Aufbau des Studiums
Statt der traditionellen Einteilung in
unterschiedliche Fächer ist das Studium im
Die Blöcke sind so aufeinander abgestimmt,
dass sie im fortlaufenden Studium immer komplexer werdende
Wissensbereiche erschließen. Sie sind fächerübergreifend
gestaltet und verknüpfen so die Grundlagen mit den
klinisch-theoretischen und klinischen Lehrzielen.
Vom ersten Semester an lernen die
Studierenden anhand realer Patientengeschichten so wesentliche
grundlagenwissenschaftliche Inhalte mit praktisch-medizinischen
Fragestellungen zu verbinden.
Neben den Blöcken gibt es im
Ärztliche Interaktion
Gesundheitsökonomie, Wissenschaft und
Forschung
Medizinische Ethik, Geschichte der
Medizin und Humanitäre Hilfe
Sie behandeln fächer- und
semesterübergreifend die Grundlagen ärztlichen Denkens und Handelns
und beleuchten auch die geisteswissenschaftlichen und medizinischen
Inhalte und Bedingungen (z.B. ethische, gesellschaftliche,
finanzielle), die dieses Denken und Handeln bestimmen.
Unterrichtsformen
Die zentrale Unterrichtsform ist das
Problemorientierte Lernen (POL) anhand von konkreten
Patientengeschichten. Die Studierenden treffen sich wöchentlich in einer
Kleingruppe von 7 Studierenden, die durch eine/n von der Fakultät
benannte/n und speziell ausgebildete/n Tutor/in beleitet wird. Sie
nehmen dabei den Lernprozess selbst in die Hand, übernehmen Verantwortung, entwickeln Teamgeist und entdecken ihre eigene
Neugier wieder neu. POL fördert die Selbstorganisation der
Studierenden, das interdisziplinäre Denken, den Bezug zur
medizinischen Praxis und die Lernmotivation.
Flankiert wird das Problemorientierte Lernen
durch 2 klinisch-theoretische Seminare, ein Praktikum und
eine praktische Übung pro Woche. Die Präsenzzeit beträgt ca. 18
Stunden, der Rest der Woche ist für die Selbststudienzeit fest
eingeplant. (Musterstundenplan)

