KLANGWELTEN 2012/13
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Die Orgelkonzertreihe "Klangwelten" präsentiert im Wintersemester 2012/13
eine Reihe von exquisiten Konzerten:

Aktuell: 4. Orgelfestival "Klangwelten" vom 9.-12.11.2012 Info

Die neue Orgel CD ist da!

Di, 18.9.12, 13.15 h, Bochum, Audimax der RUB
Sondertermin „Lunchtime-Orgel“
Vorstellung der neuen Orgel-CD „Klangwelten“
Johannes Unger (Orgel) spielt Teile aus dem CD-Programm

- Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge G-Dur BWV 541
- Johann Sebastian Bach: Sonate d-Moll BWV 527
- Ludvig Nielsen: Orgelfantasie: „Die Glocken des Nidaros-Domes“
- William Lloyed Webber: aus „Three recital Pieces for organ“: Prelude
- Franz Liszt : Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“
- Camille Saint-Saëns: 2. Fantasie op. 101
- Charles-Marie Widor: Toccata aus Symphonie op. 42 Nr. 1 f-Moll
- Olivier Messiaen: aus „La Nativité du Seigneur“

Die CD wird zum Preis von 16,- bei den Konzerten zum Verkauf anbgeboten und kann auch im Musischen Zentrum der RUB telefonisch oder per Email bestellt werden.

Michal Markuszewski (Warschau)

Mi, 3.10.12, 20 h, Bochum, Audimax der RUB
Orgelkonzert „Klangwelten“
in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und dem DGS-Kongress 2012

- Antonín Dvorák „Serenade E-Dur für Streichorchester“
- Max Reger Choralfantasie „Halleluja! Gott zu loben“
- Josef Gabriel Rheinberger: Konzert für Orgel und Orchester Nr. 2 g-Moll

Michal Markuszewski, Orgel (Warschau)
Collegium instrumentale Bochum, Leitung: Hans Jaskulsky

Eintritt 15,- / erm. 10,- / VVK BO-Marketing, Infopoint UV-Foyer

9.-12.11.12, Bochum, Audimax der RUB
4. Orgelfestival „Klangwelten“

Fr, 9.11.12, 20 h: Eröffnungskonzert: „Meditationen“ auf der Orgel
Daniel Beilschmidt, Orgel (Leipzig) mehr

Sa, 10.11.12, 11 h: Matinee: „Französische Orgelmusik des 19./20. Jh.“
Stefan Madrzak, Orgel (Soest) mehr

Sa, 10.11.12, 18 h: Stummfilmimprovisation: „Faust“ (1928)
Thomas Fischer, Orgel (Bochum) mehr

So, 11.11.12, 18 h: „Orgel virtuos“: Bach - Liszt - Widor - Oreni
Paolo Oreni, Orgel (Italien) mehr

Mo, 12.11.12, 13.15-14 h: Lunchtime-Orgel: „Bach und Italien“
Wieland Meinhold, Orgel (Weimar) mehr

Eintritt: Einzel-Konzerte 15,-/erm. 10,- (Lunchtime-Orgel frei)
Kombiticket für alle Konzerte 30,-/erm. 20,-
VVK BO-Marketing, Infopoint UV-Foyer
Bestellung per Mail: mz-musik@rub.de

Herzlich willkommen, liebe Orgelfreundinnen und -freunde!

In unregelmäßigen Abständen, aber unüberhörbar und mit einem fulminanten Programm - so präsentiert sich ein weiteres Orgelfestival an der Klais-Orgel im Auditorium maximum der Ruhr-Universität Bochum. Mit 82 klingenden Registern ist die 1998 erbaute Audimax-Orgel derzeit das größte Instrument in Nordrhein-Westfalen, vielleicht auch das vielfältigste hinsichtlich seiner Kombinationsmöglichkeiten, die vielen Stilen Raum geben. Kein Wunder also, dass die Bandbreite der Festivalprogramme vier Jahrhunderte umfasst und von Girolamo Frescobaldi bis Naji Hakim reicht, vom Solo-Recital und einer Stummfilm-Improvisation (Murnaus „Faust“) bis zu „Lunchtime-Orgel“.
Vor und nach den Konzerten bietet das weiträumige Foyer des Auditorium maximum Gelegenheit zur Erfrischung und zu Gesprächen.
Ich danke besonders den Künstlern und den Förderern dieses 4. Orgelfestivals „Klangwelten“.

