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»New York « 28.
August - 8. November 2002
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Musischen Zentrums mo.-fr. 8-20, sa 9-16 Uhr
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Fotografien
von : V. Bressmann
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....und
hier einige Bilder aus der Ausstellung:
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Fotos: Vera Bressmann
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Fotos: Heike Winter |
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Foto:
Andreas Lammers
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Fotos:
Christian Hiller
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Foto: Maria Xerositi |
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Fotos: Babette Sponheuer
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| Fotos: Felix Freier | ||||
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New
York - eine Hommage
Dass
man in diesen Wochen häufiger an die amerikanische Metropole
New York denkt, liegt sicher in jenen schrecklichen Ereignissen
im September des vergangenen Jahres begründet, die die Menschen
dann wochenlang in Atem hielten. Dass New York aber jenseits von
diesem Geschehen vor allem eine der faszinierendsten Städte
der Welt gewesen ist und weiterhin sein wird, haben nicht nur Filmemacher
und Fotografen schon vorher gewußt. So war auch für viele
Mitglieder des Bereiches Fotografie des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität
Bochum diese Stadt, ihre Architektur, ihre Menschen, ihre Geschäftigkeit
und ihre ganz eigene Atmosphäre schon lange vorher Thema der
eigenen fotografischen Arbeit. Viele sehr unterschiedliche Bilder
und Bildkonzepte zum Thema New York zeigt nun eine Ausstellung im
Foyer des Musischen Zentrums, das direkt an der 'Unibrücke'
im Eingangsbereich der Universität liegt.
Vera
Bressmann und Os Özkan stellen schwarzweiße Fotoserien
zum Thema Stadtarchitektur vor und Christian Hiller war zur Winterszeit
in Coney Island, jenem leicht abgehalfterten Vergnügungspark,
der Europäern durch viele Woddy-Allen-Filme bekannt wurde.
Babette Sponheuer hat die allgegenwärtigen riesigen Reklametafeln
des Stadtbildes optisch grell verfremdet, Heike Winter hat Museumsarchitektur
grafisch reduziert und Norbert Sarrazin stellt übergroße
farbreduzierte Siebdrucke mit den Spitzen der Wolkenkratzer vor.
Andreas Lammers Beitrag ist die obligatorische Freiheitsstatue und
Maria Xerisoti zeigt großforamtige Menschenbilder.
Einige
weitere Bilderserien beschäftigen sich natürlich mit dem
World Trade Center und machen somit deutlich, dass sich New York
an jenem 11. September verändert hat. In der Skyline fehlen
eben jetzt jene alles überragende Doppeltürme aus der
schwarz eingebetteten Postkarte von Heiner Koch und die Fotografien
von der Aussichtsplattform der Gebäude über das weite
endlose Häusermeer sind heute abgeschlossene Geschichte und
somit unwiederbringliches Dokument. So wie die Ausstellung sie zeigt,
werden sie nie wieder fotografiert werden können.
Eine
Bild-Installation von Felix Freier beschäftigt sich direkt
mit jenen Septembertagen. Über dreitausendfach multipliziert
wiederholt sich jenes Bild der explodierenden Türme, das die
Medien in alle Welt getragen haben. Darüber eine schemenhafte
Abbildung von jenem Stahlgerippe, das auf 'ground zero' als Wahrzeichen
übriggeblieb. Eine weitere Serie, die einige Tage nach dem
Desaster entstand, personalisiert exemplarisch die Opfer. In Tausenden
von Zetteln, die in der ganzen Stadt angebracht waren, suchten Angehörige
nach Ihren Familienmitgliedern. "Vermißt: Craig Silverstein,
Alter 41, blaue Augen, Narbe zwischen den Augen, trägt goldenen
Ehering, beschäftigt in World Trade Center 2, 104 Stock" hat
eine Maria Silverstein auf ein solches Suchplakat geschrieben. Das
Bild eines Schicksals, dass für über dreitausend weitere
steht.
Als
eine würdige Hommage an eine faszinierende Stadt versteht sich
diese Ausstellung im Musischen Zentrum, die persönlich visualisierte
Eindrücke aus der Stadt New York vorstellen will. Vom 28. August
bis zum 8. November(später verlängert bis zum 26. November)
war sie dort werktags ganztägig zu sehen. Eine Ausstellungseröffnung
fand (ganz bewußt) nicht statt.
| Letzte Änderung: 24.04.2002 | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik |