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Ansprechpartner

Björn FrauendienstBjörn Frauendienst
Koordinator Move2020

E-Mail: bjoern.frauendienst@uv.rub.de
Telefon: 0234/32-26505

 

Ausgezeichnet!

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Die RUB engagiert sich intensiv im Bereich des Mobilitätsmanagements. Dafür wurde sie nun mit dem Mobil.Pro.Fit.-Siegel ausgezeichnet!
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MOVE 2020 - Die Fortschreibung der Mobilitäts- und Verkehrsstrategie zum Download

MOVE 2013 - Mobilitäts- und Verkehrsstrategie

Die Ruhr-Uni ist Lern- und Arbeitsort für über 45.000 Menschen: 41.500 Studierende und rund 6.000 Mitarbeiter lernen, lehren, forschen und arbeiten hier. Damit alle den Campus einfach und komfortabel erreichen und sich zwischen den einzelnen Standorten und Gebäuden der RUB schnell fortbewegen können, entwickelt die Uni eine Mobilitäts- und Verkehrsstrategie. Sie arbeitet dabei mit der Bogestra, der Stadt Bochum, dem AStA und dem AKAFÖ zusammen, um die Infrastruktur zu verbessern und ihre Mobilitätskultur zu verändern.

Ausgangspunkt

Grundlage der Strategie ist eine im Jahr 2012 durchgeführte Online-Befragung. Darin wurden alle Studierenden und Beschäftigten der RUB zur Ihrem Mobilitätsverhalten befragt, z.B., wie sie täglich von zu Hause zur RUB und wieder zurückkommen:

Modal Split

Modal Split der Beschäftigten und Studierenden der Ruhr-Universität im Jahr 2012.

Bereits viel erreicht

Durch die Umsetzung vieler Maßnahmen, wie der Einführung des Fahrradverleihsystems metropolradruhr, konnte bereits eine Veränderung im Modal Split (Verkehrsmittelwahl) erreicht werden. Dies wurde anhand einer zweiten Online-Befragung im Jahr 2014 erhoben.

Entwicklung

Gegenüberstellung des Modal Splits der Beschäftigten und Studierenden der RUB 2012 und 2014.

Ziele

Um sicherzustellen, dass auch bei weiter steigenden Studierendenzahlen allen eine reibungslose An- und Abreise ermöglicht wird, entwickelt die RUB die Mobilitäts- und Verkehrsstrategie weiter. Sie verfolgt dabei folgende Ziele:

  1. die Reduzierung der Nachfrage nach Parkmöglichkeiten,
  2. die Reduzierung der Auslastung im ÖPNV zu Stoßzeiten,
  3. die Reduzierung von Problemen des zu erwartenden zusätzlichen Pendelverkehrs im Rahmen steigender Studierendenzahlen
  4. und die Stärkere Berücksichtigung der Erfordernisse für eine nachhaltige Mobilitätskultur bei der baulichen Campusentwicklung.

Handlungsfelder

Um diese Ziele zu erreichen, trifft die Uni zahlreiche Maßnahmen in sechs verschiedenen Handlungsfeldern:

Zu Fuß
Die RUB arbeitet mit zahlreichen Partnern daran, die Fußwege zur Uni zu verbessern. Außerdem soll der Campus für jeden ohne Hindernisse zugänglich sein – ob zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen. Weiterlesen

Fahrrad
Um das Rad als Alternative zum Auto attraktiver zu machen, sorgt die Uni dafür, dass es ausreichend sichere Abstellmöglichkeiten für das Fahrrad gibt. Diejenigen, die kein eigenes Rad haben, können sich an zahlreichen Stationen auf dem Campus und an vielen weiteren Stationen in Bochum ein Metropolrad leihen. In Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen setzt sich die RUB dafür ein, dass die Radwege zur Uni ausgebaut und verbessert werden. Weiterlesen

ÖPNV
Mit dem Ziel, die Nachfrage nach Parkplätzen zu senken, stärkt die RUB in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Bogestra, den ÖPNV. Damit morgens nicht alle gleichzeitig in Bus und Bahn sitzen, hat die RUB die Vorlesungszeiten entzerrt. Die Bogestra führt für viele Buslinien, die die RUB ansteuern, zusätzliche Fahrten durch.
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Motorisierter Individualverkehr (MIV): PKW und Motorrad
Neben Konzepten, um die Nachfrage nach Parkraum zu senken, arbeitet die RUB ebenfalls an Lösungen für den ruhenden Verkehr. Dazu zählt insbesondere ein verbessertes Parkraummanagement. Weiterlesen

Wohnen
Damit möglichst viele zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zur Uni kommen können, muss auch genügend Wohnraum in Nähe der RUB bereitgestellt werden. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern kümmert sich die Ruhr-Uni um zusätzlichen Wohnraum für Studierende, der universitätsnah und entsprechend verkehrsgünstig gelegen ist. Weiterlesen

Kommunikation und Information
Alle Maßnahmen werden von einem umfangreichen Kommunikations- und Informationsangebot begleitet. Ziel ist es, Studierende und Beschäftigte schon vor ihrem Start an der RUB über das Angebot zu Mobilität und Verkehr an der RUB zu informieren, um ihnen ihre Wohn- und Anreiseentscheidung zu erleichtern. Weiterlesen

 

MOVE 2020 - Die Fortschreibung der Strategie

2014 wurde die Strategie neu aufgelegt und für den Zeitraum 2014 bis 2020 fortgeschrieben. MOVE 2020 liegen folgende Handlungsprinzipien zugrunde:

  • Alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sind gleichberechtigt und werden mit dem gleichen Maß an Berücksichtigung behandelt. Dabei sollen Ressourcen so zielgerichtet wie möglich genutzt werden, um allen die gleichwertige Teilnahme am Verkehr zu ermöglichen, ohne dabei einzelne Gruppen zu übervorteilen.
  • Die Ruhr-Universität möchte durch die Strategie dem in der Befragung geäußerten Wunsch der Beschäftigten und Studierenden nachkommen, den Umweltverbund (zu Fuß, Fahrrad, ÖPNV, Fahrgemeinschaften) mehr zu nutzen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ziele

Basierend auf den Zielen von MOVE 2013 hat MOVE 2020 die folgenden Ziele:

  1. Die im Rahmen von MOVE 2013 umgesetzten Maßnahmen und geschaffenen Angebote sollen verstetigt, optimiert und wo erforderlich sinnvoll ausgebaut werden.
  2. Die Barrierefreiheit und Wegequalität sollen verbessert werden, sodass der Campus für alle ohne Hindernisse zugänglich ist – ob zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen.
  3. Die Erreichbarkeit der Universität mit dem Fahrrad soll weiter verbessert und der Fahrradanteil durch zusätzliche organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen auf dem Campus weiter erhöht werden.
  4. Für die Verbesserung der ÖPNV-Situation sollen die laufenden Planungen für mittel- bis langfristigen Maßnahmen unterstützt werden. Bis dahin sollen die organisatorischen Maßnahmen weiterhin durchgeführt werden.
  5. Die Nachfrage nach Parkraum für Pkw soll durch gute Alternativangebote weiter reduziert werden. Zusätzlich ist durch ein besseres Parkraummanagement die Auslastung des vorhandenen Parkraums zu optimieren und Suchverkehr zu minimieren.
  6. Die laufende Campussanierung soll dafür genutzt werden, die Basisinfrastruktur der Ruhr-Universität zugunsten dieser Ziele zu verändern.