Hans Jaskulsky

Fr, 9.11.12, 20 h

Daniel Beilschmidt, Leipzig

Jehan Titelouze (ca. 1563-1633): Hymne „Annue Christe“
1.er Verset
2.e Verset
Amen

Olivier Messiaen (1908-1992): Méditation VII
Le Pére et le Fils aiment, par le Saint-Esprit, eux-mêmes et nous
(Der Vater und der Sohn lieben durch den Heiligen Geist, sie selbst und wir)
aus „Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité“ (1969)

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Sonata G-Dur, BWV 530
I Vivace
II Lento
III Allegro

Olivier Messiaen: Méditation IV
Je suis, je suis!
(Ich bin, ich bin!)
aus „Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité“ (1969)

Girolamo Frescobaldi (1583-1643): Recercar quarto sopra Mi, Re, Fa, Mi

Olivier Messiaen: Méditation IX
Je suis Celui qui suis
(Ich bin der ich bin)
aus „Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité“ (1969)

Johann Sebastian Bach: „Vor deinen Thron tret' ich hiermit“, BWV 668
aus den 18 Chorälen der Leipziger Originalhandschrift

Präludium und Fuge D-Dur, BWV 532

Daniel Beilschmidt wurde 1978 im ostthüringischen Zeulenroda geboren. Nach Orgelstudien in Leipzig und Kopenhagen sowie dem Konzertexamen in Weimar wurde er 2009 in das Amt des Leipziger Universitätsorganisten berufen. In dieser Verpflichtung ist er verantwortlich für die musikalische Ausgestaltung der Universitätsgottesdienste, die in ungebrochener Tradition seit 1710 an jedem Sonn-und Feiertag stattfinden. Seit 2009 ist er zudem als Assistenzorganist an der Leipziger Thomaskirche in Motetten, Gottesdiensten und Konzerten zu hören.
Konzerte als Organist führten ihn über Deutschland hinaus nach Skandinavien, Belgien, die Ukraine, Mexiko und die USA. Er spielt regelmäßig mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig zusammen und wirkte beim Bachfest Leipzig und dem Movimento-Festival der Autostadt Wolfsburg mit, u.a. mit dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem Oboisten Ramon Ortega Quero.
Daniel Beilschmidt unterrichtet an der Schule des Leipziger Thomanerchores und an der Kirchenmusikhochschule Halle.
Das Orgelschaffen Bachs und die Improvisation bilden Schwerpunkte seiner Arbeit. Darüberhinaus setzt er sich lebhaft für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts ein. Derzeit ist eine Aufnahme von Messiaens Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité in Vorbereitung.
Daniel Beilschmidt überschreitet immer wieder die Grenzen des angestammten Orgelrepertoires. So arbeitet er etwa mit der Percussionistin Nora Thiele oder dem Autor Thomas Thieme in jeweils gemeinsam erarbeiteten Programmen zusammen. Im Oktober 2012 steuerte er die Musik zu Irina Pauls' Tanztheaterstück MEGAFON UND STILLHALTEN in der Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig-Connewitz bei.
Im avancierten Leipziger Bandprojekt „Mud Mahaka“ von Mastermind Arpen, das für einen konzentrierten und eigenständigen Sound zwischen Postrock, Electronica, Modern Blues, Avantgarde und Songwriting steht, sitzt Beilschmidt am Synthesizer.

Sa, 10.11.12, 11 h

Stefan Madrzak, Soest

Naji Hakim (*1955): Ouverture Libanaise

Camille Saint-Saëns (1835-1921): Allegretto und Poco Adagio
aus Sept Improvisations

Marcel Dupré (1886-1971): Poème héroïque op. 33

Louis Vierne (1870-1937):Étoile du Soir (Abendstern) und Naïades (Wassernymphen)

Charles-Marie Widor (1844-1937): Allegro aus Symphonie Nr. 6 g-Moll op. 42/2

Stefan Madrzak wurde 1977 in Wesel (Niederrhein) geboren und begann seine musikalische Ausbildung 1996 am St. Gregorius-Haus in Aachen. Dort legte er im Jahre 2000 das B-Examen, und zwei Jahre darauf das A-Examen ab. Beide Examina absolvierte er im Bereich des Orgelspiels mit Auszeichnung. I m Jahre 2003 nahm er ein privates Studium (Orgelliteratur & Orgelimprovisation) bei Ansgar Wallenhorst in Ratingen auf. 2005 folgten weitere private Studien im Bereich der Dispokinese (Körperhaltung des Musikers) bei dem aus Holland stammenden G. O. van de Klashorst in Mülheim. Ab 2006 studierte Stefan Madrzak in der Orgelklasse von Prof. Johannes Geffert an der MHS-Köln. Dieses Aufbaustudium schloss er mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Von 2001 bis 2009 arbeitete Madrzak als Kirchenmusiker im Dekanat Aachen-Nord. Seit April 2009 ist er Domorganist an St. Patrokli zu Soest und geht darüber hinaus einer vielseitigen Konzerttätigkeit nach. Neben solistischen Auftritten in Deutschland, Belgien, Italien, Polen und der Schweiz konzertiert er auch als Duopartner in unterschiedlichen Besetzungen. Im November 2011 erschien die CD „Kirmesklänge“ mit Werken für Orgel & Schlagzeug aus dem Soester St. Patrokli-Dom. Anfang Mai 2012 stellte Stefan Madrzak seine zweite CD „Symphonic Thunder“ mit symphonischen Transkriptionen, Originalwerken und Improvisationen vor. Zur Zeit arbeitet er an einer CD-Produktion des Dialogverlags (Bistum Münster) mit. Dazu hat er im Oktober die historische Smits-Orgel (1864) der Laurentiuskirche in Kekerdom (NL) eingespielt.

Sa, 10.11.12, 18 h

Thomas Fischer, Bochum

FAUST - EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE

Orgelimprovisation zum Stummfilm von F. W. Murnau (1926)

Die Musik zum Stummfilm spielt an diesem Abend Thomas Fischer. Er wird mit Improvisationen an der großen Klais-Orgel im Audimax der Ruhr-Universität Bochum die Handlung nachzeichnen und musikalisch deuten.

Thomas Fischer, geb. 1963 in Wolfegg/Allgäu, nahm bereits mit 12 Jahren seine Organistentätigkeit an der Stiftskirche Wolfegg auf. Er studierte Kirchenmusik in Rottenburg (B) und Karlsruhe (A) und wurde zum Orgelsachverständigen ausgebildet. Er besuchte Meisterkurse bei G. Litaize, H. Vogel, A. Marcon, M. Radulescu und G. Bovet und war Teilnehmer der Internationalen Orgelakademie für Orgelimprovisation in Altenberg. In den Jahren 2003-2006 absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer für Alexander-Technik bei Prof. Nadia Kevan in Köln. Seit 1998 ist Thomas Fischer Kantor an der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien in Bochum-Stiepel.

So, 11.11.12, 18 h

Paolo Oreni, Bergamo

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Toccata und Fuge in F-Dur BWV 540

Franz Liszt (1811-1886): Große Fantasie und Fuge über ein Thema von Giacomo Meyerbeer
„Ad nos, ad salutarem undam“

