang fand. Ersten Unterricht erhielt sie bei Prof. Jalbert in Hamburg und entschied sich daraufhin für ein Gesangsstudium an der Musikhochschule in Detmold bei Gabriella Lichter-Maxande, das sie im Jahr 2000 mit dem Konzertexamen abschloss. Daneben besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Edith Mathis, Judith Beckmann, Helmuth Kretschmar, Norman Shetler, Mitsuko Shirai, Hartmut Höll und Barbara Schlick. Susanna Martin war Stipendiatin des DAAD, Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und der Deutschen Schubertgesellschaft, die ihr den Interpretationspreis „Lied“ verlieh. Matthias Ludwig (Bariton) stammt aus Bad Aibling, studierte in München bei Marilyn Schmiege und besuchte Kurse und Fortbildungen u.a. bei Donald Sulzen, William Matteuzzi, Prof. Hans Sotin und Prof. Rudolf Piernay. Er erhielt mehrere Stipendien und Preise, z.B. der Richard-Wagner-Stipendienstiftung, des Internationalen Opernstudios Meran oder des Festivals Pergine Spettacolo Aperto in Italien. Sein Bühnendebüt gab er als Papageno und war seitdem in zahlreichen Partien zu sehen, etwa als Peter Besenbinder („Hänsel und Gretel“), bei den Sommerfestspielen in Meran/Italien als Escamillo („Carmen“), als Dr. Malatesta („Don Pasquale“), Conte di Almaviva („Le nozze di Figaro“) oder als Orfeo in Glucks „Orfeo ed Euridice“, den er 2004 in den antiken Theatern von Argos und Oiniades im Rahmenprogramm der Olympischen Spiele in Griechenland sang. Sein Repertoire reicht dabei vom Barock bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Von 2006-2011 war er am Stadttheater Gießen engagiert, wo er mit großem Erfolg Dandini („La Cenerentola“), Albert („Werther“), Don Giovanni, Silvio („I Pagliacci“), Eginhard („Emma und Eginhard“, Telemann), Rodomonte („Orlando Paladino“, Haydn), Graf Danilo („Die lustige Witwe“), Conte di Almaviva, Papageno u.a. interpretierte. Gastspiele führten ihn z.B. an die Theater in Eisenach, Halle, Rüsselsheim und Hagen. Zur Eröffnung der Spielzeit 2011/12 wurde er als Papageno ans Teatro Carlo Felice in Genua eingeladen. Neben seiner Bühnentätigkeit ist Matthias Ludwig auch auf dem Konzertpodium zu Hause. So war er in den großen Oratorien Bachs, den Requien von Mozart, Brahms, Fauré, Mendelssohns „Paulus“ oder Händels „Messiah“, aber auch im Liedfach z.B. mit Schuberts „Winterreise“ und „Die Schöne Müllerin“, Schumanns Liederkreis op. 39 und Vaughan-Williams’ „Songs of travel“ zu hören. Konzerte und Tourneen führten ihn dabei in zahlreiche Länder Europas, nach Kanada, Israel oder in die USA. Große Erfolge feierte er im Sommer 2005 in den Opernhäusern von Kairo und Alexandria mit Orffs „Carmina Burana“ und „Trionfo di Aphrodite“. Mit den Ensembles der Ruhr-Universität Bochum unter Hans Jaskulsky trat er in Orffs „Carmina Burana“ und Bachs „Matthäus-Passion“ auf. Tiago Ferreira wurde in Porto (Portugal) geboren und begann in einem Jugendchor das musische Interesse auszubilden. Während seiner Gymnasialzeit lernte er Klavier, Orgel und Komposition in einem Konservatorium. Danach erwarb er an der Katholischen Universi- Neben den großen Besetzungen von Universitäts-Chor und -Orchester gibt es am Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum zwei Kammerensembles, die sich mit ausgewählten Mitwirkenden und projektgebundener Probenarbeit anspruchsvollen Programmen widmen und unter der Leitung von UMD Hans Jaskulsky stehen. Das Collegium vocale Bochum besteht aus ca. 40 Sängerinnen und Sängern. Intensive chorische Stimmbildung (Mechthild Jaskulsky) ist wichtiger Bestandteil der Probenarbeit und formt aus dem Collegium vocale Bochum einen homogenen und flexiblen Klangkörper. Zum vielfältigen Repertoire dieses Esembles gehört einerseits a cappella-Musik unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen, andererseits auch instrumental begleitete Chormusik. In den Aufführungen sind sowohl Werke von Monteverdi (Marienvesper), als auch von Bach (Messen, Motetten, Kantaten) bis hin zu Uraufführungen moderner Meister (Hessenberg, Poos) zu erleben. Der Chor präsentiert sich in regelmäßigen Konzerten über Bochum hinaus, in Nordrhein-Westfalen, aber auch auf Konzertreisen im In- und Ausland. Seit 1979 wirkt Hans Jaskulsky als Universitätsmusikdirektor am Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum. Chor und Orchester der Ruhr-Universität sowie die beiden Kammerensembles, Collegium vocale Bochum und Collegium instrumentale Bochum, stehen dort unter seiner Leitung. Seit 1998 zeichnet er auch für die Orgelkonzertreihe und das Festival „Klangwelten“ an der großen Klais-Orgel im Auditorium maximum der Ruhr-Universität verantwortlich. Lehraufträge verbanden ihn viele Jahre lang mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum und der Musikhochschule Frankfurt. 2008 wurde er zum Honorarprofessor an der Folkwang-Universität der Künste Essen ernannt. Hans Jaskulsky ist Vorsitzender des Internationalen Arbeitskreises für Musik (IAM) und Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC). Diverse Publikationen bezeugen seine anhaltende musikwissenschaftliche Lehr- und Vortragstätigkeit. Sein dirigentisches Repertoire reicht von A-cappella-Chormusik über Chorsymphonik bis zu Orchesterliteratur in großer stilistischer Breite. |
Susanna Martin
Matthias Ludwig
Tiago Ferreira
Hans Jaskulsky |
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Programm-Einführung (Hans Jaskulsky) Das Weihnachtskonzert 2012 wartet mit Raritäten der Romantik auf: Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy bilden Auftakt und Ausklang. Aus einem Fragment gebliebenen Oratorium, dem die Nachwelt den Titel „Christus“ gab, erklingen die weihnachtlichen Sätze: Besonders der berückend schöne Chor-/Orchestersatz „Es wird ein Stern aus Jakob ausgehn“ mit dem Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ erinnert nicht nur an Mendelssohns Oratorium „Elias“, sondern nimmt auch engen Bezug auf zum Schaffen Johann Sebastian Bachs. Dies gilt in gesteigerter Weise für die Weihnachtskantate „Vom Himmel hoch“ mit ihrem Wechsel aus Choralbearbeitungen und Solo-Arien. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern
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Eintritt: Kategorie 1 (Blöcke A, B, C, J, K): 18,- / erm. 12,- / Kategorie 2 (Blöcke L, M, N) 15,- / erm. 10,- |
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| Letzte Änderung: 05.11.2012 | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik |