Ziele des Modellstudienganges
Im Rahmen der in der Approbationsordnung
festgelegten Ausbildungsziele wurden Reformziele für den
Der Schwerpunkt des reformierten Studiums
liegt darauf, die Studierenden zu verantwortungsbewussten und kritischen
Ärztinnen und Ärzten auszubilden, die sich den wandelnden Erfordernissen
der modernen Medizin auch im Lichte einer sich verändernden
Bevölkerungsstruktur stellen können. Auf diese Herausforderungen ihres
beruflichen Lebens sollen sie durch den
Hierzu werden die einzelnen Fachgebiete zu
einem gegenstandsbezogenen fächerübergreifenden Unterricht vernetzt.
Grundlage dieses Unterrichts sind problemorientierte und integrierte
Lehr- und Lernformen, die mit entsprechenden innovativen Prüfungsformen
einhergehen. Durch die neuen Lehrformen sollen die Studierenden zum
Selbststudium motiviert werden.
Die AbsolventInnen des
(1) in der Lage sein, die körperliche,
seelische, geistige und soziale Situation ihrer PatientInnen zur
Grundlage ihres ärztlichen Handelns zu machen,
(2) die Fähigkeit zu wissenschaftlichem
Denken und Arbeiten besitzen,
(3) die für das ärztliche Handeln
erforderlichen allgemeinen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in
Diagnostik, Therapie, Gesundheitsförderung, Prävention und
Rehabilitation haben,
(4) praktische Erfahrungen im Umgang mit
PatientInnen, einschließlich der fächerübergreifenden Betrachtungsweise
von Krankheiten und der Fähigkeit, die Behandlung zu koordinieren,
erworben haben,
(5) die geistigen Grundlagen und psychischen
Fähigkeiten haben, die sie zur Grundversorgung der PatientInnen
befähigen,
(6) bereit und fähig sein, sich eigenständig
kontinuierlich und unter Einbeziehung der modernen Informationsquellen
fortzubilden,
(7) zu eigenständiger Entscheidung und
Problemlösung in der Lage sein,
(8) die Grenzen ihres eigenen Wissens und
Könnens einschätzen können,
(9) zur Zusammenarbeit mit ÄrztInnen und allen anderen im Gesundheitswesen tätigen Personen sowie mit Studierenden fähig und bereit sein