Charles Marie Widor (1844-1937): Allegro vivace aus der V. Symphonie Op. 42 n. 1

Paolo Oreni (1979): Improvisation über Themen aus dem Publikum

Paolo Oreni wurde 1979 in Treviglio, Italien, geboren. Er besuchte die Klasse für Orgel und Orgel-Komposition von Giovanni Walter Zaramella am Musikalischen Institut „Gaetano Donizetti“ in Bergamo. Im Jahre 2000 begann er sein Studium am Luxemburgischen National-Konservatorium (Prof. Jean-Jacques Kasel). 2002 war er Preisträger des internationalen Wettbewerbs „Prix interrégional de concertisme“. Als Schüler von Jean Guillou studierte er mit Unterstützung der „Stiftung Internationale Meisterkurse für Musik“ an den großen Orgeln der Tonhalle in Zürich und an St. Eustache, Paris.
Er erhielt entscheidende Anregungen durch Jean-Paul Imbert und Francesco Finotti. Nach mehreren internationalen Wettbewerben bekam er zur Vervollständigung seines Studiums ein Stipendium in Italien und eines des Kulturministeriums von Luxemburg. Im Juni 2004 war er Finalist unter 60 anderen Organisten beim Internationalen Orgelwettbewerb „Ville de Paris“, wo er eine „Mention“ gewann.
Paolo Oreni übt eine rege Konzerttätigkeit mit etwa 100 Konzerten pro Jahr aus. Er spielt mit Erfolg als Solist bei den berühmtesten und wichtigsten Orgelfestivals in Europa. Konzertreisen in die USA, nach Asien und Australien sind geplant. Paolo Oreni tritt nicht nur als Solist auf, sondern auch als Kammermusiker oder mit symphonischen Orchestern. Seit kurzem gibt er in München Meisterkurse für Improvisation und Interpretation des französisch-romantischen Repertoires.

Mo, 12.11.12, 13.15 h

Wieland Meinhold, Weimar

Girolamo Frescobaldi (1583-1643): Canzona dopo l'Epistola

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Fantasia con imitatione h-Moll BWV 653

Arcangelo Corelli (1653-1713): Vier Präludien in D-Dur, g-Moll, d-Moll und A-Dur

Domenico Zipoli (1688-1726): Pastorella C-Dur für Orgel

Tommaso Albinoni (1674-1745): Adagio g-Moll
in der Komplettierung von Remo Giazotto (1910-1998)

Johann Sebastian Bach: Fantasia con Fuga a-Moll BWV 561

Giorgio Gentili (1668-1731?): Concerto A-Dur
Allegro - Adagio - Allegro

Antonio Vivaldi (1678-1741): Concerto G-Dur op. 3 Nr. VII
Allegro - Largo - Presto
Violinkonzert in der Bearbeitung BWV 973 für Orgel von Johann Sebastian Bach (1685-1750 )

Wieland Meinhold wurde 1961 in Halle/ Saale geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er in Jena, Berlin und Budapest (Diplom). Kurse bei Prof. L. Rogg, E. Kooimann, G. Litaize ergänzten seine Studien. Zwischen 1985-89 hatte er eine Aspirantur und einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Weimar. Von 1983-2001 war Wieland Meinhold Stadtorganist an der Mühlhäuser Marienkirche und leitete dort den Internationalen Konzertreigen.
In den Jahren 1998, 1999, 2010 und 2011 erhielt er zeitweilige Gastprofessuren im Ausland. Seit dem Herbstsemester 2001 ist er Universitätsorganist zu Erfurt/ Weimar. 1999 erfolgte seine Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Leben und Werk von C. Steinhäuser, die auch als Buch publiziert wurde.
Konzerttourneen und Auftritte als Organist und Cembalist führten ihn in 41 Staaten aller Erdteile (Europa, Nah- und Fernost, Australien, Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika). 17 CD-Produktionen, die Arbeit für Radio-, Film- und TV-Stationen dokumentieren die vielfältige Arbeit des Künstlers. Wieland Meinhold schuf eigene Kompositionen für Orgel, Chor und Cembalo, sein Engagement für Neue Musik zeigt sich in zahlreichen Uraufführungen.
Seit 2011 widmet sich Wieland Meinhold konzentriert der Luftartistik und -akrobatik und trainiert verschiedene Schleuder- und Wirbeltricks.
  Di, 12.2.13, 20 h, Bochum, Audimax der RUB
Orgelkonzert „Klangwelten“
"shuvi shuvi hashshulamit" - "Dreh dich, dreh dich, du Shulamith"

Franz Comploi, Orgel (Brixen, Südtirol)
Hans Jaskulsky, Rezitation
Eintritt: 15,- / erm. 10,- / VVK BO-Marketing, Infopoint UV-Foyer
   
Beachten Sie auch die Veranstaltungen der Reihe "Lunchtime-Orgel" - immer montags im Semester 13.15-13.45 h im Audimax! mehr

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Letzte Änderung: 04.11.2012  | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik